Beiträge von Tilmann

    Hier ist meine Verbrauchs-, Lade-, Kosten- Übersicht nach 1 Jahr Enyaq und 24500 km:


    Enyaq_Verbrauch.jpg

    Hi rpr,

    mal eine Frage zu den Ladeverlusten von 10% bzw. die Frage, wie die Ladeverluste eigentlich definiert werden (habe einen Thread zu Ladeverlusten gesucht, aber nix gefunden).


    Ich sehe da nämlich ggf. unterschiedliche Ansätze bei der Wertermittlung.

    Einmal die Werte aus der Abrechnung Ladestation / Wallbox gegenüber den Werten, welche die Enyaq-APP (meist) anzeigt.

    Hier ist die Differenz bei mir so um die 6% (wobei AC-Laden deutlich geringere Abweichungen hat als DC-Laden).

    Auch muss man berücksichtigen, dass die APP nur ganze kWh anzeigt - keine Ahnung wie die wann Runden.

    Das wären jetzt für mich die Ladeverluste im engeren Sinne.


    Vergleiche ich jetzt aber die durchschnittlichen Verbräuche auf Basis der Ladesäulen- bzw. APP-Daten mit den im Enyaq ausgewiesenen Verbräuchen, dann erhöhen sich die Abweichungen auf 9% (Ladesäule/Auto) bzw. ergeben 4% (APP/Auto).

    Letztere würde ich dann aber eher nicht als Lade-, sondern eher als Umwandlungsverluste o. ä. sehen.


    Und somt zur eigentlichen Frage - wie setzen sich die 10% bei Deinem Enyaq zusammen?

    Wollt mich mal für den Link zu Gerd Berger bedanken - habe für 30 cent in Frankreich (IZIVIA in Houssen) geladen - ein fairer Preis.

    Allerdings - meine Kreditkarten wurden alle abgelehnt - über Google Wallet haben sie dann aber doch funktioniert....

    Also wenn ich schon wechsle, dann Sommer- und Winterreifen.

    Ganzjahresreifen können vor allem bei geringen Fahrleistungen Sinn machen. Nach einigen Jahren härten die Reifen aus und sollten auch mit genügend Profiltiefe gewechselt werden.

    Hi Marc,

    genauso habe ich bisher auch immer agiert.

    Vor der jetzt anstehenden Neuanschaffung habe ich dann noch mal die genannten Punkte - erstmal nur beim Vergleich WR / GJR geprüft:

    In hiesigen Breiten (Frankfurt und Umgebung) gibt es nur ganz selten Schnee - alljährlich i. d. R. ein paar Tage. An diesen Tagen herrschen dann aber keine arktischen Temoeraturen, sondern meist sind sie gerade so in den Minusgeraden und der Schnee ist nach kurzer Zeit wieder weg. Ansonsten herrscht hier eher Schmuddelwetter im leichten Plusbereich. Dabei ist es mal mehr mal weniger nass.... Und dann gibt es noch die "häßliche" Übergangszeit im März/Anfang April, die je nach Wetterlage zwiischen -3 und + 25° allees zu bieten hat.

    Das jetzt auf den Vergelich WR/GJR runtergebrochen:

    Die echten Stärken der Winterreifen (viel Schnee / klirrende Kälte) werden hier nicht gebraucht (oder nur an 5 Tagen in 10 Jahren).

    Bei "Normalschnee" ergibt sich ebenso wie bei Nässe kein nennenswerter Unterschied zwioschen WR und GJR.

    Bei Trockenheit ist der GJR klar im Vorteil.

    Verschelißtechnisch ist der GJR bei kaltem Wetter mit dem WR vergleichbar, in den warmen Frühjahrstagen dagegen klar im Vorteil.

    All das bringt mich zu der Erkenntnis: hier (und beim meinem Fahrprofil, da ich z.B. kein Wintersportler bin) macht der WR keinen Sinn.

    Kommt noch hinzu - wegen der genannten starken Temperaturaschwankungen tue ich mich insbesondere im Frühjahr schwer damit, wann ich die Reifen wechsele. Bei 25° im März quäle ich die Wintereifen, um dann zu Ostern bei Schnee mit Sommerreifen dazustehen.... Wäre mit GJR/SR entspannter.


    Kommen wir zur 2. Frage - Wenn schon GJR, dann auch das ganze Jahr oder immer noch im Wechsel mit SR.

    Sommerreifen haben m. E. im Sommer gerade bei Urlaubsfahrten in den Süden (oder akutell auch in Nordskandinavien) und vollbepacktem Auto schon ihren Reiz bzw. Vorteil.

    Zudem haben sie auch Performancevorteile sowohl im Trockenen und bei Nässe.

    Auch beim Verbrauch sind sie i. d. R. besser.


    Kommen wir zum Kostenvergleich:

    Wenn wir nur die Kosten SR/WR gegen SR/GJR verleichen, so sind die Kosten für letzteres m. E. geringer - weniger Energie und geringerer Verschleiß bei - bei meinem Fahrprofil - besseren Sicherheitsreserven - man nennt das auch win-win-win-Situation


    Jetzt aberr zur spannenden Frage GJR allein gegen SR/GJR)

    Rahmenbedingungen: 20.000 km p.a., davon 15.000 im Sommer (04/10) / 5.000 im Winter (11/03)



    Die Mehrkosten für SR/GJR ggü. GJR

    1. Felgen (600 € einmalig)

    2. Reifenwechsel (80 € jährlich)

    3. Einlagerung (muss ich noch recherchieren ca. 120€ jährlich)


    Das verläßlich kalkulierbare Einsparungspotenzial wird vielleicht bei 60 € Energiekosten p.a. (20000 km / 20kWh/ 0,5€ - dva on 3%) liegen (oder vielleicht 12-15 Mehrkilometer auf der langen Urlaubsfahrt)

    Rechnen wir noch mal großzügig 40 € p.a. w/ geringeren Verschleiß hinzu.


