Beiträge von Bert2024

    Bezüglich der AKKU-Frage warten alle auf die ersten aussagekräftigen Ladekuven der neuen MJ25 Besitzer eines 85 / 85X, damit man diese mit vorherigen vergleichen kann.

    Aber: Währe CATL jetzt für 175 statt 135 KW freigegeben, müsste sich ja hier eine kürzere Ladezeit ergeben, die wird aber immer noch mit <30 Minuten (28, glaube ich) angegeben und nicht mit z.B. 25 Minuten.

    Von daher liegt der Verdacht nahe, dass jetzt durchgängig LG Chem verbaut sind.

    Vor allem auf die Farbe in Verbindung mit dem L&K... Viele lassen an den grauen Applikationen ja kaum ein gutes Haar 🍻

    Die in Platin gehaltenen Teile geben halt einen argen Kontrast. Daher waren viele der Meinung, Grau seih die einzig für den L&K bestellbare Farbe. Letztlich ist das ja Geschmacksache.

    Ich finde, es geht in vielen Farben ganz gut und auch in Race Blau sieht er Schick aus. Das Cristal Face nimmt - Chrom umrandet, den Farbton ja ganz schön mit auf.

    Bin auf die Live Bilder gespannt.

    Vielleicht kommt ja da nächstes Jahr Druck rein, wenn die Flottenverbräuche um 15% fallen und die Hersteller bei Überschreitung Strafe zahlen müssen. Leider führt das auch dazu, dass sie nach meiner Meinung aktuell den Teufel tun, kleinere und günstigere Modelle auf den Markt zu bringen, denn der Flottenverbrauch wird ja an den Neuzulassungen gemessen. Käme dieses Jahr noch ein Volumenmodell, wären diese Käufe für das nächste Jahr verloren. Lieber überschreiten sie dieses Jahr die Flottenvorgaben noch (weil es nichts kostet) und kommen dann nächstes Jahr mit kleineren, günstigeren Fahrzeugen.

    Der Elroq wird ja auch nicht aus Lust und Laune heraus ab 2025 ausgeliefert. Ich denke, das hat auch etwas mit diesen Vorgaben zu tun.

    Was ist wiederum nicht versteht, ist, dass der ID.2 erst 2026 kommen soll, ich frage mich, wie VW selbst ohne neues Modell diese 15% erreichen will, oder übersehe ich da etwas?

    Kann da jemand eine handfeste Aussage treffen?

    Ja, ich glaube, du :)

    Soweit ich es mitbekommen habe, wusste das bisher niemand konkret. Alle warten auf eine Ladekurve. Die wird zeigen, ob es immer noch die CATL Zellen sind, die ja "nur" 135 KW konnten, dafür ein stabileres Plateau haben und (so glaube ich) auch etwas gutmütiger beim Laden mit höherem SOC sind und die man nun auf 175 KW aufgebohrt hat, oder ob jetzt durchgängig die LG Chem Zellen verbaut sind, die 175 KW können, aber schneller abfallen und "hinten raus" langsamer werden.

    Die Ladekurven waren schon arg unterschiedlich, daher sollte man dass bei einem "drüber legen" sehr gut sehen können. Die Angabe 10-80% bei 28 Minuten lässt IMHO eher auf LG-Chem schließen, sonst wäre die Zeit ja eventuell auf 24/25 Minuten runter gegangen.

    Ich versuche mal, zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:

    - Entfall der KFZ-Steuer bis 2030

    - Steuervorteil bei Firmenwagen

    - Verkauf der THG Quote (dafür gab es ja mal merklich Geld, jetzt und in ferner Zukunft vermutlich nicht mehr (??), so ca. 100 € p.a.)

    - Kostenloses Parken während des Laden an vielen Orten (für meine Cousine in Mainz ist das z.B. eines der wesentlichen Gründe, elektrisch zu fahren, sie meint immer, sonst ist es kompliziert und teuer, zu parken, mit dem Stromer ist das total easy, zumal sie zu Hause keine Lademöglichkeit hat. Die Planen essen gehen und Kinobesuch schon wenn möglich so, dass es mit leerem Akku einhergeht).

    - Teilweise andere Kleinigkeiten wie kostenloses Parken, Nutzen der Busspur und in Österreich teilweise entfall von Geschwindigkeitsbegrenzungen.


    Ich bin der Meinung, je mehr BEV es geben wird, je mehr dieser kleineren Vorteile werden entfallen. Bordsteinladen wird hoffentlich mit der Zeit an vielen Stellen möglich sein, aber vermutlich dann nur mit Anwohnerparkausweis oder mit normalem Parkticket.


