Beiträge von luckymecky

    Seinerzeit war aber auch der Verkehr noch nicht so stark wie heute, weniger Baustellen etc. Mir erscheint das heute auch nicht mehr als sinnvoll, aber es war die Zeit.... aber eben Zeiten und vor allem Einstellungen und Ansichten ändern sich.

    Und mit den Zeiten ändern sich insbesondere die technischen Rahmenbedingungen.

    Ich stamme auch noch aus der Zeit des "Schwarz-Weiß-Fernsehens" via terrestrischen Empfang, muss aber feststellen, dass mittlerweile selbst TV via Satellit überholt ist und Streaming per Internet der Standard ist.

    Genau so verhält es sich auch mit den Fahrzeugen. Ich bin noch in Fahrzeugen gefahren, da waren Gurte zum Anschnallen nicht bekannt und der Verbrauch so hoch, dass sie vergleichbare Reichweiten hatten wie "moderne" BEV heute. Wir befinden uns gerade (mal wieder) in einer Phase eines wesentlichen Wechsels der Antriebstechnologie und ich gehe davon aus, dass zwei bis drei Generationen der Menschheit weiter die Verbrennertechnologie nur noch ein müdes Kopfschütteln auslösen wird.

    Ich für meinen Teil komme im Alltag auch mit der "kleinen" 60 kWh-Batterie gut hin und vermute, dass es bei entsprechender Ladeinfrastruktur für sehr viele, wenn nicht sogar den meisten Privatfahrern, reichen würde. An das Laden wird sich auf der Zeitachse die Mehrheit gut gewöhnen, genauso wie ans Gurt anlegen, TV-streamen oder Handy laden, und die Urlaubsreisen werden dann wie selbstverständlich nicht mehr (wie vermutlich jetzt überwiegend auch schon) nicht mehr mit 1000km am Stück gereist.

    Heute erstaunlich gut durchkommen:

    Start an der Flensburger Förde morgens um 01:00 Uhr mit 98%.

    Ankunft am Ziel in der Nähe von Füssen 14:08 Uhr inkl. fünf Pausen. Die letzte Pause wurde bereits zum Laden für den nächsten Tag genutzt, SoC am Ziel 67%.

    Beim Start waren es noch 10⁰ Außentemperatur, Heizung lief also in den ersten Stunden.

    Verbrauchskosten knapp unter 80,-€ für fast 1000km (IONITY 0,39€ via Mobilize Charge Pass).

    Da wir solche Touren nur gelegentlich machen und der Alltag sich im Radius von unter 50km stattfindet, reicht uns der 60-er vollkommen, auch wenn der SoH im Laufe der Zeit ein wenig verlieren wird.

    Sicherlich gibt's auch ein paar Dinge bei dem Fahrzeug, die noch Potenzial für Verbesserungen bieten, aber das ist ein anderes Thema.

    Schon in Deutschland gilt, wenn ich größere Strecken vor mir habe, schaue ich was an der Strecke und am Zielpunkt am besten angeboten wird.

    So ähnlich machen wir es auch. Im heimischen Umfeld wird dank PV und passenden Stromvertrag per Wallbox günstig geladen.

    Durch unseren Renault ZOE lasse ich den Mobilize Charge Pass für 4,99€/mtl ganzjährig durchlaufen und kann damit jederzeit auch auf spontanen Langstrecken bei IONITY für 0,39€ laden.

    Der Tarif ist aus meiner Sicht sehr fair und somit auch ganzjährig "gesponsort". Die Kosten dafür werden durch eine THG-Prämie kompensiert.


    Da wir dieses Jahr eine komplette "A7-Streckenkontrolle" von Flensburg nach Füssen vor uns haben und ich keine Lust auf Wartezeit vor einer IONITY-Säule habe, wurde zusätzlich EnBW L (siehe Beitrag #5.113) für einen Monat für quasi 2,99€ gebucht und damit eine weitere Alternative mit 0,39€ pro kWh geschaffen.


    In der näheren Umgebung des Urlaubsortes ist aber weder IONITY noch EnBW verfügbar. Also schaut man nach anderen günstigen Gelegenheiten,

    z.B. AC-Laden im V-Markt für 0,19€ über VIRTA (ohne Grundgebühr!),

    DC-Laden mit flexiblen Preisen ab ca. 0,30€ (je nach Wetterlage) per MONTA an der Wieskirche,

    DC-Laden für 0,49€ (ohne Grundgebühr) in Füssen über BIKRAFT.

    Bei der Suche hierzu hilft u.a. die "Günstig-Ad-hoc-Laden"-Karte von Gerd Bremer


    Ich bin gegen die staatliche Regulierungswut - aber hier gehören Grenzen gesetzt!



    Im Einzelfall könnte man sich die Frage stellen: Gibt es diese Grenzen nicht schon?

    § 291 StGB regelt den strafbaren Wucher. Hier wird bestraft, wer die Zwangslage, Unerfahrenheit oder Willensschwäche eines anderen ausnutzt, um sich oder einem Dritten Vermögensvorteile zu verschaffen, die in einem auffälligen Missverhältnis zur Leistung stehen.

    Mal wieder was zum urpsrüglichen Thema:

    Für die anstehende Reise gerade mal EnBW L für einen Monat gebucht, anschließend Ladekartengutschein und den aufgeführten 15,- Gutschein eingelöst und anschließend auf Tarif S geändert.

    Damit haben wir dann den nächsten Monat den Tarif L (0,39€/kWh) quasi für 2,99€ und die Ladekarte kostenlos.

