Mit jungen Jahren meine ich: 4,5 Jahre und 112.000km. Und da gehört nun ein mangelhaftes Lenkgetriebe dazu (zumindest würde das die Werkstatt gerne für 5000€ tauschen), der Klimaschlauch für 1400€, die 12V Batterie sollte für 600€ getauscht werden, hält allerdings immer noch. Dann kommen defekte Dachbedieneinheit, defekte Umfeldbeleuchtung (Projektion), defekte Ladeklappenverriegelung, schlechte Handerkennung am Lenkrad. Manches davon kam noch innerhalb der Gewährleistungszeit beim Gebrauchtwagenkauf und wurde getauscht. Aber so starke Mängel hatte ich bei all meinen Autos, die 4 Jahre waren und dann bei mir bis hin zu 12 Jahre alterten nie. Der Skoda war mit 2,5 Jahre der jüngste Gebrauchte den ich je gekauft hab. Aber das war leider kein gutes Exemplar.
Unseren eGolf haben wir als einen der letzten Neuwagen 2020 gekauft. Der ist makellos. Ausgereift und perfekt.
Ich kann nur sagen, dass auch andere Hersteller mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Mein Schwager arbeitet bei dem Hersteller mit dem Stern. Wenn ich ihm zuhöre, denke ich oft, dass so etwas bei einem Premiumhersteller nicht vorkommen dürfte. Tatsächlich sind die Herausforderungen dort aber genauso vorhanden wie bei Skoda oder anderen Herstellern.
Meiner Meinung nach gibt es keinen Hersteller, der völlig frei von Problemen ist.
Deshalb halte ich es nicht für sinnvoll, hier den Hersteller pauschal zu kritisieren. Das löst das Problem nicht und ist weder fair noch objektiv. Der Unterschied zu früher ist aus meiner Sicht nicht, dass die Fahrzeuge besser waren, sondern dass es damals keine sozialen Medien, Foren und andere Plattformen gab, über die man seinen Frust oder seine Meinung so öffentlich teilen konnte.