Beiträge von Bert2024

    Das kostenlose Roaming in der EU haben wir ja der Europäischen Union zu verdanken. Die wird ja viel gescholten, aber es wird halt auch oft das Gute übersehen. Und das merkt man dann z.B. in der Schweiz.

    Dort muss man auch für einmal durchfahren die Jahresvignette kaufen. Das ist EU Ländern nicht erlaubt, die müssen Kurzzeittarife anbieten.


    Fun fact: Als EU Roaming kam, MUSSTEN alle Handy-Netzbetreiber kostenloses Roaming in Europa anbieten. Das wurde von der EU vorgeschrieben. Also gab es neue Verträge, die für 5€ monatliches Aufgeld die Schweiz mit einbeziehen. Aber ja: Bei günstigen oder alten Verträgen kann das manchmal fehlen.


    Ich habe seit einigen Jahren den Telekom Prepaid Tarif: 100€ im Jahr. Fertig. Seit einigen Tagen 8 GB Datenvolumen mit Übertrag des nicht genutzten Volumens in den Folgemonat (davor für mich ausreichende 4 GB). Flatrate in alle Netze. Im Telekom Netz mit 5G. Einzig habe ich einmal die Erfahrung gemacht, dass man halt nicht ein ausländisches Telefon einfach so anrufen kann, weil das extra kostet. Ist in anderen Tarifen nicht anders, aber bei Prepaid braucht man halt noch ein kleines Guthaben für solche Fälle: Also sind da immer 30 EUR geparkt. Muss ich das jetzt als Werbung kennzeichnen?

    Die Frage von Harzi oben bezog sich glaube ich auf die Unterschiede der Software 4.X vs. 5.2.

    Die "Neuen" schreiben ja alle, dass sie mangels Vergleichsmöglichkeit nicht sagen können, was genau der Unterschied ist.

    So etwas wie Release Notes gibt es scheinbar auch nicht.

    Vermutlich müssen alle warten, bis Speicher die Gelegenheit hat, ein 5.2 Fahrzeug unter die Finger zu bekommen und einen 1zu1 Vergleich zu machen.

    Kann aber auch sein, dass 4.X für MJ25 einfach 5.X heißt.


    Ich arbeite selbst in einem Softwareunternehmen und kann aus Erfahrung sagen, dass sicher 90% der Arbeit / Veränderungen an Software erst einmal gar nichts mit neuen Funktionen oder Veränderungen / Verbesserungen in der Bedienung zu tun haben. Da geht es auch viel um Redesign von Code, um Aktualisierung auf neueste Bibliotheken, um schließen von Sicherheitslücken, Performanceverbesserung usw.

    Und wenn sie 1.000 Programmiertage investieren, um die Schildererkennung etwas zu verbessern, fällt das ja allenthalben dadurch auf, dass die Benutzer bei denen das aktiv ist, etwas weniger Probleme feststellen und daher etwas leiser meckern. Neue Version heißt also noch lange nicht, dass auch viel neue Funktionalität zu erwarten ist und kann trotzdem sau viel Arbeit machen.

    Fragt sich wieder, ob sie das verbesserte Teil nur bei Defekt einsetzen oder gar für MJ25 oder vielleicht auch einfach so ohne Modellpflege ab einem gewissen Zeitraum ohnehin in der Produktion verbauen. So etwas würde beim MJ ja nicht angegeben, nehme ich an. Genau so wenig, wie wenn sie irgendwo bei einer Befestigung 8 statt 12 Schrauben verbauen oder umgekehrt.

    Die Angaben haben mich gerade auch ein wenig gewundert:

    150 kW (204PS) mit 16,1 kWh/100km und 544 km Reichweite

    210 kW (286PS) mit 13,9 kWh/100km und 602 km Reichweite


    Vielleicht bin ich ja doof, aber wenn ich 77 / 13,9 Teile, komme ich auf 554 km und nicht auf 602 KM. Und 77 / 16,1 = 478 km. Die Differenz sind 75 km.

    Der Verbrauch (16,1 / 13,9) ist 15,8% höher, die Reichweite aber nur (602 / 544) 10,6% höher.


    In den Fußnoten verweisen beide Werte auf das vorgeschriebene Messverfahren WLTP.

