Beiträge von Hoinzi

    Ganz so einfach ist das nicht. Es geht ja nicht nur um das mechanische passen, sondern um dei Zulassung der Räder, die über die KBA-Nummer abgefragt werden kann.


    Im Alltag wird das nie eine Rolle spielen, zumal der Elroq ja nicht schwerer ist als der Enyaq. Aber der Teufel ist ein Eichhörnchen, und im Falle eines Unfalls und eines missgelaunten Gutachters kann es natürlich passieren, dass der feststellt, dass diese Räder nicht zum Auto gehören und keine Typzulassung dafür haben, und dann wird es zumindest umständlich.


    Ich sehe halt nicht, was sich ändert, wenn das Auto da ist? In den Fahrzeugdokumenten eines Elroq steht doch nicht drin, welche Enyaq Räder gefahren werden dürfen? Geht ja nicht nur ums Räderformat, sondern eben um die Frage, auf welchen Fahrzeugen die Räder gefahren werden dürfen.


    Wer ganz sicher sein will, müsste sich eine schriftliche Freigabe vom Hersteller oder zumindest Importeur geben lassen. Und das werden die nicht machen.

    Das glaube ich nicht, weil Nio selbst in China keine wirklich bedeutetende Rolle spielt. Solange BYD da nicht einsteigt, sehe ich da eher schwarz, zumal Nio das Unternehmen sein soll, das mit am stärksten vom chinesischen Staat subventioniert wird (werden muss?).


    Und tatsächlich kann so eine Wechselstation wohl so um die 10 Akkus lagern und laden, schon bei den beiden aktuellen Nio-Größen sind es wohl in der Regel je 5. Da dürfen nicht allzuviele Autos vor einem dagewesen sein, denn dann gibt es möglicherweise keinen aufgeladenen Akku in der passenden Größe mehr. Und wie schon richtig angemerkt, wenn da ein oder zwei Autos vor einem sind, ist der Zeitvorteil gegenüber einem 800V-System an der Ladesäule schon perdú, zumal man während des Vorgangs ja im Auto bleiben muss, während man an der Ladesäule was auch immer machen kann.


    Angesichts des Kosten- und Platzaufwands für so eine Wechselstation glaube ich nicht daran, dass sich das zumindest in Europa durchsetzen wird. Jedenfalls dann nicht, wenn die Akku-Technik weiter so große Fortschritte macht und die Zahl der verkauften Nio so klein bleibt. Günstig sind sie ja nun nicht, jedenfalls nicht im Leasing.


    Sinnvoll wäre das tatsächlich nur, wenn sich nennenswerte Anteile der E-Fahrzeug-Hersteller auf einen Standard einigen könnten, was allerdings wieder entsprechend große Wechselstationen voraussetzen würde. Das wiederum dürfte ein Platzproblem nach sich ziehen.


    Ich glaube im Ergebnis nicht daran, dass das funktionieren wird, zumal das ja nur mit Mietakkus geht, also alle Nio-Fahrer mit Kaufakku von allem ausgeschlossen sind.

    Ich habe die Tage aber gelesen (weiß leider nicht mehr wo), dass Onvo andere Akkus verwende und die nicht mit den Nio-Akkus kompatibel seien...


    Edit: die im Artikel angegebenen Akkugrößen entsprechend ja schon mal nicht den Nio-Akkus, ich habe daher Zweifel daran, ob die wirklich an die Wechselstationen können. Aber wir werden das ja dann sehen.

    werde das mal hier zurücklassen:

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    :)

    Hat er selbst schon in Beitrag #757 verlinkt. ;)