    Daneben spart man ja noch einiges bei der Inspektion, was nicht zu vernachlässigen ist. Mein Diesel kostet mich alle 12 Monate im Schnitt 700 EUR, beim BEV sind das (auf 12 Monate gerechnet) 300 EUR (ich nehme mal 600 EUR für die Inspektion an, wohl wissend, welche Unterschiede es da gibt). Beim Diesel sind KFZ Steuer (250 EUR) plus Inspektion (400 EUR) = 650 EUR pro Jahr, ergo in fünf Jahren 3.250 EUR.


    Insgesamt bin ich der Meinung, dass die KFZ Steuer und die Ersparnis bei der Inspektion die nennbaren Vorteile sind, die einen deutlichen Kostenvorteil im Unterhalt ausmachen.

    - Für die THG Quote muss man schon wieder aktiv etwas tun.

    - Die anderen Vorteile (Parken usw.) treffen ggfs. nicht auf jeden und nicht regelmäßig zu und daran wird m.E. niemand eine Kaufentscheidung treffen.


    Am Ende bin ich der Meinung, dass ein BEV bei der Anschaffung kostenmäßig eine 50/50 Entscheidung bei vergleichbaren Fahrzeugen / Ausstattung sein muss. Derzeit ist die Anschaffung eines BEV ja (vor allem im günstigeren Fahrzeugsegment) noch deutlich teurer. So lange sich das nicht ändert, wird es immer eine große Mehrheit geben, die nur Anschaffungskosten und niedrigere Reichweite sehen. Ich vermute, wenn die Anschaffungskosten einmal gleich sind, dann wird man die niedrigere Reichweite (die wird ja vermutlich bleiben) in Relation zu den übrigen Vorteilen setzen. Und dank des günstigeren Unterhalts wird man dann schnell einen klaren finanziellen Vorteil. Viele fahren ja nur 10K KM im Jahr, da wirken sich günstige Stromkosten (je nach Situation) gar nicht so stark aus, höhere Anschaffungskosten aber umso mehr.

    Mal noch kurz meine 2 Cent zum Facelift: Beim MJ24 gab es ja eigentlich nur Verbesserungen und je nach bestellter Konstellation wurden vorher bestellte Fahrzeuge aufgrund der Pakete aufgewertet (z.B. immer Wärmepumpe usw.). MJ25 war auch sehr unauffällig.

    Aber das Facelift kommt ja mit vielen Design - Änderungen. Wer weiß, was sich da im Innenraum noch alles ändert und ob dann tatsächlich vorher bestellte Konfigurationen noch so lieferbare sein werden (Sitze, Polster).

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie da Altbestellern das neue Modell diskussionslos übergeben können. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ein Facelift anbieten können, bevor die Lieferzeit nicht sicher auf drei Monate runter ist und alle Altbestellungen ausgeliefert sind, damit sie einen sauberen Schnitt machen können: Bis XY bestellt, MJ25, aber T+1 Facelift.

    Kürzlich in einem Podcast hatte ich einen interessanten Vorschlag gehört.

    Die Idee war, pro Zulassung eines Verbrenners eine CO2 Abgabe zu erheben und darauf eine E-Auto Kaufprämie zu fördern.

    Nun halte ich das mit der CO2 Abgabe für quatsch, die wird ja über den Sprit gezahlt. Aber eine erhöhte Zulassungsgebühr oder einen Aufschlag gar bei der KFZ Steuer wären sicherlich Möglichkeiten, eine e-Auto Prämie zu finanzieren.

    Und diese Prämie soll gemäß der Idee gestaffelt sein und auch für gebrauchte gelten. Sie ist höher, je weniger das Fahrzeug kostet und wird bis max. einem Fahrzeug - Neupreis von 35 oder 45 T€ gezahlt, darüber hinaus nicht mehr (genau erinnere ich mich nicht mehr).


    Aktuell kommen ja fast 9 Verbrenner auf ein E-Auto. Bei einer Kaufprämie von z.B. 2.500 EUR müsste die "Sonderabgabe also nur bei ca. 300 EUR liegen.

    Gerade einen Artikel gesehen um Absatzzahlen für Verbrenner im wichtigen chinesischen Markt:

    E-Auto Book im China - Absatzeinbußen beim Verbrenner


    Die deutschen Autobauer werden einen Teufel tun, länger als irgend notwendig an dieser Technologie kleben zu bleiben. Eigentlich müssten ihre Lobby - Heerscharen dem Wissing gerade sowas von Feuer machen, dass er nie wieder "Technologieoffeneheit" und "e-Fuel" sagt, sondern endlich mal Farbe bekennt, wo die Reise unweigerlich hin geht.