Beiträge von HUKoether

    Ja, mein Ladekabel war bei der Abgabe auch noch nicht ausgepackt! Weil zu Hause (damals) eine einphasige Wallbox hing und für unterwegs ein selbstaufrollendes Kabel genutzt wurde (Spirale nicht Wendel). Außerdem hatte ich mir eine Simple-EFSE mit 7m Kabel selber gebaut, als Ladekabel für die Schuko-Steckdose.

    Das Auto wurde mit knapp über 90TKM abgegeben, wovon es über 60TKM mit kaltem Verbrenner, also rein elektrisch gefahren wurde. Das waren über 95% aller Fahrten! Wenn damals schon ein größerer Akku verbaut worden wäre, wäre der e-Anteil nochmals höher gewesen. Steht er, dann lädt er, war bei dem Passat GTE noch mehr Programm, als jetzt - da es natürlich mein Anspruch war, möglichst viel den wirklich leisen (kein AVAS) Antrieb zu nutzen.


    Ja, die PHEVs werden häufig falsch eingesetzt. Das liegt aber nicht am PHEV, also der Idee dieses Autos, sondern als falscher Förderung, wie beim eAuto auch. Wenn man eine Technik mit Gewalt an der falschen Stelle hineinprügelt, dann paßt halt das Ergebnis nicht. Das plumpe PHEV-Bashing ist zum ko...n! Eigentlich genauso do.f, wie die Leute, die sagen, daß es mit dem eAuto nichts wird - weil zu einseitig gedacht.


    Aber ja, an ein E-Auto gehört eine "E"-Plakette, die ein PHEV natürlich nicht bekommen kann.

    Das "E" am Schluß des Kennzeichens ist seine Berechtigung an der Ladesäule seinen Akku zu laden - und die muß er haben, da ja offensichtlich die StVO falsch ausgelegt werden kann. Auch wenn ein PHEV einen Verbrenner trägt, soll er ja elektrisch fahren, also muß er auch geladen werden (dürfen).

    Mein Enyaq iv80 gehört zu den ersten hier im Kreis (06.2021, mittlerweile eher kein Auto mit Seltenheitswert mehr). Der Vorführer des Autohauses ist ganze 7 Tage älter. Ich habe nicht ganz so viele Kreuze gemacht: Matrixlicht war mir wichtig, AHK, Transportpaket, 3-zonen-Klima. Leider habe ich das Trennetz nicht bestellt, also keine Ösen für die Aufnahme. Das große Display (Radio) ist samt Navi verbaut, obwohl ich das Navi nicht bestellt (auch nicht bezahlt) habe.

    Das Auto kam mit der Softwareversion 2.1. Da waren gelegentlich Abstürze des Mediensystems an der Tagesordnung (1x/Monat). In den ersten Monaten kamen keine Kartenupdates, erst nach einem Werksreset (Tip aus dem Enyaq-Forum) hat das funktioniert. Die Schwächen des Navis sind die gleichen, wie hier - bis heute. Mit dem Update auf die Software 3.0 wurde zwar die Stabilität des Mediensystems deutlich besser, aber die Heizung kastriert (seitdem wird die Lüfterdrehzahl nicht mehr so stark angepaßt und auch die Temperatur an den Ausströmern liegt nur noch wenig über der gewünschten, so daß das Auto deutlich schlechter aufheizt - im Gegensatz zur Vorheizung im Stand. Die Akkuheizung wurde auf unter 0°C reduziert (statt unter 8°C), was im Winter bei Kurzstrecken spart, bei Langstrecke aber die Effizienz "nicht positiv beeinflußt" und für Unmut beim Schnelladen sorgte (betraf mich aber weniger, ich lade fast nur zu Hause). Da ich die ganzen Assistenten nicht habe, und der Lane-Assist dank OBD-Programmierung aus ist, habe ich wenig Probleme beim Fahren und auch weniger Abstürze, als andere (weniger Software = weniger aufeinandertreffende Fehler). Klar der Front-Assist kommt mal mit einer völlig überflüssigen Warnung, eine Phantombremsung war auch, aber erklärbar an der Straßenführung. Aktuell hat der Enyaq die Software 3.7, mit keiner für mich spürbaren Verbesserung. Lediglich Videos spielt er seit dem nicht mal mehr im Stand.

