Beiträge von Bert2024

    Jense:

    Ist da bei dir in der Werkstatt eigentlich irgend jemand, vor dem du Angst hast?

    Im Juli hast du schon geschildert, dass dir das Auto nicht geheuer ist, es dir ständig fast ausbricht usw.

    Klar war es jetzt über den Sommer und vor allem in deinem Toskana Urlaub überwiegend trocken und das Problem nicht wirklich da. Natürlich kann es auch ein Reifenproblem sein, dass mit den Winterreifen verschwindet, aber dann ist es halt im Frühjahr wieder da.

    Ungefähr 20 User haben hier schon geschrieben, dass das Verhalten des Fahrzeugs nicht normal ist. Jetzt hat dir dein Kollege auch noch bestätigt, dass der Enyaq sich im Vergleich ID.4 extrem leicht zum ausbrechen bewegen lässt. Ja, der Enyaq 85 hat mehr Drehmoment als der ID.4 mit 150 KW, aber Welten sind das auch nicht.


    Fahr doch mal bei feuchtem Wetter (was ja derzeit nicht schwer ist) zur Werkstatt und stell das Auto mit Werkstattmeister auf dem Beifahrersitz quer . . . nur so als Tipp.

    Es gibt nur drei Möglichkeiten: Mit den Reifen stimmt was nicht. Mit dem Auto stimmt was nicht. Du hast absolut null Gefühl im rechten Fuß und kannst du Vollstrom (das wäre aber spätestens durch den Fahrversuch deines Kollegen widerlegt).

    Ich hatte es so verstanden, dass über eyond das Laden des Autos immer mit Flexcoins günstiger ist, unabhängig davon, ob es lange eingesteckt ist oder ich es z.B. nur für vier Stunden einstecke und die Zeit voll durchladen möchte.

    Lange eingesteckt lassen, ermöglicht es IMHO eyond, das Auto zu einer Zeit zu laden, wo der Strom für sie günstiger ist. Macht man das also oft, verdient eyond Geld (weil sie günstigeren Strom verkaufen können), was natürlich eine Win Win Situation ist. Im Unterschied zu Tibber muss ich mich nicht selbst um die günstigen Ladezeiten kümmern, sondern eyond macht das für mich. Dafür muss ich aber so fair sein, ihnen (über lange Einsteckzeiten) auch ausreichend Spielräume dafür einzuräumen.

    Das zumindest war mein Verständnis vom Geschäftsmodell.

    Das passt aber eigentlich perfekt zu dem Bereicht. Wenn sie ihn ab Oktober reduzieren (Die Lieferzeit beträgt 3-4 Monate), wird das ja erst ab 2025 zu einer Steigerung der Zulassungszahlen führen. Und auch für das aktuelle Jahr ist VW ja minimal über den Vorgaben, also ist auch ein Anstieg der Zulassungen knapp vor dem Jahreswechsel wohl gewollt.

    Von daher ist die Strategie, die Preise für Verbrenner anzuheben und gleichzeitig den ID.3 zu pushen, Goldrichtig.

    Ist zwar hier off topic, aber irgendwie auch nicht.

    Sind das nicht genau die Dinge, die dafür sorgen, dass es so schwierig ist, diese Fahrzeuge mit OTA Updates zu versorgen und auch ältere Modelle noch mit neuerer Software und Funktionen?

    Wenn selbst das Crystal Face ein separates oder anderes oder sogar mehrere andere Steuergeräte benötigt und nur in verbindung mit Matrix LED überhaupt funktioniert, dann zeigt sich soch ein wenig, wie sehr unterschiedlich Fahrzeuge des gleichen Typs je nach Ausstattung insgesamt sind. Und daraus leitet sich vermutlich auch die Komplexität bei Updates ab. Weil nämlich nicht "nur" die sagen wir mal 80 in der Basisausstattung und sagen wir mal 150 in der Topaussstattung verbauten Steuergeräte, sondern in Kombination vielleicht 200 unterschiedliche Steuergeräte in den unterschiedlichsten Kombinationen miteinander funktionieren müssen.

    Ich fand die Präsentation auch sehr gut und kann mich den "löben" nur anschließen.


    Ich habe ein wenig gebraucht, deine Einstellung "Frag bloß nicht den Kunden, was er will" zu verstehen, da hatte ich beim letzten Video schon kurz gezuckt, konnte deine Argumentation dazu dann aber nachvollziehen. Der Benutzer will ja ine vernünftige Ladeplanung basierende auf den Anbietern, die er bevorzugt und er will auch, dass das Fahrzeug sich seine individuellen Einstellungen in seinem Benutzerprofil merkt. In sofern würde man die Antwort ja auch erhalten, wenn man den Kunden fragt, was er will. Die Frage sollte aber dann eher sein, was stört dich. Und eigentlich ist das doch nicht so schwer (auch aus Sicht von VW / Skoda) zu sehen, dass es essenziell ist in einer Software, bestimmte Einstellungen für den angemeldeten Benutzer zu speichern. Im Auto sind halt solche Dinge wie Sitzposition, Einstellung der Spiegel und des HUD (weil die ja unmittelbar davon beeinflusst werden) eigentlich Basics. Da wundert es manchmal schon, dass die nicht von alleine da drauf kommen.