    Bei Fußnote 1 für den Verbrauch steht in Klammern:

    Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures

    Bei Fußnote 2 für die Reichweite steht in Klammern:

    Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure


    Also: Ich hätte jetzt erwartet, dass die Angeben wenigstens ungefähr zusammen passen (???). Beim Enyaq sind die Angaben übrigens nicht besser, dort steht neben der Reichweite aber EAER, das ist dann aber auch nicht weiter erkläutert.


    Bisher war mir das noch nie wirklich aufgefallen. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass ich bei einer 50 kWh Batterie mit 10 kWh Verbrauch 500 km weit Fahren kann. Dass ich die nicht von 100% auf 0% fahre, ist klar. Aber das ich mit einer 50 kWh Batterie bei 10 kWh Verbrauch 550 km weit komme, muss mir mal jemand erklären: Bitte :)

    Ich packe es mal in diesen recht alten Thread, weil ich keinen eigenen neuen dafür aufmachen wollte:


    n-tv: Enayq - nix neues


    Ein recht guter Artikel über den Enyaq auf n-tv. Keine neuen Erkenntnisse und ein Testwagen mit der leider derzeit nicht erhältlichen Cognaq-Suite.

    Aber immerhin: Ich finde, recht neutral und fair geschrieben. Der Bericht weiß darauf hin, das elektrisch fahren anders ist, aber wie ich finde, neutral.


    Der Enyaq ist im Einstieg aktuell teuer im Verglich zum ID.4 (den es ja als Pure in der 50 kWh Akku-Variante gibt). Aber ich glaube, dass ist auch dem kommenden Elroq geschuldet, für den man den Markt bereiten will.

    Warnt er dann nach dem Hinweis auch konsequenterweise in Deutschland nicht?

    Ansonsten wäre die Meldung ja ein netter, sachdienlicher Hinweis. Und soooo oft fahren die meisten ja nicht über eine Grenze.

    Bei der Strecke hatte es sich ja um eine Versuchsstrecke gehandelt.

    Ich denke auch nicht, dass in diese Richtung so schnell eine Entscheidung kommen wird. Die Frage ist ja: Welche Technologie.

    Würde Deutschland jetzt entscheiden, zig Prozent der Autobahnen mit Oberleitungen zu versehen, wäre das ein Bauprojekt über bestimmt 20 Jahre angelegt. Dann müsste man Fahrzeugherstelle quasi schon zwingen, die Technik auch zu benutzen.

    Ich glaube, es ging aber auch nie darum, Autobahnen komplett zu elektrifizieren. E-LKW haben ja heute schon ca. 500 KM Reichweite. Wenn er jetzt auf der Autobahn 250 KM an der Oberleitung hängen kann (und er braucht ja nur seinen Fahrstrom und keinen Ladestrom), erhöht sich die Reichweite schon um 50% auf ca. 750 KM, oder der Akku kann je nach Strecke kleiner werden.


    Die meisten LKW werden aber wohl mit gut 500 KM Reichweite hinkommen. Da wäre es schon eher die Herausforderung, alle Parkplätze auf Rastplätzen mindestens mit 50 KW Ladern auszurüsten, damit die Brummies über Nacht voll geladen werden kann. Angesichts der Tatsache, dass es seit Jahren schon bei weitem nicht genug Parkplätze gibt, sicher mehr als eine kleine Herausforderung (aber muss ja auch nicht in zwei Jahren gemeistert sein, sondern eher über 10-20 Jahre sukzessive mitwachsen).

    Kann mit DickerDD nur anschließen.

    Grundsätzlich ist die Werkstatt im Recht, hat sich aber ungeschickt angestellt.

    Klar sind die Stolz, so einen nicht gerade alltäglichen Fehler gefunden zu haben.

    Simply Clever wäre aber gewesen, dem Kunden genau das zu verkaufen: Auf das Vermeiden es eventuell resultierenden viel teureren Schadens hinweisen, bedauern, dass das kein Garantiefall ist und man es Berechnen muss, statt 5 Stunden in Rechnung stellen, Kulanterweise derer nur 4 Berechnen (da hätten sie ja auch noch behaupten können, 6 oder 7 Stunden Aufwand gehabt zu haben).

    Der Kunde hätte sich sogar gefreut, die Werkstatt nur leicht geflunkert, aber tatsächlich nicht ihren ganzen Aufwand berechnet und keiner hätte sich geärgert.


    Dass man sich trotzdem (und auch bei 300 oder 400 EUR) freckt ärgert über so einen dämlichen Stein, lässt sich vermutlich ohnehin nicht schön reden.