    Ergibt in der Summe einmalige Mehrkosten von 600 € + jährliche Mehrkosten von 100 €


    Die darf man dann gegen 5 - 8 m kürzeren Brensweg im Ernstall aufrechnen und natürlich das eigene Bauchgefühl :)

    Hi enopol,

    perfekt, dass Du meine Gedankengänge komplett "zu Papier gebracht hast".....

    Interessante Tabelle ! Hast du die auch im Vergleich Sommerreifen zu Ganzjahresreifen ?

    Die Laufleistung der Ganzjahresreifen liegt nach ADAC Test bei 50000 bis 68000km, also üppig

    mehr als bei Sommerreifen.

    Hi viper,

    nicht wirklich, aber bei Youtube gibt's ein Video für Sommereifen /Ganzjahresreifen auf einem Golf GTI.

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    Hier mal die Ergebnisse beim Bremsen auf trockener / nasser Fahrbahn:pasted-from-clipboard.png

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    HIer nochmal zur Erläuterung das Ergebnis des Tests der Autozeitung vom Vorjahr:

    pasted-from-clipboard.png


    Da bei uns weitestegehend im Winter Trocken/Nass vorherrscht und die beim Test zugrundenliegenden Temperaturen (-10 bis -15° ) ohnehin so gut wie nie erreicht werden, macht der Winterreifen für Flachlandtiroler eigentlich keinen Sinn mehr...

    Leider habe ich nur diesen einen Test zum Thema gefunden..


    Bei Sommerreifen sieht es m. E. etwas schlechter für die Ganzjahresreifen aus zumal ja auch noch die niedrigere Laufleistung eine Rolle spielt. Und wenn man dann bei 35° Außen- und wahrscheinlich 50° Asphalttemperatur vollbepackt in den Urlaub fährt....

    Hab gerade noch was zusammengebastelt - hier die EInzelergebnisse:

    pasted-from-clipboard.png

    Der Sinn eines Ganzjahresreifens ist ja dass du keine Räder mehr wechseln musst und die das ganze Jahr drauf bleiben.

    Ein Ganzjahresreifen als Alternative zum Winterreifen und dann trotzdem noch Sommerräder ist einfach Quatsch.


    Ich werde auch auf Ganzjahresreifen gehen, da das Auto eh viel Gewicht und Allrad hat, kann man da auch durch den

    Schnee pflügen, das reicht vollkommen mit Ganzjahresreifen.

    Hi Viper400, mein Hintergedanke war folgender - auch wenn er vielleicht Quatsch ist. Im unseren Breiten gibt es ja kaum Schnee und Eis und auch nur selten sehr niedrige Temperaturen, dafür aber relativ viel Regen und, gerade in der Übergangszeit im Frühjahr auch stärkere Tempoeraturschwankungen, die auch mal schnell + 20° und mehr erreichen können. Das sind ja nun vielfach Bedingungen in denen die Winterreicfen nicht unbedingt ihre Stärke ausspielen können bzw. (bei hohen Temperaturen) sogar sehr drunter leiden. Da stellt sich die Frage, ob Ganzjahresreifen in diesen Zeiten (Nässe, Trockenheit, Temperaturen > 0° bis sogar > 20°) nicht sogar vielleicht die bessere Lösung gegenüber Winterreifen wären....

    Danke für die Tipps TessaKavanah und schweinebraten.

    Eigentlich kommen wir da auch zur nächsten spannenden Frage - machen Winterreifen in weiten Teilen des Landes eigentlich überhaupt noch Sinn? Die Anzahl der Schnee- oder gar Eistage ist hier (ich fahre jetzt weder regelmäßig auf den (kleinen) Feldberg noch auf die Wasserkuppe, um die hessischen Highlights mal zu benennen) doch arg überschaubar. Würde gegebenenfalls ein Ganzjahresreifen als Alternative zum Winterreifen mehr Sinn machen, da er möglicherweise die Schmuddelwetterphasen und damit 95% des Winterwetters besser abdeckt als ein Winterreifen? Im Sommer sind für mich Sommerreifen die erste Wahl...

    Ich habe jetzt mal den Thread größtenteils durchgelesen (die Seiten 6 - 200 habe ich mir allerdings gespart).

    Mein Fazit - Winter abschaffen....

    Teilweise habe ich aber auch echt schockierende Informationen gefunden - Felgen kann man waschen =O


    Aber mal im Ernst - die Preise der Winterreifen sind ja wirklich abenteurlich im Verhältnis zu Golf und Co. (das war mir auch schon vor dem Kauf aufgefallen).

    Ich sitze da jetzt genau zwischen den Stühlen - einerseits ist so ein Auto ja primär ein Gebrauchsgegenstand, aber andererseits find ich jetzt eine Stahlfelge (die noch noch auf meine Touran Diesel voll okay fand) nicht sooo prickelnd.


    Ich schwanke zurzeit zwischen Herz

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    und Hirn

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    nur bei den Reifen bin ich mir ziemlich sicher

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    Preislich bewege ich mich dank der Tipps der hiesigen Commutiy (Reifen Riedl) so zwischen 1550 und 1900 Euro...


    Sollte noch jemand den uptimative Tipp haben (der nicht auf den Seiten 1-5 bzw. 201 ff bereits gepostet wurde), bin ich für diesen dankbar.