Beiträge von buexxx

    Tesla hat viel Geld verbrannt, bevor sie angefangen haben, Geld zu verdienen. Ich denke, dass die Investoren erst einmal andere Prioritäten setzen. Die wollen zunächst erst einmal profitabel. Und Elon hat seinen Fokus momentan eher auf die Politik und den Mars gerichtet.

    Aber es kommt eben darauf an, wer damit z.B. wirklich in die Berge will (Skifahren, Wohnort etc) da würde die Zuschaltung mit Frontmotor wahrscheinlich sinnvoll sein.

    Ich habe das tatsächlich in den letzten 30 Jahren mit Frontantrieb bewältigt. Zwei mal waren Schneeketten nötig. Da wäre es mit Allrad u. U. auch ohne gegangen. Das bedeutet, den Rest der ca. 500 000 km (können auch mehr gewesen sein) hätte ich die notwendige Technik spazieren gefahren. Allrad brauchen Förster, Landwirt und Rallye-Fahrer. Und die kommen, wenn es sein muss, auch ohne aus.

    Ich plane ausschließlich selber, wenn ich in den Urlaub fahre oder mal privat eine längere Strecke ohne Zeitdruck zurücklegen muss. Da ich da immer einen Beifahrer habe oder aber selber Beifahrer bin, geht das sogar auch ohne große Planung, ganz flexibel unterwegs.


    Wenn ich mir aber vorstelle, ich müsste beruflich längere Strecken zurücklegen und Termine einhalten, dann macht aber eine vernünftige Ladeplanung einfach den Unterschied. Reinsetzen, Ziel eingeben, fertig. Und der Hersteller, der das mal vernünftig und flexibel umsetzt, ohne den Fahrzeughalter zu bestimmten Ladeanbietern zu gängeln, wird in Zukunft vermutlich mehr Dienstwagen verkaufen.


    Software-technisch ist das kein Hexenwerk. Die Daten sind verfügbar. Es scheitert an den Vorhersagen und der damit verbundenen Kalkulation der Hersteller, die sich auch am Strommarkt direkt oder indirekt beteiligen wollen. Eine Ladeplanung muss also auch für den Hersteller taugen. Einen anderen Grund kann ich mir gerade nicht vorstellen.

    Wenn mir sogar der Händler vom Allrad abrät, dann sagt mir das aber schon was zwischen den Zeilen.

    Es gibt halt mehr, was kaputt gehen kann. Mehr, was (elektronisch) geregelt werden muss. Dazu hast du einen größeren Wendekreis (wenn das für dich relevant ist). Fahrdynamisch ist der Vorteil in 95% der Anwendungsfälle im normalen Verkehr (auch auf nassem Asphalt) irrelevant.

    Ich vermute ein Software-Problem, ggf. Kartendaten möglicherweise in Verbindung mit dem GPS. Die Assistenzsysteme, vor allem aber der TA, benötigen zum einen Kartendaten, zum anderen Positionsdaten. Ohne diese kann keine Kurve, keine Kreuzung und möglicherweise auch keine Fahrspur (zuverlässig) erkannt werden. Im ID-Forum habe ich Ähnliches gefunden, aber auch nur dort. Es gibt offenbar Fahrzeuge, die nicht betroffen sind. Vermutliche Abhängigkeiten sind demnach Software-Version, Ausstattungsmerkmale, Kartenversion. Da ich von anderen Herstellern keine ähnlichen Treffer gefunden habe, würde ich auf ein VW-Problem tippen.


    Äußere Faktoren würde ich daher ausschließen, außer vielleicht ein GPS-Schatten.