Beiträge von HUKoether

    ...Ladeinfrastruktur finanzieren. Das mag in München noch halbwegs gehen. In einer Stadt mit 10‘000 Einwohnern eher nicht. Allein die Kosten des Aufstellens mit Straßenarbeiten, Kabeltrassen etc. Der Aufwand ist doch etwas höher als bei der heimischen Wallbox. Das wird schnell 6-stellig für eine AC-Säule. ...

    Na-ja. Das wird wohl eher über Fördertöpfe laufen, denn sonst käme kein vernünftig denkender Mensch auf die Idee, an einem Krankenhausparkplatz, wo die durchschnittliche Parkzeit bei 2,5 h liegt, einen 300kW-Lader hinzubauen, wo außerdem noch kein Platz für größere Fahrzeuge ist. Ein E-Sprinter blockiert schon die Zufahrt für die gegenüberliegenden Parkplätze. Fördergelder verzerren leider die Realität (falls vorhanden) der Kosten-Nutzen-Rechnung. Da es die einzige Säule dieser Leistungsklasse bei uns ist, ist sie einfach an falscher Stelle aufgebaut.

    Thüga ist - anders sls die meisten Ladenetz.de-Anbieter - kein Stadtwerk, sondern dahinter steht ein riesiger Konzern, der sich damit offenbar das Image etwas aufbessern will. 🤓

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    Dennoch glaube ich auch, daß, wenn das Angebot einseitig ausgenutzt wird, da ein Riegel vorgeschoben wird, oder die Preise generell angezogen werden. Die Grundregel, "...besser kein Geschäft, als ein schlechtes..." ist denen genauso bekannt, wie jedem anderen Unternehmer.

    Ich würde mir nie Aktien von einer Firma kaufen, von der ich nicht absolut überzeugt bin: Ergo, keine Aktien! ;(


    Das iPhone ist das angenehmere Alltags-Arbeits-Gerät. Als Vergleichs-Gerät dient das S23-Ultra, das genau eins hat, was ich am Apfel (iPhone) vermisse, was ich beim Apfel (Newton) kennengelernt habe - den Stift! Allerdings funktionieren beide im Enyaq sowohl via Bluetooth, als auch Carplay/AndroidAuto - seitig, kabellos/klaglos. Das Microsoft Lumia 950 funktioniert BT-Seitig auch problemlos, ist nur leider von M$ mißverstanden und deshalb eingestellt. Andere Probleme haben die Telefone schon, egal ob Robby oder Apfel, MS ist da sowieso tot.

    Fakt ist: E Auto fahren ist anders. Wenn man sein Verhalten nicht ändert, dann scheitert man. Alle mit Angst vor Veränderung kommen dann halt mit Argumenten wie 1.000 km.


    Einen Faden um Reichweite und Verbrauch würde es beim Verbrenner vielleicht auch geben. Der würde aber nicht so heiß diskutiert werden.

    Dem muß ich widersprechen, nur der Reservekanister ist größer!

    Früher hieß es, daß Pferde am Wegesrand "nachtanken" können und für die Verbrenner müßte man zur Apotheke.


    Mein Fiesta (BJ91) hatte einen 42-Litertank, also bei damals 8,5l/100km rund 500km - der Enyaq schafft das auch etwa, wo ist das Problem. Wenn ich den QEK drangehängt habe, kam der Fiesta auf 300km und der Enyaq auch. Die Autos, die ich dazwischen hatte, spielen keine Rolle, oder?

    :) ;) :D

    Ich finde bei E-Auto total super, dass ich bei Änderung der Fahrweise sofort erkenne, wie sich die Reichweite verändert. Diese Genauigkeit der Reichweitenangaben und direkt sichtbare Veränderung der Reichweite bei Änderung der Fahrweise habe ich bei einem Verbrenner nicht. Langsamer fahren und segeln - die Reichweite erhöht sich. Gas geben, schnell fahren - sie wird immer kürzen. Und ich sehe es direkt und quasi sofort.

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    Naja, meine letzten Verbrenner hatten alle einen Bordcomputer, der mir die Reichweite geschätzt hat - und zwar in Abhängigkeit meiner Fahrweise. Alle diese Systeme haben den gleichen Fehler, wie es enopol schildert und es beim Enyaq auch ist - sie gehen zu optimistisch dran. So kann man davon sprechen, daß es schon Gewohnheit ist, daß die Kalkulation zu großzügig ist.

    Das ändert nichts daran, daß ich den Enyaq gerne fahre - aber ich fahre auch andere Fahrzeuge gern (Fahrrad, den Caddy [1.2TSI + Schwerbeschädigtenumbau), meinen A207, den eRoller) und ich bin auch frühere Fahrzeuge gerne gefahren, gerne auch mit Herausforderungen zu Gunsten der Umwelt (Erdgasumbauten) oder gedacht des Geldbeutels (Autogas - war aber eine Fehlkalkulation wegen Motorschadens).

    Das geniale an der Thüga-Karte ist, daß es nur zwei Tarife gibt, AC und DC - und daß diese Tarife auch noch günstig sind. Keine Blockiergebühr, kein Zeittarif. Einfach eine Staffelung nach 20 geladenen kWh - fertig.


    Hoffentlich bleibt das so einfach und bitte auch günstig.

    Ich fahr, wie seit 35 Jahren, so wie es mir Spaß macht! Wenn der Tank, ähm Akku, leer wird, wird getankt, respektive geladen - that's it! Wenn ich eine unbekannte Strecke fahre, schaue ich vorher nach, wie der Verlauf der Strecke ist, da schaue ich eben auch, ob genügend Ladesäulen in der Nähe der Route sind. So hat auch schon meine erste Fahrt nach Kroatien mit Hängerchen geklappt: Als sich die angesteuerte Säule (Sezana) nicht aktivieren ließ, wußte ich, daß ~19km weiter die nächste (Kozina, an einer Tanke, wo im Notfall der JB hätte helfen müssen) ist...


    Entspannen, Spaß am Fahren haben, laden wo nötig - fertig.