Beiträge von Bert2024

    Noch immer wird überschätzt, was Schnellfahren bringt, weil man nicht auf den Durchschnitt achtet.

    Zu verstehen ist das in Zeiten der allgegenwärtigen Navigationsgeräte eigentlich nicht. Wenn man meint, man müsse "ein paar Minuten rausfahren" und von 120/130 so in Richtung 150/160 beschleunigt, bleibt die Ankunftszeit noch eine ganze Weile unverändert und geht dann vielleicht wenn es 10-15 Minuten gut läuft mal um eine Minute runter. Ich zumindest habe die Erfahrung schon einige male gemacht. Zunächst meint man, dass die angegebenen 16 Uhr bei drei Stunden Fahrzeit bestimmt locker auf 15:30 bis 15:45 runter gehen. Und wenn man sich dann mal eine halbe Stunde gestresst und unzählige Male gebremst und wieder beschleunigt hat, steht dort: 15:58. Ein kurzer Stau - 16:05 Uhr. Und spätestens dann merkt man, dass man sich die Rennerei eigentlich sparen kann.

    Ihne Navigationssystem kann man sich das ja noch schön rechnen, aber mit sieht man eigentlich sehr transparent, was man "rausholen kann" und was eben nicht.

    Zum Thema Lautstärke:

    Was dem BEV fehlt, ist der röhrende Motor bei Vollgas. Ich glaube, wenn man mit dem Verbrenner nur "leicht am Gas hängt" oder rollt, ist der Motor zwar sicherlich hörbar, aber die (beim BEV genauso vorhandenen) Wind und Reifengeräusche sind halt lauter.

    Und da der Innenraum gegenüber dem Motor und gegenüber den Wind und Reifengeräuschen gedämmt ist, bekommt man draußen davon ggfs. mehr mit als im Auto.

    Mir ist schon öfter aufgefallen, dass ich bei einem schnellen Fahrzeug, das nicht beschleunigt als Fußgänger nicht unbedingt vermag zu sagen, ob es einen konventionellen oder elektrischen Antrieb hat. Wenn sie nur rollen und nicht beschleunigen, hört man den Unterschied kaum oder gar nicht.

    Bei einem langsam fahrenden oder stehenden Verbrenner hört man den Motor hingegen recht gut. Da ist das BEV komplett lautlos und somit akustisch nicht (oder nur sehr schwach) wahrnehmbar. Diese Gefahrenquelle für andere Verkehrsteilnehmer soll das AVAS mindern. Da geht es um Sicherheit für Fußgänger, Fahrradfahrer. Klar ist es ein künstliches Lauter machen, aber es dient einem Zweck und nicht nur der Lautstärke an sich.

    Ich stelle mir das irgendwie so vor:

    Wenn ich jeden Tag 100 Liegestütze mach um mit fit zu halten, habe ich nach 25 Jahren die Schulter kaputt.

    Mache ich jeden Tag 100 Kniebeugen, habe ich nach 25 Jahren die Knie kaputt.

    Mache ich jeden Tag 100 Situps, habe ich nach 25 Jahren den Bauch kaputt (welch blödes Beispiel).

    Mache ich jeden Tag 100 Strecksprünge, habe ich nach 25 Jahren den Rücken kaputt.

    Einseitige Belastung halt.

    Mache ich jeden Tag 25 von jedem, bin ich genau so fit, Schulter, Knie, Bauch und Rücken halten das aber vielleicht 50 Jahre oder länger aus.


    Irgendwie so - ganz Leihenhaft daher gelabert - wird es doch dem Akku auch gehen. Wenn ich den (wie in einem systematischen Zyklustest) 1.000 mal hintereinander exakt auf die gleiche Art und Weise benutze, werden sich schädliche Effekte dadurch 1.000-fach aufsummieren und der Akku ist kaputt. Wenn ich ihn 1.000 mal auf je 250 mal 4 unterschiedliche Arten und Weisen benutze, hat er halt vielleicht 4 verschiedene kleine Schadbilder, aber jedes davon halt nur so zu 1/4 ausgeprägt. Nach so einem systematischen Test ist halt vielleicht die Kathode nur noch 70% intakt, die Anode und was was ich alles noch zu 100%, was aber nichts nutzt und den SOH auf 70% limitiert. Und nach der gleichen Leistung mit tatsächlicher (variantenreicher) Nutzung ist die Kathode vielleicht bei 85%, die Anode bei 90% usw., so dass der SOH nicht bei 70%, sondern immer noch bei 85% ist.

    Täuscht mich meine Wahrnehmung? mkraus81 hat keine Probleme, Update lief und Wagen auch.

    Alle anderen schon.

    Oder ist mkraus81 gerade dabei, seinen Enyaq zur Werkstatt zu schieben?


    Läuft ja echt reibungslos mit den Upgrades (wobei der Eindruck hier im Forum natürlich nicht repräsentativ ist - aber es schreiben halt nicht 9 - Ohne Probleme und 1 - Es gab Fehler, sondern anders herum.

    Klingt nach einer sehr guten Alternative. Mein PV macht auch maximal 6 kW in der Spitze und liegt halt max. für 3-4 Stunden mal über der 4,6 kW Grenze. Sobald dann im Haus ein Verbraucher angeht oder ein Wölkchen zieht: Zack - Phasenwechsel. Daher stelle ich sie meist eh schon auf Einphasig mit Batterieunterstützung. Dann wird halt in guten Momenten die Batterie nachgeladen und in schlechten Momenten angezapft. Das Auto kann schön mit 3,6 kW durchladen - was halt extrem langsam ist. Ein drittel mehr Leistung auf der 1 Phase kann schon interessant sein (bringt mir aber nix, da WB 11 kW und "nur" 2,5 cm² Leitung mit 20 Metern. Da jage ich lieber nicht mehr als 16 A auf eine Ader.

    Ich habe einen Ladeort definiert, war aber nicht an diesem Ort. Vielleicht lag es daran. Egal. Oft passiert das ja nicht.

    Klar hätte ich auch auf 100% laden können, aber ich will das Auto halt so kurz als möglich mit 100% stehen lassen. Direkt auf 100% wäre vermutlich so morgens um 3-4 Uhr fertig gewesen, also gute 6 Stunden bis zur Abfahrt. Ich weiß, dass das kein Beinbruch für die Batterie ist, aber es entlastet so mein Gewissen :)

    Barzahler war doch hier wohl eher Synonym für "Ich habe das Auto selbst bezahlt" (und nicht geleast, finanziert etc.). Auch wenn man es dann doch eher überweist.

    Oberleinsiedler:

    Diese Einstellung hatte ich in der App noch anders (also aus / Grau) hinterlegt und jetzt geändert.


    Auch ein interessantes Phänomen: Mein Auto steht zu Hause und ist nicht an die WB angeschlossen. Ich kann in der App die Ladegrenze einstellen.

    Von Freitag auf Samstag habe ich auf 80% geladen. Der Plan war, morgens um 7 gemütlich vom Bett aus die Ladegrenze auf 100% zu schieben und kurz nach 9 Uhr loszufahren.

    NIX: Geht nicht. Wenn das Auto eingesteckt ist und die Ladegrenze erreicht, kann man das über die App nicht ändern. Also durfte ich schlaftrunken kurz raus diffundieren und einmal im Auto den Hebel umlegen.


    Die Softwareentwickler sind doch alle als Kinde geschüttelt und in der Schule gehänselt worden.