Beiträge von Bert2024

    Natürlich mach der Ton die Musik.

    Aber: Auch wenn er dir mit vielen schmeichelhaften Worten geschrieben hätte.

    Es ändert nichts daran, dass es so im Computer steht und sich trotzdem morgen ändern kann. Da hat dein 8) genau gar keinen Einfluss drauf.

    Klar wünscht sich jeder, der eigene 8) hätte die Macht, bei Skoda anzurufen und es einem ganz genau sagen zu können bzw. ausgerechnet das eigene Auto etwas nach vorne bringen zu können. Aber das würden dann 1.000 Händler für 20.000 Kunden versuchen. Die Kunst ist halt, dem Kunden, der (auch mit einem 60.000 EUR Auto) am Ende für den Konzern nur eine Nummer ist, so zu behandeln, dass er sich besonders vorkommt, obwohl er eine Nummer ist. In der Kunst kann dein 8) sich noch etwas üben.

    Spaß beiseite: es wird immer durch technischen Fortschritt Jobs geben, die wegfallen. Da wird dann Arbeitskraft frei, die was anderes machen kann. Wenn das für Dich ein Problem darstellt, bleibt Dir konsequenterweise eigentlich nur ein Leben bei einem unkontaktierten Volk oder den Amish.

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Mit der Industralisierung entfielen die Arbeitsplätze in der Landwirtschaft (selbstversorger) und wurden in den Industriesektor verlagert. Mit zunehmender Automatisierung und wachsendem Wohlstand begann die Abwanderung aus der Industrie in den Dienstleistungssektor. Gerade KI schickt sich aber gerade an, die Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor zu ersetzen. Und da anschließend kein weiterer Sektor kommt, ist dann Ende der Kette. Natürlich ist es nicht ganz so einfach. Irgendwer muss die Maschinen ja auch bauen und programmieren und warten. Bis auch das Maschinen erledigen können und bis ein Krankenhaus voll mechanisiert ohne Personal auskommt . . . da sprechen wir ja heute bestenfalls von Fernoperationen um Spezialisten besser einsetzen zu können und Exoskelette um den Rücken von Pflegern zu schonen und Entlastung durch Digitalisierung von den ganzen Dokumentationspflichten (und da läuft ja alles Rund (Ironie!)). Also noch ein weiter Weg.


    Aber schaut mal 500 Jahre zurück auf unserem Planeten. Schaut auf die letzten 100 Jahre. Wenn nichts extremes (wie ein dritter Weltkrieg oder die Mega - Naturkatastrophe) passiert, ist es schon denkbar, dass in 200 oder 300 Jahren Maschinen sich um das meiste kümmern und wir überwiegend Golf spielen.

    Und da ja Computer und Roboter keine Steuern und Sozialabgaben zahlen wird sehr interessant, aus welchem Topf diese dann „freien“ Menschen alimentiert werden.

    Noch nicht :)

    Die Frage ist, wie sich das in Zukunft entwickelt. Aktuell würde ich eher sagen, dass autonome Taxis die Lösung eines wesentlichen Teils des öffentlichen Nahverkehrs sein werden, nähmlich die jederzeitige von überalle nach nirgendwo Verbindung im ländlichen Raum.

    Natürlich wird dadurch vermutlich auch der ganze Bereich "Taxifahrer" mit abgeräumt werden - können(!!!). Innerhalb der Städte funktioniert es ja aber, mit dem Bus von A nach B zu fahren. Die Frage wird sein, ob der Gesetzgeber dann regulatorisch eingreift. Ich glaube, im Personenverkehr kann nicht jeder machen, was er will. Letztlich bestimmt der Staat, ob irgend eine Firma mit 500 Robo Taxis über eine Stadt herfallen und den kompletten öffentlichen Verkehr übernehmen kann, oder ob sie ihre Fahrten nur bis zu einer bestimmten Grenze anbieten dürfen. Private Uber-Fahrten sind in Deutschland ja auch verboten worden. Sicher mal wieder unter dem Deckmantel der Sicherheit u.s.w., aber letztlich doch sicherlich, um gewerbemäßigen Personentransport davor zu schützen.


    Insbesondere Industrieroboter sind aktuell ja eher eine Arbeitserleichterung denn eine Arbeitsplatzvernichtungsmaschine (auch über die These kann man monatelang streiten). Wenn die zunehmend interelligenter werden und tatsächlich mehr und mehr Arbeitsplätze ersetzen, wird man schon über eine Art Besteuerung oder Sozialabgebe für Maschinen nachdenken müsssen. So zumindest meine Meinung. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass der Staat dabei zuschaut und irgendwann feststellt: Huch, jetzt arbeitet ja gar niemand mehr, 100% der Bevölkerung leben von Bürgergeld.

    Nur wegen dem letzten hab ich mich dann an die jeweiligen stadtwerke gewandt, dass ich dann nich dumm da steh (ist etwas abgelegen, wäre doof da dann mit 5% anzukommen und nix geht) - und siehe da, sie bieten Adhoc-laden via Kreditkarte für 45ct an.

    Das hatte Speicher doch in seinem Urlaubsvideo auch. Ladekarte 1 zu 79 cent, Ladekarte 2 zu 89 cent, Ladekarte 3 und 4 nicht akzeptiert. Kreditkarte ad hoc: 39 cent. So oder so ähnlich war das. Am Ende war "nur" mit Kreditkarte die günstigste Alternative. Das ist ja auch immer ein riesiges (und valides) Argument für "Diesel-Dieter". Auf unbekanntem Terrain muss man immer schauen, vergleichen, planen . . . und vor Ort dann trotzdem nochmal ganz genau hinschauen.