    Ich bin sehr gespannt, ob, wie viel und in welcher Reihenfolge sie von dir, Speicher aufgezählte Punkte aufgreifen werden. Fraglich ist ja auch, wieviel sie davon selbst oder überhaupt beeinflussen können. Sie haben ja ihr eigenes Design in der Software und die Frage ist tatsächlich, ob sie bezüglich Änderungen halbwegs einen Spielraum haben und bei welchen Punkten, oder ob bestimmte Dinge eher so in den Kern der Software gehen, dass es schon VW selbst einsehen muss es zu implementieren (Wenn ich im Benutzerprofil mehr Informationen hinterlegen will, braucht es dafür ja auch die entsprechenden Parameter in der Software und die Umsetzung, diese aus dem Benutzerprofil zu laden und automatisch anzusteuern. Wenn ich es richtig sehe, wird das HUD z.B. "manuell" eingestellt. Wer weiß, ob es da überhaupt eine Möglichkeit gibt, dem eine bestimmte Position über Software mitzuteilen. Je nachdem gibt es dort vielleicht nur "hoch und runter", aber keine Information über die Position. Dann ist so etwas schon nicht ganz trivial.


    Weil, selbst wenn sie jetzt hoch beeindruckt und echt motiviert sind, etwas zu ändern, kann es immer noch sein, dass sie damit zu VW gehen (müssen) und die ihnen sagen, dass es gerade andere Probleme im Konzern gibt, als die Forderungen "irgend eines kleinen Youtubers" umzusetzen.

    In der Gewerkschaftszeitung standen aber auch noch einige nicht so erfreuliche Sachen in einem anderen Kapitel.


    Es gab ein Gespräch zwischen einem Gewerkschaftsvertreter und Andreas Dick, Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik.


    Google treffer:

    Andreas Dick wird zum 1. September 2023 zum neuen Vorstand für Produktion und Logistik von Skoda berufen. Aktuell verantwortet er als Technical Vice President unter anderem die Bereiche Produktion, Logistik und Technische Entwicklung beim chinesischen Unternehmen FAW-Volkswagen.


    Meine deepl Übersetzung des Artikels ist grottig, daher gebe ich nur ein paar Sätze wieder:


    Er (von der Gewerkschaft) fragte nach Kürzungen bei der Entwicklung einiger kommender Modelle und wies darauf hin, dass die Entwicklung der Produktion in Zukunft nichts mehr zu bieten haben wird, wenn es so weitergeht. Herr Dick antwortete, dass die Situation wirklich kompliziert ist und bestätigte, dass dass Elektrofahrzeuge langsamer als allgemein erwartet auf den Markt kommen. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Ankunft einiger neuer Modelle langsamer sein wird.


    Wir können das Auto weiterhin auf einer Linie einsetzen und gleichzeitig konventionelle Autos mit Verbrennungsmotoren oder Hybride anbieten können“, sagte Herr Dick. „Das Konzept in Richtung zur Elektromobilität ist unverändert, aber wir müssen akzeptieren, dass wir uns es nicht so schnell geht wie die Hälfte. Es geht nicht so schnell wie erwartet. Deshalb versuchen wir auf beiden Beinen zu stehen, so gut wir können,

    ...um den Rennsport und die technische Entwicklung am Laufen zu halten. Dank der Kompetenz der Verbrennungsmotoren, haben wir eine gut“, fügte er hinzu.


    Das hört sich für mich so an, als würden sie auch bei Skoda die Verschiebung der in der Pipeline befindlichen Modelle erwägen, um in der Zwischenzeit gutes Geld mit ihren Verbrennern zu verdienen. Ich lese aber auch raus, dass ihnen bewusst ist, dass sie das zwar mit Bedacht und an die Makrerfordernisse angepasst machen könnten, dabei aber darauf aufpassen müssen, technisch nicht den Anschluss zu verlieren. Ich kann mir Vorstellen, dass er hier ja auch nicht nur seine persönliche (Skoda - bezogene) Meinung wieder gibt, sondern die Gewerkschaft insbesondere im Hinblick auf die vorher sicherlich stattgefundenen Krisensitzungen gemeinsam im Konzern das Gespräch gesucht hat, um zu ergründen, wie es weiter geht und was das alles für Skoda konkret bedeutet.