Kaufberatung Enyaq 50/60

  • Hallo


    wir hatten einen 50er Enyaq zwei Jahre lang als Zweitwagen, im Taxi Mama Betrieb. Dafür war er „ausreichend“, jedoch möchten wir ihn als „Erstfahrzeug“ nicht haben.

    Meiner Erfahrung nach hat er folgende gravierende Nachteile:

    -keine Wärmepumpe

    -langsameres Laden an der Wallbox mit nur 7,2kw

    -sehr langsames Laden am Schnelllader mit 50KW

    -keine Wärmepumpe

    -alte Software Oberfläche extremst langsam


    Ich würde grundsätzlich keinen Enyaq vor Modelljahr 2024 nehmen. Aus oben aufgeführten Gründen und weil es auch keine manuelle Vorheizfunktion für den Akku bis MJ24 gab.


    Wenn dann nimm einer 60er ab Facelift Modelljahr 2025 der schon schneller Laden kann, die WP und das manuelle Vorheizen hat. Besser jedoch einen 85er. Den muss / darf ich täglich als Dienstwagen im Außendienst fahren und der ist auch für Langstrecke tauglich. Bisher auf 105tkm bis auf Software Themen, wenig Probleme.


    Achte abgesehen davon unbedingt darauf am besten eine längstmögliche Garantie auf das Fahrzeug zu bekommen! Gerade die Akkus der Modelljahre vor 24 können hier evtl. Themen bereiten.

  • Vor unserem Elroq 85 hatten wir einen IV 60. Superfahrzeug. Langstrecke von 450 Km mit

    Anhänger kein Problem. Immer schön 95 bis 100 gefahren. Zwei Ladestops a. 30 Minuten

    und ein Ladestop von 45 Minuten ( Mittagspause ) war kein Problem um entspannt am

    Urlaubsziel nach 6 bis 7 Stunden anzukommen, je nachdem wie die Staus ausgefallen sind.


    Gleiche Streck mit unserem Elroq 85. OK 2 Ladestops. Aber Staus und zähfliesender Verkehr

    waren es 8 Stunden.


    Aber für den alltäglichen Gebrauch hat es der IV 60 voll und ganz getan. Geladen wurde zu Hause.

    Selten mal unterwegs. Und was haben wir uns über die werksseitige Anhängerkupplung gefreut.

    Es gab Veränderrungen im täglichen Leben die nicht vor dem Kauf absehbar waren. Insgesammt

    haben wir 9 Monate auf den gewartet.


    Neueinsteiger sollten das erste E-Fahrzeug leasen und das angesparte Geld gut auf 3 Jahre

    anlegen. Da haste keine Sorge um den Akku.

    erstes BEV Smart EQ fofour, zweites BEV Skoda Enyaq IV 60, aktuelles Fahrzeug Elroq 85. 9,9 kWp mit 15 kW Speicher. Hobby Bogensport und Anleiter für Menschen mit Behinderung.

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    Neueinsteiger sollten das erste E-Fahrzeug leasen und das angesparte Geld gut auf 3 Jahre

    anlegen. Da haste keine Sorge um den Akku.

    Oder einen jungen Gebrauchten kaufen (ca. 1-2 jährig), solche gibt's teilweise schon mit 40-50% Einschlag auf den Listenpreis. Dann sich eine Anschlussgarantie gönnen, so wäre man für die meisten Fälle wohl ebenfalls sorglos und wohl günstiger unterwegs.


    Meine 2 Cents dazu:

    • Ein 80-er mit dem 204 PS Motor ist für die gut 2 Tonnen schwere Fuhre nicht zu viel (überholen).
    • Bei ca. 250-300km Reichweite im Winter bin ich schon froh, den "grossen" Akku zu haben. Fährt man nach dem Prinzip "steht er, lädt er" und stöpselt jeden Abend ein, so ist man sicher auch mit dem 60-er für (fast) alle Fälle gerüstet. Aber für meine doch regelmässigen ca. 200km Trips ohne Laden möchte ich keinen Stress und deswegen den grösseren Akku.

    Enyaq 80X Sportline, Jg 12.22, weiss, voll bis auf doppelten Ladeboden und 360° Kamera, 21 Zoll Supernova Sommer, 19 Zoll Regulus Winter, SW 3.8, übernommen am 12.3.25 mit 31'420 km, mein erster Stromer.

  • -keine Wärmepumpe

    -langsameres Laden an der Wallbox mit nur 7,2kw

    -sehr langsames Laden am Schnelllader mit 50KW

    Wärmepumpe: Die sind bei der MEB so schlecht konfiguriert, dass sie kaum einen Unterschied machen. Unser VW ID.3 hat eine, verbraucht dennoch echt viel, im Vergleich zu unserem vorherigen VW eGolf mit Wärmepumpe.


    AC-Ladeleistung: Bei einer heimischen Wallbox und laden über Nacht macht der 11 vs 7 kW überhaupt keinen Unterschied.


    DC-Ladeleistung: Hängt von der Bestellung ab. Unser 50er aus 2023 macht 120 kW an DC.

