Beiträge von Tilmann

    Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben (ohne dessen Schärfe in die Diskussion bringen zu wollen :) ).

    Mir geht's ähnlich wie Steffen-ZAK ich habe mir vor einem Jahr eine veritable Anzahl voin APPs heruntergeladen (ENBW, MER, Lichtblick, Plugsurfing, Ionity, Tesla, Maingau, Powerpass, EWEGo, Enel, WeCharge (aus alten Zeiten)) und wo immer kostenlos möglich auch die entsprechenden Ladekarten besorgt.

    Ich lade daheim an der Wallbox und brauche die APPs/Karten nur bei längeren Strecken in D bzw. bei Urlaubsfahrten. Dafür habe ich bisher situativ die Monatsabos bei Skoda / Ionity gebucht und bin damit mit etwas Planung auch locker hingekommen. Anfang des Monats waren wir für 10 Tage (oder 3.600 km) in der Toskana unterwegs und haben die 500 kWh alle bei Ionity laden können - da sind dann auch die 11,99 € gut angelegt.

    Allerdings sind zumindest die Schnelllademöglichkeiten in "meinem" Teil der Toskana doch rar gesät, so dass der Planungsaufwand schon a bisserl höher ist.

    Hab letztes Jahr in der Toskana Enel genutzt, die hatten einen "Late-Night-Tarif" ab 21.00 Uhr. Alles machbar, alles prima.


    Dennoch ist m. E. der Aufwand das Auto zumindest in unbekannten Regionen günstig und halbwegs schnell zu laden, beim E-Auto höher als beim Verbrenner. An der normalen Tankstelle hängt draußen ein Preisschild und damit habe ich alle wichtigen Informationen - fahre ich (unvorbereitet) mit dem E-Auto an eine Ladestation weiß ich erstmal nicht, wie schnell geladen wird und dann auch nicht zu welchem Preis bzw. mit welcher meiner o. g. 10 APPS ich vielleicht einen günstigeren Preis bekomme.

    Nicht falsch verstehen - alles machbar, alles mit vorheriger Planung lösbar und viel Erfahrungssache - aber dass hier noch massiv Verbesserungspotential vorhande ist, steht m. E. außer Frage.

    Noch eine Frage zum Adhoc-Laden. Ich traue mich bei längeren Touren nicht die 1-2-Ladeplätze an Kaufhäusern o.ä. anzusteuern, da ich Angst habe, dass diese von den Kunden belegt sind. Wie sind Eure Erfahrungen mit Aldi, Lidl, Combi und. Co.

    Hi LordBFC,

    das ist ein Angebot, da kann ich nicht nein sagen - ich melde mich mal bei bei den Kleinazeigen bei Dir. Vielen Dank

    Also Eure Lordschaft,

    großes Kompliment - tolle Arbeit, superschneller Versand und lässt sich gut einbauen.

    Ich hab's dann gleich mal mit verschiedenen Bechern getestet (Fotos anbei) -

    also Emsa, Contigo und Stelton funktionieren super (letzterer aber nur knapp) und auch die kleineren Becher / Flaschen halten prima.


    Finale Frage - wie baut man den im Bedarfsfall wieder aus?

    Gibt'd da 'nen Trick?



    Gruß


    Tilmann

    Hi Tilmann,

    Meine Erfahrung zeigt, dass zumindest meine Becher gut drin stehen, obwohl sie nicht bis zum Boden reichen. Natürlich nicht wie fest betoniert. Etwas wackeln können sie schon.

    Wenn Du Interesse hast, schicke ich Dir aber einen zu. Bezahlung erst, wenn er passt und gefällt. Das einzige Risiko ist das Rückporto, um das ich Dich bitten würde.

    Hi LordBFC,

    das ist ein Angebot, da kann ich nicht nein sagen - ich melde mich mal bei bei den Kleinazeigen bei Dir. Vielen Dank

    Update: Durch Optimierung konnte ich nun noch 75 mm Durchmesser realisieren. Etwa das erste Drittel von der Oberkante betrachtet erreicht diesen Durchmesser. Leider läuft das Originalfach mit Entformschrägen unten zusammen. Dem muss der Cupholder sich natürlich anpassen, somit reduziert sich der Durchmesser von 73 in der Hälfte der Höhe dann auf 65 mm am Boden. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen. Falls es spezielle Becher gibt, deren Maße ihr habt (zur Not Umfang messen) gerne mal hier nennen. Dann kann ich überprüfen ob er passt.

    Hi LordBFC,

    eine kurze Rücfrage zu meinem Verständnis - die 65 mm am Boden sind ja kein großer Unterschied zum Original-Cupholder. D. h., dass die "dickeren" Thermobecher (z. B. der Contigo) also nicht bis auf den Boden unten reichen, sondern höher herausstehen - ggf. nur bis zur Hälfte drin stecken. Das wird aber locker von den Federn festgehalten, oder? Gruß Tilmann

    Ich würde eher mal evaluieren, wo der Schwund dieser Weinflaschen dann herkommt. Ich vermute sehr stark, dass der Wein da in den nächsten Monaten raus diffundiert und bis zum nächsten Sommer nur noch wenig übrig sein wird. Im Worst-Case würde ich den Weinkeller mal mit einer Kamera überwachen. Möglicherweise steckt da die gemeine Weinkellerratte dahinter.

    Super Tipp - werde ich prüfen und Euch die Erkenntnisse mitteilen...

    Zumal die Diffundierung inklusive Flasche ja zu den spannenden Themen der Physik gehört

    Da man ja nun nicht nur im toskanischen Hinterland unterwegs ist, hier mal die Daten der kompletten Toskana-Reise:

    Strecke: 3185 km

    Verbrauch: 485 kWh geladen

    Kosten: 221,44 (zzgl 11,99 Monatsbeitrag Ladetarif)

    Das ergibt 15,22 kWh/100 km und 7,33 € / 100 km - damit kann ich leben....

    Geladen habe ich bei Ionity (0,47 € bzw. 0,46 CHF) bzw. Enelx (Nachttarif ab 21:00 Uhr 0,50 €).

    Auf dem Rückweg hat der Wettergott zugeschlagen - Viel Regen und Tiefsttemperaturen um 9° (Italien) bzw. 3,5° Gotthard (wobei, ob man bei 3,5° oder 25° im Stau steht....) haben den Verbrauch dann doch auf 17,1 kWh (Bordcomputer 15,9) steigen lassen.

    Kommt noch hinzu, dass auf dem Rückweg 10 Kisten Wein mehr im Kofferraum waren, als auf dem Hinweg.

    Ich versuche gerade noch herauszufinden, wie die in den Kofferraum gelangt sind...

    Ich glaube, das ist ein Software-Bug des VW-Konzerns - das Problem hatte ich bei meinen PHEV-Golfs auch immer auf der Toskana-Rückreise.

    Was man im toskanischen Hinterland so erzielen kann - toskanisches Hinterland heißt schmale Straßen, niedrige Geschwindigkeiten, kleine Ortschaften, wenig Verkehr und warmes Wetter..

    Das sind Ergebnisse von Rundfahrten, also kein topografischen Sonderheiten.

    Kleine Ergänzung - war heute an der Ladesäule - die hat mir dann 10,56 kWh/100 km bestätigt. Es handelte sich um eine 75 kW-Säule von enelx. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ladeverluste extrem gering sind. Kann das an der vergleichsweise niedrigen Ladeleistung liegen, die kein größeren Kühlmaßnahmen erfordert?