Das stimmt, Eny85l&k. Es haben sich ja so einige Faktoren zu ungunsten des BEV geändert:
1.) Deutlich höhere Strompreise wärend der Energiekrise, die bis heute anhalten. Ich hatte vorher 24 Cent und bis jetzt sehe ich nichts deutlich unter 30 Cent
2.) Aktuell sehr günstige Preise für fossile Energie. Hier in Luxemburg (bin Grenzpendler) seit Sonntag Diesel 1,39 EUR/L, Benzin ca. 1,50
3.) Verfall der THG Quote Anfang 2023 konnte man noch 300 EUR und mehr pro Jahr erwarten, jetzt noch max. 100
4.) Entfall der Förderung
5.) Fehlendes Commitment durch die Politk durch ständiges eFuel gesabber und Diskussionen um 2035
6.) Bashing und ständige Panikmache, Verbreitung von Unwissenheit durch Medien, in Facebook und co, sowie mangelnde Kenntis, Aufklärung der potenziellen Käufer
7.) Rückgang der Restwerte, nachdem erstmals signifikant viele Leasingfahrzeuge Richtung Gebrauchtwagenmarkt gehen. Dadurch auch (populärer) Rückzug z.B. von Mietwagenfirmen
8.) Letztlich auch eine gewissen Marktsättigung. Die knapp unter 15%, die aktuell elektrische Fahrzeuge kaufen, sind wohl derzeit die, die es sich leisten können und dazu bereit sind.
Der Mensch sucht immer den Vorteil für sich. Und unter den Rahmenbedingungen 1-7 ist der Vorteil elektrischen Fahrens gegenüber dem konventionellen Antrieb halt alles andere als signifikant und ggfs. sogar
teurer. Da müssen dann schon alle positiven Rahmenbedingungen wie Eigenheim, PV-Überschuss zusammen kommen, damit sich zumindest kein kostenmäßiger Nachteil ergibt.
Und nur so aus Überzeugung egal zu welchen Kosten: Das machen halt nur sehr wenige. Und die sind schon seit 10 Jahren elektrisch unterwegs.