    Fahren tut der Enyaq völlig problemlos, auch mit Anhänger bis nach Kroatien ist kein Problem. Auch mit einem großen Lastenanhänger mit Hochplane (3,5m hoch, 2,2m breit) (Umzug) kam er gut zurecht, nur der Energieverbrauch war dann extrem. Das Fahrwerk ist zwar relativ hart, aber akzeptabel. Innen ist es sehr leise, nur Abrollgeräusche der Reifen können nerven. Ich habe mit den 204PS nie das Gefühl gehabt, untermotorisiert zu sein, auch bis an das Limit marschiert er zügig. Natürlich ist der Enyaq mehr auf der Landstraße zu Hause, da fühlt er sich am wohlsten. Der Enyaq ist der erste Hecktriebler, der einen stärkeren Vorderrad-, als Hinterradverschleiß hat, was aber an meinem hohen Rangierbedarf (ein- und ausparken) liegen wird (Dienstleister im Nahbereich). Der andere Grund liegt an einer nicht korrekten Spurlage bei engen Wendekreisen, wobei ich hier befürchte, daß das MEB-spezifisch ist, also beim Buzz genauso. Das Fahrwerk wurde bei mir 4 Mal vermessen und nachgestellt, da der Reifenverschleiß an der Hinterachse auch nicht paßte. Die Michelin CC haben 45TKM gehalten, die Bridgestone halten bestenfalls 25TKM, beides Ganzjahresreifen. Meine Gesamtfahrleistung wir in zwei Wochen bei Abgabe knapp unter 70TKM liegen.

    Die Ladeschale für Smartphone lädt die Telefone schlecht und birgt die Versuchung das Gerät darin zu vergessen. Die Halterung von Brodit mit Ladepuck löst beide Probleme. Ich nutze Carplay/Androidauto nur bei Langstrecke, sonst nur Bluetooth-FSE, weil einfach das Verbinden zu lange dauert und die Abbrüche beim Ein- und Aussteigen nicht mit meinen Kunden(dienst)gesprächen verträglich sind. Die Freisprecheinrichtung funktioniert allerdings, wenn dann verbunden, erstklassig, egal ob nur BT oder Carplay (primär nutze ich Apple, aber ich habe für meine Tests immer auch einen aktuellen Androiden von Samsung). Rufannahme geht mit Lenkradtaste (Rolle), aber Auflegen geht nur über den Touchscreen (oder auf dem Telefon) - wtf.

    Ausfälle hatte ich nur einen, die OCU (OnboardCommunicationUnit), gleich in den ersten Tagen. Danach nur 4 Spurvermessungen (1x wegen geradeauslauf, 3x wegen Reifenverschleiß) und 1x Durchsicht für ~190,-€. Die Scheibenwischer habe ich öfter gewechselt, einmal Boschwischer, dann nur noch die Gummis. Zwei Parkrämpler vorne rechts und links an den Ecken mit flüchtigem Verursacher habe ich mit Designblenden überdeckt (Sportline-Look).

    Platz hat das Auto recht viel, also vorne sowieso, hinten üppig, und auch einen großen Kofferraum. Für mich als Dienstleister, der ständig Ersatzteile, Kabel und Werkzeug dabei hat, reicht es halt nicht, weshalb der Buzz bestellt ist.

    Warum wieder elektrisch? Weil ich primär immer um den Kirchturm fahre und zu Hause laden kann. Nein, ich glaube nicht, daß das Elektroauto das Allheilmittel ist, es ist bestenfalls geringfügig besser. Allerdings versuche ich, wenn ich die Wahl habe, die Umweltfreundlichere Variante zu wählen. Außerdem habe ich erstmal eine Elektromechanikerlehre gemacht - und zwar in einem Elektromotorenwerk. Technisches Interesse ist quasi Muttermilch gewesen, auch wenn meine Mutter damit nichts am Hut hatte. Allerdings arbeite ich mein ganzes Arbeitsleben als EDV-Futzi, sprich ich sorge dafür, daß z.B. "die Arztpraxen hier ihre Daten ablegen können", im grobgefaßter Formulierung.

