Beiträge von boerse82

    Es geht darum, dass da Leute mit Fachkenntnis hingesetzt werden, keine Parteisoldaten.

    Ja, das ist aber gerade im Verteidigungsministerium eine Gratwanderung. Genauso möchte ich im Innenministerium kein Law-and-Order Polizeioberrat a.D. haben.

    Dass die Posten seit Jahrzehnten mit Knalltüten besetzt werden, ist da in meinen Augen nochmal ein ganz anderes Thema.

    Da finde ich es wichtiger, dass die Leute integer sind. Integrität ist aber unabhängig von Fachkompetenz. Ich weiß nicht, ob es solche Sachen wie die "Briefbogenaffäre" heute noch zu Rücktritten führen würden. Das halte ich für ein viel größeres Problem...

    Ich bin da immer vorsichtig, dass Ministerposten (wie heißt das Äquivalent in der Schweiz eigentlich?) nur mit Personen aus dem jeweiligen Bereich besetzt werden. Dann kommt nämlich aus bestimmten Bereichen der Bevölkerung die Forderung, das Verteidigungsministerium doch mit nem General o.ä. zu besetzten. ...Das letzte mal, als in "dieser" Position aber ein hochrangiger Militär saß, da hieß das Ministerium noch Kriegsministerium und ob wir da wieder hin wollen ist ja eher fraglich...

    Steigt der Druck aus der Bevölkerung (und sei es durch mehr Insolvenzen), wird auch die Politik wach und aktiv.

    Wenn die Strompreise in Bayern (nur als Beispiel) weiter steigen, sinkt der Widerstand gegen Südlink. Und es kommen auch Windräder schneller. Da muss nur die Bevölkerung Druck auf die Lokalpolitik machen. Man kann die Genehmigungsverfahren stark abkürzen, wenn man will.

    Allerdings muss der „kleine Mann“ auch bereit sein, mitzuziehen.

    Viele Beispiele haben in der Vergangenheit gezeigt, dass Genossenschafts-Windräder jetzt schon deutlich schneller gebaut werden, als Windräder von "Energie-Riesen". Denn wenn die Anwohner an "ihrem" Windrad partizipieren, und die Gewinne nicht an irgendwelche multinationale Konzerne gehen, dann sind die Bedenken auf wundersame Weise gar nicht mehr so groß...

    Wenn ich mir überlege, wieviel Strom von der Nordsee nicht transportiert werden kann....... so wird das jedenfalls nix mit der Energiewende.


    Strom statt Gas: Kieler Forscher wollen ungenutzte Windenergie einspeisen
    In Deutschland fehlt es an Gas, zugleich bleiben aber jährlich große Mengen Stromenergie ungenutzt. Wissenschaftler der Uni Kiel haben bereits seit zehn Jahren…
    www.ndr.de

    Zitat

    An windreichen Tagen werden sie jedoch oft abgeschaltet. Grund: Die Mengen Strom könnten das Netz überlasten. Jedes Jahr gehen daher allein in Schleswig-Holstein 3,1 Milliarden Kilowattstunden Energie verloren. "Man kann es auch in Duschen ausdrücken. Wenn alle Schleswig-Holsteiner ein Jahr lang aufs Duschen verzichten würden, dann würden sie weniger einsparen als diese 3,1 Milliarden Kilowattstunden", sagt Andreas Dahmke, Wissenschaftler an der Universität Kiel im Kompetenzzentrum Geo-Energie.

    Und das nur für S-H...

    Das heißt, das Kabel erst von der Wallbox lösen, von außen nach innen durchführen und wieder an der Wallbox anschließen ? Wäre eine Möglichkeit. Ich brauch außerhalb der Mauer max 1 Meter. Aber 2 wären auch ok.

    Genau.

    Außen dann etwas zum Kabel aufwickeln und so eine "Blindstopfen Wandhalterung" für den Stecker, dass der nicht auf dem Boden liegt.

    Warum ne Buche an der Außenwand? Warum nicht ne Wallbox mit langem Kabel innen anbauen, Kabel per Wanddurchführung nach außen legen?

    Heisst kurzum: ich behaupte nicht - und habe nie behauptet - die Schweiz sei autark. Ich sage lediglich, dass es nicht reicht die Anzahl Windräder zu vergleichen, um herauslesen zu können wie effizient - oder ineffizient - die eigene nachhaltige Stromerzeugung eines Landes ist, dessen geografische Gegebenheiten nun mal Wasser dem Wind vorziehen.

    Naja, es ist aber auch so, dass es in der Schweiz viele Alpentäler gibt, in denen ein ständiger Wind weht. Mal als Berg- und mal als Talwind, hervorgerufen durch die Auswirkungen der Alpen. Föhnwinde sind da nur eine Ausprägung von. Und genau dort könnte man eigentlich super Windräder hinstellen... Also, nur weil es bergig ist, heißt das noch lange nicht, dass man keine Windräder aufstellen kann.