    Aktion soll noch bis 31.08.2025 laufen

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    Erfahrungsgemäß ist der Verbrauch bei den sehr effizienten EV sehr stark von den Rahmenbedinungen abhängig.

    So macht es schon einen gravierenden Unterschied aus, ob ich viel mit Klimaanlage fahre, oder diese ausgeschaltet habe, wie die Wetterverhältnisse sind und wie man mit dem "Leistungspedal" umgeht.

    Zwischen Landstaße und Stadtverkehr sind erhebliche Unterschiede, genauso wie auf der Autobahn (ob ich 100 oder 140 km/h fahre).

    In der Summe kann ich festhalten, dass der Verbrauch unsere EVs (Enyaq und ZOE) im Vergleich zu den vorherigen Verbrennern prozentual deutlich mehr schwankt.


    Mal ein paar Verbrauchsbeispiele aus unserem Alltag, alles bei durchschnittlicher Fahrweise:

    Autobahnfahrt bei ca 18° und nahezu konstant 130 km/h : 16,8 kWH

    Fahrt zur Arbeit im Sommer ( 70% Land / 30 innerorts): 15 kWH

    Fahrt zur Arbeit im Winter : bis zu 23 kWh

    Autobahnfahrt bei 20° mit vollem Anhänger mit Bordwanderhöhung (deutlich flacher als Plane und Spriegel), Klimaanlage und ca 90km/h im Schnitt: 18,9

    Fahrt mit vollem Anhänger mit Plane und Spriegel ohne Klimaanlage bei ca 15° auf der Landstraße: ca 22-25 kwH

    Reiner Stadtverkehr bei 16°: 13.4 kwH


    Die Werte sind nur exemplarisch rausgegriffen und ändern sich bei uns, sobald sich das Wetter oder auch der Fahrer wechselt, teilweise um mehrere kwH.

    Moin, als Wiederholungstäter in Sachen DK-Urlaub, schaue ich vorab per Chargeprice-App, welche Anbieter in der jeweils gewünschten Region gut vertreten sind und für mich günstig liegen. Für den Transfer durch DK in Richtung Norden hat sich für uns ebenfalls Tesla bewährt, Ionity ist gerade im südwestlichen Küstenbereich eher übersichtlich vorhanden. Vor Ort in DK sind dann ggf. Alternativen zweckmäßiger, z.B. stehen an den meisten Discountern OK-Säulen, die zu akzeptablen Preisen (meist gut unter 40ct) genutzt werden können. Clever ist auch gut ausgebaut, meist aber etwas teurer als OK. Zuletzt hat in der Region um Esbjerg/Blavand/Henne der Anbieter Bilkraft kräftig ausgebaut und bietet gute Preise. Alle Anbieter wurden problemlos über App genutzt, können aber auch Adhoc genutzt werden.



    Verbrauch

    Der "Verbrauch" besteht für mich aus der Energie, die für Antrieb und Heizleistung aufgewendet werden muss.

    Dieser Verbrauch geht etwas runter, weil die Batterie noch etwas warm ist (positive Auswirkung auf Verbrauch für den Antrieb) und weniger Energie für die Heizung während der Fahrt aufgebracht werden muss.

    Der Effekt ist dann halt in der Summe ein geringerer Verbrauch (Antrieb und Heizleistung) und in der Folge dann auch eine etwas größere Reichweite.

    Zumindest war es bisher bei der ZOE zu beobachten. Ob sich der Enyaq vergleichbar verhält wird die kommende Zeit zeigen.

    Nach drei Jahren Erfahrung mit unserer ZOE erwarte ich auch beim Enyaq in der kalten Jahreszeit einen nicht unerheblichen Mehrverbrauch. Wie bereits mehrfach beschrieben, liegt es einerseits an der Batterietemperatur und am Wärmebedarf des Nutzers (Heizung).

    Reduzieren kann man das etwas, indem man an der heimischen Wallbox das Ende der Ladezeit mit der Abfahrtszeit koordiniert. Dann ist die Batterie vom Laden noch "vorgewärmt".

    Dazu dann noch die "Standheizung" vor Abfahrtszeit einstellen, so dass der Innenraum des Fahrzeugs bei Fahrtbeginn bereits warm ist. Dadurch wird die Energie zum ersten Erwärmen des Innenraums noch über die Wallbox genutzt und nicht während der Fahrt komplett aus der Batterie gezogen. Damit haben wir zumindest für die morgendlichen Abfahrten gute Erfahrungen gemacht. Die heimische Lademöglichkeit ist dabei natürlich Voraussetzung.

    Hi, meinen Enyaq 60 Bj 6/24 konnte ich problemlos bei Homeassistant mit den MySkoda-App-Zugangsdaten integrieren.

    Mittlerweile läuft auch der Zugang über Tronity mit diesen Daten stabil. Software meines Enyaq ist 3.7, sollte aber auch bei der 4.x funktionieren, da das ursprüngliche Problem wohl auf Seiten der Zugangsschnittstelle der Server bei Skoda (geänderte Sicherheitsanforderungen?!) bestand, welches offenbar gelöst werden konnte. Anbei ein Screenshot der Homeassistant-Daten. Die Schaltung der Automation für PV-Überschuss läuft bei mir über die Wallbox, so dass man mit den vorhandenen Daten auskommt.

    Nicht über die 89% Ladestand wundern. Befinde mich gerade auf Tour und brauche die bis zum nächsten Stop.