Moin von der Flensburger Förde, wir sind letzten Sommer auf der Reise nach Füssen mit Ionity gut gefahren. Vorab mit ABRP die Strecke geplant und passende Ladestandorte (Hundefreundlich und. Toilette war pflicht) rausgesucht. War eine ziemlich entspannte Reise, die wir dieses Jahr vermutlich wieder mit den gleichen Stationen durchführen werden.
Beiträge von luckymecky
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Und auf der Hin und Rückreise hat sich wieder gezeigt, wie wichtig es ist den Akku möglichst leer zu fahren.
Wie man es nicht machen sollte: Nach 150 km auf der Landstraße angesteckt und mit mageren 50kw "belohnt" wordenAm Sonntag wurde das auch bei uns mal wieder trotz knapp 170 km AB mit satten 43,5kW bei 36% Restinhalt "bestraft", aber wir hatten leider keine Alternative:
pasted-from-clipboard.pngAuch der Unterschied zwischen wärmerer und kälterer Umgebung wurde deutlich:
Hin- und Rückfahrt identische Strecke von 168 km, kaum Wind, 130km/h mit Tempomat, Fahrzeit knapp 10 Minuten Unterschied (in der Stadt lief es nachts halt flüssiger):
Mittags bei 15-17 Grad: Verbrauch 64% (37,12 kWh)
Nachts bei 1-4 Grad: Verbrauch 75% (43,5 kWh)
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Die letzten Tage war mal wieder eine längere Strecke (690km) fällig.
Fazit: bei Tempo 130km/h per TA und wenig Verkehr, 2 bis 6 Grad Außentermperatur, 22 Grad Innenraumtemperatur wurden zwischen 23 - 25 kWh/100km verbraucht. Hier waren Gegenwind und Seitenwind wohl die wesentliche Ursache für den Verbrauchsunterschied.
Bemerkenswert: nur die erste Ladung lief schleppend, da die Batterie noch kühl war. Danach lag die Batterie dauerhaft über mindestens 23Grad (teilweise über 30Grad), so dass die folgenden Ladungen bei gut unter 20% SoC mit ordentlicher Leistung (über 100kW) starteten. Für die einzelnen Ladevorgänge (32-38 kwH) wurden 32-36 Lademinuten fällig.
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Moin, bei gesitteter Fahrweise sollte es kein Problem darstellen, und beim AC-Laden (5-6Std mit 11kW) ist der Akku dann auch wieder auf 100%.
Gruß von der Küste
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Moin, ich vermute, dass hier die geringe Laufleistung die noch vorhandene Ungenauigkeit verursacht.
Das wird sich mit zunehmender Fahrleistung noch ändern. Gerade jetzt, wo die Temperaturen sinken und der Heizungsverbrauch zunehmend mit in die Berechnung einfließen wird.
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20250926_154327.jpg20250926_154310.jpgMal wieder mit dem vollen Anhänger in Dänemark unterwegs.
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Letzte Nacht stand die Rückreise aus dem Urlaub an. 990km aus Lechbruck (bei Füssen) einmal die komplette A7 hoch bis kurz vor Flensburg, inkl. 70km Landstraße (2x Umleitung auf Grund Sperrung der A7).
Durchgehend mit TA, wo es erlaubt war 130km/h, Außentemperatur lag meist bei 10-13⁰, Innentemperatur kann man ablesen,beladen mit zwei Personen, zwei Hunden und reichlich Gepäck. Insgesamt vier Ladepausen.
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Natürlich sind diese, aus Verbrenner umgerechnet nur ca 20L ein Zugeständnis an die letztendlich noch nicht ausgereifte Batterietechnik. Diese relativ geringe speicherbare Energie ist daher aber nicht Realität, weil es grundsätzlich Vorteile bietet.
Wenns technisch/kostenmäßig möglich wäre, hätten alle E-Autos größere Akkus, als jetzt der Fall.
ganz sicher....
Die E-Mobilität ist in der Entwicklung im Vergleich zum Verbrenner einfach noch jung, und die Entwicklung der Energievolumen, Ladegeschwindigkeiten und Ladeinfrastruktur ebenso.
Wenn man dann jetzt schon Berichte von Ladevorgängen mit knapp 70kWh in 15Minuten liest (800V, z.B. KIA), kann man den zügigen Fortschritt dort schon gut erkennen.
Bei der Verbrauchsoptimierung ist man auch schon auf einem guten Weg, wenn auch nicht ganz so rasant. Unsere von der Entwicklung ältere ZOE fahren wir bei gleichem Fahrprofil mit sogar etwas höheren Verbrauch als den Enyaq (ZOE ca 17-8 vs Enyaq ca 15-16 kWh im Alltagsumfeld im Sommer), und der Enyaq ist deutlich größer und schwerer.
Dazu kommt dann noch die Weiterentwicklung der Batterietechnologie, was für mich den erheblichsten Anteil ausmacht.
Ich fürchte nur, dass die Lade-Infra gar nicht so schnell hinterher kommt. Das war in diesem Jahr gut zu erkennen, als die skandinavischen Länder Sommerurlaub hatten und die Ladestationen oftmals komplett ausgelastet waren. Wenn jetzt noch mehr Mitteleuropäer den Weg zur E-Mobilität finden, dann kann das sehr schnell sehr eng werden.
Zurück zum eigentlichen Thema:
Die Ausflugsfahrt gestern war sicherlich auch nicht repräsentativ, aber höchst erfreulich:20250831_173848.jpg
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Sicherlich nicht repräsentativ oder den Alltag widerspiegelnd, aber trotzdem mal ein bemerkenswerter Verbrauch

Rekuperation kann schon einen sehr positiven Einfluss haben
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Kein Fz-Hersteller kam bei reisetauglichen, reinen Verbrenner-Pkws m.E. bisher auf die Idee, diese mit derartig kleinen Tanks aus zu rüsten, weil es ja so angesagt ist, dadurch mehrere Zwangspausen machen ...
Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, wo der Verbrauch von Verbrennern bei 9-12 L/100km lag und die Tankvolumen bei 50-60 L üblich waren (wer mehr brauchte hat sich teilweise einen Zusatztank einbauen lassen). Die Reichweite von Verbrennern war damals also auch nicht auf 1000km ausgelegt. Ja, das war deutlich im letzten Jahrtausend und in der Zwischenzeit ist bei den Verbrennern viel optimiert worden, so dass überwiegend auf Grund des mittlerweile geringeren Verbrauches erst höhere Reichweiten möglich sind. Das durchschnittliche Tankvolumen hat sich nicht wesentlich vergrößert.
Die Elektromobilität steht da aus meiner Sicht auch erst noch in den Anfängen und ich vermute, es wird keine weiteren 50 Jahre dauern, bis vergleichbare Fortschritte erreicht werden.
Trotzdem: nach gut einem Jahr mit dem Enyaq bei einem Durchschnittsverbrauch von gut 17kWh über alle vier Jahreszeiten hinweg und teilweise mit Anhängerbetrieb oder E-Bikes auf der AHK, haben wir bisher keine für uns wesentlichen Einschränkungen erfahren müssen. Das Fahren macht Spaß und die ggf auf Strecken von über 250-300km erhöhte Pausenintensität mussten wir für uns als wohltuende Erholungsphasen anerkennen.
Wir fahren solche Strecken mit dem Enyaq aber auch nur selten und in der Freizeit.