Beiträge von Hansi aus dem Hinterland

    Moin

    Doch, bei den Benzinern aber erst seit Euro 5 (bei denen liegt die Partikelmasse aber eh deutlich niedriger als beim Diesel). Beim Diesel seit Euro 1 (PM ist von 140 mg/km ( 190 bei N1) bei Euro 1 auf 4.5 mg/ km bei Euro 5b runter) und mittlerweile spielt auch Partikelanzahl ( PN) mit rein.


    Gruß

    K.R.

    Danke für das Update.


    Macht letztendlich Sinn, aber für BEV emissionstechnisch nicht relevant, Reifen etc. nicht beurteilbar.

    Wenn ich das einbeziehen möchte, könnte man natürlich auch darüber philosophieren, inwieweit die Emissionen der Stromerzeugung oder der für Erzeugung/Lieferung von Diesel/Benzin eingerechnet werden sollten, bei Grünstrom entfiele das allerdings weitestgehend.

    Dann kommen wir aber insgesamt ins Rotieren: wo soll ich anfangen, wo aufhören?

    Weil es eben keine Umweltplakette ist, sondern eigentlich eine Feinstaubplakette. Und Feinstaub produziert auch ein E-Auto. Wenn auch nicht soviel wie ein Verbrenner.

    Warum sind denn die Grundlage zur Einstufung im Wesentlichen die Emissionen am Auspuff? Soweit ich mich erinnere, wird keine Feinstaubbelastung des Autos zur Festlegung der Euro-Abgasnorm herangezogen.

    Zudem lässt sich der Feinstaub von Bremsen und Reifen-/Asphaltabrieb auch nicht fahrzeugmodellabhängig messen.

    Nun, dann scheint das eindeutig geregelt zu sein, auch det Janze im Schilderwust mit Kleingedrucktem ziemlich unübersichtlich ist.

    Wie schön mein alter Deutschlehrer zu sagen pflegte: wer Lesen kann, ist klar im Vorteil 🫣.

    Ginge auch einfacher und eindeutiger.

    @Marktleiter: Dass der Eine das auf den Anderen schiebt, ist zu erwarten.

    Wer ist Auftraggeber und wer -nehmer zur Bewirtschaftung? Wer gibt vor, was es wie umzusetzen gibt?

    Ich kann, besonders in autodichten Innenstädten, verstehen, wenn die Geschäfte versuchen, die wenigen Parkplätze für ihre Kunden freizuhalten und Nichtkunden vom Parken fernzuhalten.

    Doch scheint mir das zu einem Geschäftsmodell geworden zu sein, das über das Ziel hinausschießt, wenn mittlerweile Discounter-Parkplätze weit außerhalb im Industriegebiet mit reichlich Parkplätzen der dort ansässigen Betriebe für ihre Mitarbeiter vor jeder Firma derart bewirtschaftet werden.


    Sofern Ladestationen auf dem Parkplatz sind, sollten die davon ausgenommen sein und das auch eindeutig angezeigt werden.


    Der absolute Lacher in Braunlage: Ladesäule auf einem Skiliftparkplatz nur mit Lösen eines Tagespartickets zu erreichen! Wer denkt sich so etwas aus?

    Wie die Ausgangssituation juristisch zu bewerten ist, kann ich als Nichtjurist und in Unkenntnis der örtlichen Verhältnisse nicht beurteilen.


    Auch bei uns gibt es zunehmend mehr Supermarktparkplätze mit solchen, per Video überwachten Einfahrten.


    Bei Nachweis eines Einkaufs wird in der Regel auf die Strafe verzichtet. Vielleicht wäre Ähnliches mit Nachweis des Ladevorgangs möglich?

    Ansonsten den Marktleiter auf das Problem ansprechen, dass das eindeutig geregelt und ausgeschildert wird!

    Derzeit liegt Adhoc laden auch schon unter 50cent wenn man will und wer nur extern laden kann wird sich wohl ein Abo eines geeigneten Anbieters zulegen. Es sei dann man will beweisen das es nicht geht. ||

    Ja, das stimmt!

    Aber es gibt keine flächenabdeckende, preiswerte AdHoc-Infrastruktur, z.B. Aldi-Süd hat erst seit kurzem die "Öffnungszeiten" seiner Ladesäulen nicht mehr an die Ladenöffnungszeiten gekoppelt, aber weiterhin nicht 24/7 offen.

    Mit einem Abo: viel Spaß, da was für seine Situation brauchbares herauszusuchen.