    IMG_8580.jpgIMG_8777.JPGIMG_9851.jpgIMG_0290.JPG

    Ach, falls jetzt jemand sagt, er möchte mir den Enyaq schnell noch abkaufen, dann sollte er eine PN senden, denn am 10.2. wird er sonst in Zahlung genommen und VW wird sicherlich mehr dafür haben wollen, als sie mir zahlen.

    Neben dem Roaming müsste man aber auch was an Preis machen.


    Angenommen, die Anbieter sagen: Wir verzichten auf Roaming, dafür gibt es dann die kWh für 89ct. - für alle Anbieter. Dann wären das übersichtliche Preise, jeder kann überall laden.


    Gut? Für die Anbieter. Und teurer für alle eAuto-Fahrer.

    So wird's am Ende kommen, allerdings wird dann der Diesel auch wenigstens 3,5€ preisen...

    ... und ein Brot wird dann mit Goldbarren verrechnet.

    Wenn Tesla für seine Kunden kein Roaming anbietet, ist das gut?

    Wenn andere Anbieter Roaming anbieten, aber die Preise, die der Anbieter aufruft, durchleiten, ist das schlecht?


    Die Firmen, die überzogene Roaminggebühren verlangen, gehören an den Pranger - und zwar alle! Nicht nur EnBW kassiert solche extremen Gebühren, IOnity macht das zum Beispiel ganz genauso. Die gehören also genauso abgemahnt. Gerade diese galten, meiner Erinnerung nach, für alle anderen schon viel eher als Hochpreisanbieter.

    Meiner Meinung nach dürfte der Aufschlag maximal ein einmaliger Buchungsbetrag von etwa 50ct sein, also pro Ladevorgang. Selbiges gilt für die Adhoc-Zahlung per EC- oder Kredit-Karte.

    Ja und...?


    So sagen sie halt: Du kannst auch mit unserer Karte dort laden, mußt aber den Roamingpreis bezahlen! Das ist zumindest in einem Punkt kundenfreundlicher, man bleibt nämlich nicht liegen.
    Das Entscheidende aber ist, Dein Vorschlag ist am Ende nutzlos, weil keine Lösung für das Problem.

    Die Pedition verpufft weil die den falschen Adredressat hat. Keine demokratische Regierung wird einem privaten Unternehmer die Fingernägel schneiden. Die zahlen Umsatzsteuer.

    Wer klever ist und investiert mindert seine Umsatzsteuer.

    Das "demokratische" kannst Du in diesem Fall weglassen, hier spielt die Regierungsform nun absolut keine Rolle. Ganz im Gegenteil, eine demokratische, also volksgesteuerte Regierung würde eingreifen...

    ABRP macht einen guten Eindruck. Nach Einrichtung stellte ich jedoch fest, dass man ohne GPS damit wohl nichts anfangen kann. Das ist schade und taugt nicht für eine umfassende Urlaubsroutenplanung.


    ...

    Ok, meine Notebook(s) hat(/haben) Mobilfunk, also auch GPS dabei. Aber ABRP gibt es ja auch als APP auf dem Smartphone oder Tablett.

    A better Route Planer - ist ja eben nur ein Planungssystem, keine echte Navigation - auch wenn es langsam Verbesserungen in diese Richtung gibt (deutlich).

    Tropheus : Es kann sinnbehaftet sein, sich mal sein üblichen Wege mit:

    ABRP - A Better Routeplanner

    (zum Beispiel) anzusehen, daß man beruhigter ist, weil man Plan B und C kennt, bzw. man weiß ob man auf Risiko gehen darf - oder auch nicht.


    PS.: Hat man den Notlader dabei, kann jeder Tankwart (mit Grinsen im Gesicht) helfen, denn eine AC-Dose haben die immer. (Natürlich nur im Notfall, aber es beruhigt und man ist trotzdem schneller wieder weg, als ein Abschlepper kommt (meist))