    11/2017 bis 10/2023: VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet,
    08/2018 bis 09/2021: Smart Ed 451,
    11/2021 bis heute: VW e-Up Aktiv als Erstfahrzeug,
    11/2023 bis heute: Skoda Enyaq iV50 als Zweitfahrzeug

  • Oh, ich hatte letzte Woche eine Situationen in der ich recht froh über den guten Anzug des APP 550 war. Überholvorgang außerhalb der Ortschaft gerade Straße im Morgengrauen neben der Straße ein lichtes Wäldchen und zwischen den Bäumen eine Wiese durchschimmern. Ich war so auf der gleichen Höhe des zu überholenden Fahrzeuges, als ich plötzlich eine Lichthupe von der entgegengesetzten Fahrtrichtung bekam. Das war aber leider das einzige was das silbrige Fahrzeug aus der Gegenrichtung an Beleuchtung aktiv hatte.

    Dagegen gibt es eine einzige sinnvolle Lösung, auf Landstraßen einfach überhaupt keine PKW/LKW überholen. Egal mit welchem Anzug, viel zu gefährlich! Lieber 10 min länger unterwegs sein, als sich und andere Menschen zu gefährden.

    11/2017 bis 10/2023: VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet,
    08/2018 bis 09/2021: Smart Ed 451,
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    11/2023 bis heute: Skoda Enyaq iV50 als Zweitfahrzeug

  • Ich kann nur das berichten was wir in Sachen E-Mobilität selbst erlebt haben. Natürlich

    fragen "unbeleckte" Neueinsteiger wie ist das mit dem Akku. Die gleiche Sorge hatten wir

    ja schon vor unserem IV 60 weil wir schon 3 Jahre einen E-Smart gefahren haben. Daher

    hatten wir keine Sorge mehr einen IV 60 und jetzt einen Elroq 85 zu fahren. Alle 3 Fahrzeuge

    haben uns immer ein Grinzen ab dem ersten Meter Fahrt beschert. Es war gut erstmal bedacht

    also geleast in die E-Mobilität einzusteigen als Privatmensch. Schon nach dem ersten Jahr stand

    fest.......wir bleiben bei der E-Mobilität und haben kein Verbrennerrückfallfahrzeug, aber mehr

    Geld auf dem Konto wie zuvor.


    Das Leasingende ist bekannt. Vorher schaut man sich um nach ein Folgefahrzeug und das

    geleaste Fahrzeug wird zurückgegeben. Haste dir aber das Auto gekauft musste dir einen

    Käufer suchen. Stellt der Käufer nach dem Kauf fest, oh da ist doch was, steht der bei dir

    auf der Matte und du hast das Problem dem Käufer nachzuweisen, das da nichts war.

    erstes BEV Smart EQ fofour, zweites BEV Skoda Enyaq IV 60, aktuelles Fahrzeug Elroq 85. 9,9 kWp mit 15 kW Speicher. Hobby Bogensport und Anleiter für Menschen mit Behinderung.

  • Hatte es eigentlich so verstanden das alle 50er mit EZ ab 11/23 schon schneller laden können?!

    Ansonsten sind deine genannten Alternativen wohl außerhalb des Budgets.


    Habe jetzt aktuell zwei im Auge:


    50er EZ 12/23 8.355km (Drive Paket, Klima Paket, Family Paket, Convenience Paket, Fahrassistenz Paket, Ausstattungspaket “Clever”) für 24.900€


    60er EZ 08/23 3893km (Klima Paket, Convenience Plus Paket) für 27.500€


    Der 60er klingt Ausstattungstechnisch eher mau?! Wobei der 50er dann schon fast alles hat?


    Die Paket und Ausstattungsmöglichkeiten der Enyaq’s lassen mich sowieso komplett verwirrt zurück..


    Hat denn der 60er serienmäßig zumindest noch mehr als der 50er?


    Nochmal die Nachfrage bzgl. der Degradation. Diese sollte doch bei den oben genannten Modellen noch vernachlässigbar sein?

  • Die Degradion ist im ersten Jahr hoch und in der Folgezeit geringer. Unser IV 60 hatte nach 3 Jahren

    und 48.000 Kilometer laut Schnelltest 91 % SOH wo wir den zurückgegeben haben. Lt. Autohaus

    wurde er exportiert. So wollte es die Leasingbank.


    Ich vermute die angebotenen E-Fahrzeug werden im Kundenauftrag verkauft. Somit ist der

    Händler aus der Haftung. Wenn das so ist, befindet sich auf dem Angebot ein Hinweiß

    " im Kundenauftrag ". Ist da nichts zu lesen, hat der Händler das Fahrzeug von dem Vorbesitzer

    gekauft. Das macht aber keiner mehr. Das ist Kapitalbindung und kostet Steuer.

    erstes BEV Smart EQ fofour, zweites BEV Skoda Enyaq IV 60, aktuelles Fahrzeug Elroq 85. 9,9 kWp mit 15 kW Speicher. Hobby Bogensport und Anleiter für Menschen mit Behinderung.

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