In der Gewerkschaftszeitung standen aber auch noch einige nicht so erfreuliche Sachen in einem anderen Kapitel.
Es gab ein Gespräch zwischen einem Gewerkschaftsvertreter und Andreas Dick, Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik.
Google treffer:
Andreas Dick wird zum 1. September 2023 zum neuen Vorstand für Produktion und Logistik von Skoda berufen. Aktuell verantwortet er als Technical Vice President unter anderem die Bereiche Produktion, Logistik und Technische Entwicklung beim chinesischen Unternehmen FAW-Volkswagen.
Meine deepl Übersetzung des Artikels ist grottig, daher gebe ich nur ein paar Sätze wieder:
Er (von der Gewerkschaft) fragte nach Kürzungen bei der Entwicklung einiger kommender Modelle und wies darauf hin, dass die Entwicklung der Produktion in Zukunft nichts mehr zu bieten haben wird, wenn es so weitergeht. Herr Dick antwortete, dass die Situation wirklich kompliziert ist und bestätigte, dass dass Elektrofahrzeuge langsamer als allgemein erwartet auf den Markt kommen. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Ankunft einiger neuer Modelle langsamer sein wird.
Wir können das Auto weiterhin auf einer Linie einsetzen und gleichzeitig konventionelle Autos mit Verbrennungsmotoren oder Hybride anbieten können“, sagte Herr Dick. „Das Konzept in Richtung zur Elektromobilität ist unverändert, aber wir müssen akzeptieren, dass wir uns es nicht so schnell geht wie die Hälfte. Es geht nicht so schnell wie erwartet. Deshalb versuchen wir auf beiden Beinen zu stehen, so gut wir können,
...um den Rennsport und die technische Entwicklung am Laufen zu halten. Dank der Kompetenz der Verbrennungsmotoren, haben wir eine gut“, fügte er hinzu.
Das hört sich für mich so an, als würden sie auch bei Skoda die Verschiebung der in der Pipeline befindlichen Modelle erwägen, um in der Zwischenzeit gutes Geld mit ihren Verbrennern zu verdienen. Ich lese aber auch raus, dass ihnen bewusst ist, dass sie das zwar mit Bedacht und an die Makrerfordernisse angepasst machen könnten, dabei aber darauf aufpassen müssen, technisch nicht den Anschluss zu verlieren. Ich kann mir Vorstellen, dass er hier ja auch nicht nur seine persönliche (Skoda - bezogene) Meinung wieder gibt, sondern die Gewerkschaft insbesondere im Hinblick auf die vorher sicherlich stattgefundenen Krisensitzungen gemeinsam im Konzern das Gespräch gesucht hat, um zu ergründen, wie es weiter geht und was das alles für Skoda konkret bedeutet.