Bitte nicht die Köppe einschlagen.
Da merkt man wieder (s. Thread zur "Diskussion mit den Gegnern der E-Mobilität), wie emotonal das Thema ist.
Theoretisch ist der Pfad ja vorgezeichnet. Verbrenner werden über die CO2 Abgaben von Jahr zu Jahr teurer und das eingesammelte Geld wird mit der Gieskanne wieder an alle verteilt. Die early Adopter profitieren natürlich auch hier, weil sie CO2 über investitionen einsparen können und trotzdem die Entschäditung bekommen. Aber gerade einkommensschwache haben ja einen vermeindlich kleineren CO2 Foodprint und sind somit weniger belastet als der SUV / Sportwagenfahrer der dreimal pro Jahr in Urlaub fliegt. Müsste man nur mal umgesetzt bekommen.
Ein Teil des Problems ist IMHO, dass Verbrenner im Moment extrem günstig sind. Diesel unter 1,50 € pro Liter. Da fragt man sich schon, ob das sein muss. Wir müssen sicherlich nicht mit 2,50 € unzählige Pendler in den Ruin schicken, Regionen um 1,80 bis 2,00 EUR gabe es schon öfter. Die aktuellen Preise entlasten ja schon fast den Geldbeutel. Um auf der anderen Seite sind die Ladekosten für BEV halt nicht gerade im freien Fall. Beides zusammen ist halt kein Kaufargument. Ich finde schon, dass man im Sinne einer Lenkungswirkung an dieser Schraube - mit bedacht - drehen kann.