Hannes1971 Ich liebe ja Pragmatismus. Und Du bist ganz sicher pragmatisch. Aber irgendwann wird Pragmatismus zu Fatalismus. Und Du grenzt bei dem Thema ganz hart dran. Du hast Dich damit abgefunden. Es ist eben so, basta. Friss oder stirb!
Für mich hat das Ladewirrwar aber etwas extrem nerdiges. Für jemanden, der ausser bei Infrastrukturellen Dingen (Strom, Wasser, Telekommunikation inkl. Unterhaltung u.ä.) keine Abos hat, und der bisher bei der Fortbewegung auch kein Abo hatte, ist es irrational, dass er plötzlich mehrere Abos für die Fortbewegung haben soll. Und so geht es fast allen, die von Verbrenner auf Elektro umsteigen. Es bleibt unverständlich, warum dieser Quatsch nötig ist. Es schreckt ab. Mit der Zeit wird man sicher pragmatisch und irgendwann auch fatalistisch. Aber für Leute, die darüber nachdenken umzusteigen, die logischerweise noch keinen Pragmatismus aufgebaut haben können, beeinflusst es die Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto ganz gewiss. Wenn man das Elektroauto fördern möchte, dann muss ein Ladevorgang so einfach sein wie ein Tankvorgang: irgendwo anhalten, sofort wissen, dass es einen ordentlichen Preis hat, in bar, mit Karte oder via NFC zahlen.