Beiträge von Tanathos

    Dem kann ich nun nicht wirklich zustimmen.

    Solange wir im Bereich 400 V bleiben, sind wenige Chinesen/Koreaner/Japaner usw. deutlich schlechter in der Ladeperfomance.

    Wenn ich mir die Test bei AMS ansehe.... damit käme man sicherlich auch klar, aber wenn wir nur das Thema betrachten...

    Dann lieber MEB

    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass sie schlechter laden, sondern nicht so effizient sind, also mehr Verbrauchen. In 18 min schnell laden bringt am Ende auch nicht viel wenn ich dafür öfter am Lader stehe.


    Wenn ich dann noch nen größeren Akku habe der einfach von 10 auf 80% mehr Energie aufnimmt, dann brauch ich nicht unbedingt 800V System.


    Und auch 800V Systeme erreichen oft nicht das, was sie versprechen. Das sollte man auch nicht vergessen.


    Aber wie gesagt der Enyaq erfüllt nicht jeden Bedarf, insofern steht es ja jedem offen zu kaufen was er braucht

    Alles richtig für "normale" Fahrten. Aber wenn man dann mit Anhänger oder Dachbox fährt, vielleicht in den Winterurlaub bei kalten Temperaturen und somit höherem Verbrauch...

    da ist, was die technische Entwicklung angeht, noch viel Luft nach oben.

    Das Thema Ladegeschwindigkeit liegt ja auch etwas komplexer:


    Die Frage lautet ja eher wie viel Reichweite generiert man in einer Zeit x. Klar die Chinesen laden oft deutlich schneller sind aber oft nicht die effizientesten. Der Enyaq bietet hier eine durchweg gute Effizienz.


    Zudem kann ein großer Akku in der Regel auch in gleicher Zeit mehr Energie aufnehmen.


    Ich gehe schon davon aus das ein 90kWh 400V Akku eine erhebliche Verbesserung für viele Nutzer bieten wird, auch wenn man von 10 auf 80% nicht unter 20 Minuten kommen wird.


    Der Enyaq kann aber halt auch nicht alle Bedürfnisse befriedigen, das muss klar sein. Insofern ist ja deine Frage berechtigt, ob ein MEB+ Enyaq das richtige Fahrzeug für dich wäre.

    Chinesische Fahrzeughersteller werden bereits auf Abstand gehalten. Und zwar mit Zöllen. BYD baut gerade Autos, die sich in 5 Minuten aufladen lassen (und liefert entsprechende Ladeinfrastuktur). Diesen technologischen Abstand muss VW erst mal aufholen.

    Zölle allein reichen aber nicht. Da muss das Gesamtpackage stimmen. Da spielt natürlich das BYD flash Chariging mit rein, das muss sich aber auch erstmal beweisen. Gerade CATL und BYD präsentieren regelmäßig tolle Batterien aber in Serie davon bei weitem nicht alles.

    Naja für ne vernünftige Ladekurve brauchst du vernünftige Zellen und Thermomanagement. Da helfen 800V allein nix. Die prismatischen Zellen sollten auch mit 400V ne deutliche Verbesserung darstellen und ein paar Minuten rausholen.

    Um den Thread etwas wieder zu beleben:


    Eure Überlegungen zu den möglichen Batteriegrößen eines MEB+ Enyaqs finde ich recht spannend. Für mich stellt sich da aber die Frage inwieweit das ganze in Konzern- und Wettbewerbsumfeld passt. Aktuell gibt es keinen direkten Wettbewerber des Enyaqs mit 100 kWh und mehr. Man würde zwar damit die Konkurrenz und das Premiumsegment hier massiv unter Druck setzen und hätte starke Argumente gegen die Chinesen. Aber das würde vermutlich auch Audi zu stark zusetzen, die ja mit ihren viel zu teuren PPE Fahrzeugen aktuell schon unter dem günstigeren IX3 und GLC EQ leiden.


    Aus Konzernsicht würde es daher durchaus Sinn machen mit knapp 90kWh auf LFP/NMC Basis ID Tiguan, Enyaq und Tavascan abzudecken und einen größeren NMC Akku dem Q4 vorzubehalten. Beides auf 400V. Damit wären vermutlich alle Befindlichkeiten im Konzern gewahrt. Zudem wäre man auch ggü. der Konkurrenz immer noch sehr gut aufgestellt. Die Koreaner und Chinesen bieten im Enyaq Segment keine größeren Batterien und der Q4 hätte trotz fehlendem 800V gute Chancen gegen GLB EQ und andere Premium SUVs. Ich denke auch, dass VW durchaus hier preislich nachbessern wird und muss um die Chinesen auf Abstand zu halten.


    Auch wenn natürlich 100kWh+ ein knaller im Enyaq wären, ich kanns nicht ganz glauben ;) aber mehr wissen wir wohl eh erst im Herbst wenn der ID Tiguan vorgestellt wird.

    An der Stelle hast du entweder nen Haufen Geld oder die Firma zahlt den Strom wenn man sich den Powerpass leisten kann/will. Die Preise sind auch nicht eindeutig. Ein und der selbe Lader kostet je nach App/Anbieter unterschiedlich. Will ich möglichst günstig laden, muss ich fast immer irgendne App vom lokalen Anbieter runterladen. Oft funktioniert das dann nicht und ich muss die EnBW Apotheke nutzen.


    Und nein mit meinem Fahrprofil kann ich mich nicht an einen Anbieter binden. Ich muss an meinem Ziel laden können. Wo wir beim nächsten Trauerspiel mit Namen Ladeplanung anknüpfen könnten.


    Aber an der Stelle ist das jetzt genug Gemecker von mir, wir sind ja eh off topic.

    Naja man darf aber auch nicht vergessen, dass auch Verbrenner fahren nie selbsterklärend war/ist. Man ist halt damit groß geworden. Wieviele haben Diesel/Benzin vertauscht, Vergessen dass der Ölstand auch im Normbereich sein sollte, dass man einen kalten Motor nicht gleich treten sollte oder wo der optimale Bereich von Effizienz/Gang usw. ist...


    Man muss offen für gewisse Dinge sein und sich dann damit beschäftigen (wie tief sei ja jedem selbst überlassen). Ich weiß bis heute nicht wie man z.b. ein Gas Auto betankt.

    Das geht einfach massiv an meiner Kritik vorbei. Wenn ich sage der lädt mir zu langsam, lädt er mir zu langsam. Punkt. Das es technisch besser geht ist hinlänglich bekannt. Mich hier als vertreter der Dieselzunft darzustellen, weil man sich hier lieber selbst belügt spricht Bände. Und da Rede ich nicht von mangelndem Textverständnis, dass hier mehr als ausgeprägt scheint.

    Hm....


    Beim Verbrenner auch keine Gedanken gemacht ob Benzin od Diesel?

    Beim Benziner gibt es zumindest einen Betankungsschutz ;) und ich weiß von vorneherein was es kostet, brauch nicht tausend Apps für diverse Abos, der Rastplatz ist bewirtschaftet und der Hobel fährt nach 5 min weiter.


    Es geht hier nicht um ein wenig Umgewöhnung wie das manche hier lächerlich machen, sondern dass die E-Mobilität hier nicht anwenderfreundlich ist. Und jede Metrik in Deutschland und Europa zeigt diese massiven Defizite der Elektromobilität.


    Habt ihr ernsthaft null Anspruch für euch und andere den Zustand zu verbessern?