Beiträge von Bert2024

    Nochmal kurz zurück zum Thema Leistung vs. Dauerleistung.

    Die 286, 299 oder 340 PS stehen ja kurzfristig (je nach Akku usw. auch ein paar PS weniger) zur Verfügung.

    Um eine Geschwindigkeit X zu halten, benötigt ein Fahrzeug ja deutlich weniger Energie.

    Volle Leistung über einen langen Zeitraum würde man ja nur benötigten mit hocher Anhängelast voll Pulle steil Bergauf oder wenn die Topspeed open End wäre und man würde einfach voll auf dem Gaspedal stehen bleiben.

    Die Dauerleistung ist ja über eine Zeitspanne von 30 Minuten definiert. Ich gehe davon aus, der Enyaq kann die 286 PS mindestens über eine Minute bringen, wobei er die 180 Km/h ja vermutlich in 15 Sekunden spätestens erreicht hat.

    Also ist das doch eher eine Theoretische Diskussion.

    Verbrenner können bei ausreichender Kühlung eine sehr viel höhere Dauerleistung erbringen, so lange man sie nicht als Lokomotive vor einen Zug spannt, spielt das aber in keiner Alltagssituation eine Rolle. Maximal auf einer Rennstrecke wäre das vermutlich etwas relevant, aber auch nicht bei 180 Topspeed.

    22 Beiträge :)

    Gibt es eine sachliche Begründung, warum zwei unterschiedliche Reifentypen sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken sollten? Die Hinterreifen nutzen ja eh schneller ab als die Vorderreifen, also wird man die früher wechseln und hat dann z.B. neue Reifen vs. drei Jahre alte Reifen - dass macht sicher auch beim gleichen Modell einen Unterschied, ggfs. ändert sich zusätzlich die Gummimischung oder selbst bei gleichem Modell das Profil etwas.

    ABS löst doch die Bremse, sobald ein Reifen blockiert. ESP verhält sich ähnlich. Relevant ist dort doch nur, dass der Reifen nicht mehr greift oder ähnliches, oder? Dann wird so lange gegen gesteuert, bis es wieder passt.

    Ist die Vorderachse oder Hinterachse jetzt weniger Griffig, rutscht schneller, hat eher Aquaplaning, greift die Regelung halt früher ein, aber doch grundsätzlich nicht anders, oder?

    . . . behaupte ich hier jetzt mal so einfach in Erwartung einer leichten Steinigung, weil ich tatsächlich null Ahnung von der tatsächlichen Funktionsweise habe (ABS ist ja noch recht einfach, ESP vermutlich eher komplexer).

    Ich sehe es eher so, dass, egal welche Regelung sich die Politik überlegt und egal, wie gut gemeint und meinetwegen auch gut ausgestaltet die Regelung ist: Es gibt Heerscharen gut ausgebildeter Spezialisten auf der ganzen Welt, die sich sofort auf jede Veränderung stürzen und versuchen, Schwachstellen auszunutzen um Kapital daraus zu schlagen.

    Die THG Quoten sind nur ein Beispiel von etwas gut funktionierendem, das zudem einen tollen Anreiz für den Umstieg auf elektrisches Fahren darstellte und eine Lenkungswirkung im Hinblick auf die Wirtschaftstransformation sein sollte. Zack: Kaputt, weil jede Möglichkeit, ein solches System zu hintergehen, heute sofort und ohne Rücksicht in globalen Maßstäben ausgehebelt wird.

    Cum-Cum / Cum-Ex Skandal sind weitere beliebige Beispiele. Die leichte Verfügbarkeit von Informationen tut ihr übriges. Corona-Test Zentren zum Beispiel. Hätten einige wenige Dutzend dort die Lücken ausgenutzt, wäre es nicht so schlimm gewesen. Aber dank Internet weiß gleich jeder, wie es funktioniert und es passiert zig tausendfach.


    Es bleibt nicht mehr beim Millionenbetrug, es werden gleich zig Milliarden daraus gemacht. Der Staat ist in seiner planerischen Behäbigkeit natürlich leider zu langsam, dies im Keime zu ersticken.

    Wir wollen immer so gerne den Bürokratieabbau, aber ohne bürokratische Monster sind die Hintertüren jeder Regelung leider auch umfangreicher, offensichtlicher und schneller auszunutzen.


    Der Staat kann ja nicht einmal unbürokratisch Hochwasseropfer entschädigen. Die Bevölkerung in einem betroffenen Gebiet würde sich unmittelbar rückwirkend verdreifachen. Vor 30 oder 40 Jahren hätten sich da zwei oder drei findige Bauern geschickt was abgezwackt, genau so unrecht, aber halt ein viel kleinerer Maßstab.


    Natürlich macht die Politik viele Fehler, da brauchen wir gar nicht drüber reden. Aber es auch nicht durgehend ahnungslose Deppen. Und ich wollte bei leibe mit keinem tauschen.

    So muss das aber eigentlich sein. Hoch und Runter. Vor und zurück. Alles andere mach Null Sinn, weil ja jeder unterschiedlich groß und sowieso jede Wirbelsäule anders ist.