    Ob eine Karte reicht?

    Roaming ist bei den meisten Anbietern im Abo nicht, oder nur minimal preiswerter, als ohne Abo.


    Dieser Tarifdschungel ist eine Katastrophe.


    Dank div. alternativer Lade-Apps und Routenplaner kann man preiswert unterwegs laden, bedarf aber der Vorplanung.

    Solange das autoeigene Navi keine Auswahl bezüglich preiswerter Stationen zulässt, will ich nicht aufs Geradewohl losfahren.

    Mein aktueller Duftschnittsverbrauch seit Anschaffung im letzten Sommer liegt bei 19,7 kWh, bis zum Winter bei 17,8 kWh. Aktuell eher um 22-23 kWh.

    Rechne ich sehr günstige 50ct pro kWh komme ich bei externem Laden auf mittlere Kosten für 100km von 9.85€.

    Der Polo meines Sohnes verbraucht 5,7 - 6,0 l/ 100km, mit dem alten Literpreis von 1,80 € komme ich auf 10,80 €. Da ist die Differenz nicht so hoch.

    Am günstigsten ist nach wie vor mein CNG-Passat mit 6,35€..., ich liebe ihn weiterhin.

    Doch leider hat die Kombi aus Politik und Autoherstellern diese Technik in Europa kaputt geredet. In Indien boomt das weiterhin, selbst Skoda baut für diesen Markt in Asien weiter CNG-Modelle.

    Den letzten Satz kann ich beantworten, es wird teurer, vielleicht nicht nächstes Jahr aber auf 10 und mehr Jahre gesehen, ziemlich sicher. :/ Derzeit liegt Adhoc laden auch schon unter 50cent wenn man will und wer nur extern laden kann wird sich wohl ein Abo eines geeigneten Anbieters zulegen. Es sei dann man will beweisen das es nicht geht. ||

    Das ist natürlich alles mehr oder weniger spekulativ.

    Die Einspeisevergütung ist von Jahr zu Jahr gesunken, ob die Anschaffungskosten im gleichen Maß gesunken sind, weiß ich nicht.

    Die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme vereinbarte Vergütung ist fix, aber wer weiß, welche gesetzliche Regelung das vielleicht später doch aushebelt?

    Verschiedenene Rentabilitätsprognosen errechneten Anfang 24, als ich meine PV geplant habe, den o.a. Zeitraum, auch abhängig von einem BEV. Das Problem ist sicher, dass das PV-Laden tagsüber schwierig ist, wenn das Auto x km weiter auf dem Büroparkplatz steht. Im Home-Office natürlich ideal....

    All das sind Erwägungen, die betrachtet werden müssen.

    Als wir vor 25 Jahren ein Passivhaus gebaut haben, lagen die Prognosen zum "Reinholen" der Mehrkosten auch bei 20 Jahren. Mit jeder Erhöhung der Energiepreise habe ich mich ein wenig gefreut, weil das diese Spanne wahrscheinlich verkürzt hat. Eine reale Aufstellung der tatsächlichen Mehrkosten haben wir damals nicht gemacht, unsere Abschlagszahlen an die Stadtwerke lagen lange Zeit bei 50% eines vergleichbaren konventionellen Hauses.

    Aktuell liegt der pauschale Steuersatz für die Privatnutzung von betrieblich genutzten BEV bei 0,25%.


    Bis zum 31.12.25 galt für in 25 angeschaffte BEV eine eingeführte Sonder-AfA von 75% (!!!) im ersten Jahr.

    Trotzdem führte das nicht zu einem Boom im Absatz von betrieblich genutzten BEV, weil keiner die im Volke kursierenden Nachteile in Kauf nehmen möchte, sondern lieber, wie bisher, 700-1000km mit einer Tankfüllung durchfahren und nicht alle 300-400 km nach einer passenden Ladesäule suchen möchte.


    Für Privatleute gibt es außer der ausgesetzten Kfz-Steuer keinen monetären Anreiz.

    Im Gegenteil, das BEV ist in der Anschaffung teurer, als ein vergleichbarer Verbrenner, die Kosten für Betrieb sind bei ausschließlichem externem Laden höher, als mit Benzin/Diesel (von der aktuellen Situation mal abgesehen). Der Preis für die CO2-Zertifikate ist massiv gesunken...

    Eine PV-Anlage kann nicht jeder haben, oder finanzieren, die Rentabilitätsdauer liegt bei 15-20 Jahren, ohne zu wissen, was die Zukunft bringt.