    Ich würde mal behaupten, wenn das nicht geht, ist was kaputt. Ich meine, zu sowas hätte ich auch schonmal einen Post gelesen.

    Das kostenlose Roaming in der EU haben wir ja der Europäischen Union zu verdanken. Die wird ja viel gescholten, aber es wird halt auch oft das Gute übersehen. Und das merkt man dann z.B. in der Schweiz.

    Dort muss man auch für einmal durchfahren die Jahresvignette kaufen. Das ist EU Ländern nicht erlaubt, die müssen Kurzzeittarife anbieten.


    Fun fact: Als EU Roaming kam, MUSSTEN alle Handy-Netzbetreiber kostenloses Roaming in Europa anbieten. Das wurde von der EU vorgeschrieben. Also gab es neue Verträge, die für 5€ monatliches Aufgeld die Schweiz mit einbeziehen. Aber ja: Bei günstigen oder alten Verträgen kann das manchmal fehlen.


    Ich habe seit einigen Jahren den Telekom Prepaid Tarif: 100€ im Jahr. Fertig. Seit einigen Tagen 8 GB Datenvolumen mit Übertrag des nicht genutzten Volumens in den Folgemonat (davor für mich ausreichende 4 GB). Flatrate in alle Netze. Im Telekom Netz mit 5G. Einzig habe ich einmal die Erfahrung gemacht, dass man halt nicht ein ausländisches Telefon einfach so anrufen kann, weil das extra kostet. Ist in anderen Tarifen nicht anders, aber bei Prepaid braucht man halt noch ein kleines Guthaben für solche Fälle: Also sind da immer 30 EUR geparkt. Muss ich das jetzt als Werbung kennzeichnen?

    Die Frage von Harzi oben bezog sich glaube ich auf die Unterschiede der Software 4.X vs. 5.2.

    Die "Neuen" schreiben ja alle, dass sie mangels Vergleichsmöglichkeit nicht sagen können, was genau der Unterschied ist.

    So etwas wie Release Notes gibt es scheinbar auch nicht.

    Vermutlich müssen alle warten, bis Speicher die Gelegenheit hat, ein 5.2 Fahrzeug unter die Finger zu bekommen und einen 1zu1 Vergleich zu machen.

    Kann aber auch sein, dass 4.X für MJ25 einfach 5.X heißt.


    Ich arbeite selbst in einem Softwareunternehmen und kann aus Erfahrung sagen, dass sicher 90% der Arbeit / Veränderungen an Software erst einmal gar nichts mit neuen Funktionen oder Veränderungen / Verbesserungen in der Bedienung zu tun haben. Da geht es auch viel um Redesign von Code, um Aktualisierung auf neueste Bibliotheken, um schließen von Sicherheitslücken, Performanceverbesserung usw.

    Und wenn sie 1.000 Programmiertage investieren, um die Schildererkennung etwas zu verbessern, fällt das ja allenthalben dadurch auf, dass die Benutzer bei denen das aktiv ist, etwas weniger Probleme feststellen und daher etwas leiser meckern. Neue Version heißt also noch lange nicht, dass auch viel neue Funktionalität zu erwarten ist und kann trotzdem sau viel Arbeit machen.

    Fragt sich wieder, ob sie das verbesserte Teil nur bei Defekt einsetzen oder gar für MJ25 oder vielleicht auch einfach so ohne Modellpflege ab einem gewissen Zeitraum ohnehin in der Produktion verbauen. So etwas würde beim MJ ja nicht angegeben, nehme ich an. Genau so wenig, wie wenn sie irgendwo bei einer Befestigung 8 statt 12 Schrauben verbauen oder umgekehrt.

    Die Angaben haben mich gerade auch ein wenig gewundert:

    150 kW (204PS) mit 16,1 kWh/100km und 544 km Reichweite

    210 kW (286PS) mit 13,9 kWh/100km und 602 km Reichweite


    Vielleicht bin ich ja doof, aber wenn ich 77 / 13,9 Teile, komme ich auf 554 km und nicht auf 602 KM. Und 77 / 16,1 = 478 km. Die Differenz sind 75 km.

    Der Verbrauch (16,1 / 13,9) ist 15,8% höher, die Reichweite aber nur (602 / 544) 10,6% höher.


    In den Fußnoten verweisen beide Werte auf das vorgeschriebene Messverfahren WLTP.

    Bei Fußnote 1 für den Verbrauch steht in Klammern:

    Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures

    Bei Fußnote 2 für die Reichweite steht in Klammern:

    Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure


    Also: Ich hätte jetzt erwartet, dass die Angeben wenigstens ungefähr zusammen passen (???). Beim Enyaq sind die Angaben übrigens nicht besser, dort steht neben der Reichweite aber EAER, das ist dann aber auch nicht weiter erkläutert.


    Bisher war mir das noch nie wirklich aufgefallen. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass ich bei einer 50 kWh Batterie mit 10 kWh Verbrauch 500 km weit Fahren kann. Dass ich die nicht von 100% auf 0% fahre, ist klar. Aber das ich mit einer 50 kWh Batterie bei 10 kWh Verbrauch 550 km weit komme, muss mir mal jemand erklären: Bitte :)