Ulf007 :
Mein Enyaq hat, "Gott sei Dank", wenig Probleme, was wohl auch daran liegt, daß ich viele der problematischen Optionen einfach nicht habe.
Bei den Problemen, die ich hatte, bin ich allerdings auf wenig Hilfe seitens meines Händlers gestoßen, wobei das vermutlich nicht an meinem Händler liegt, sondern an der von Skoda geforderten Art des Umganges mit den Problemen. Ich hatte das Gefühl, daß die MA des Autohauses das Gefühl hatten, zwischen den Stühlen zu hängen, was die Elektronik anging (OCU durchgebrannt), aber auch leider ein Wenig Unwilligkeit bei der Analyse (Auto verzog die Spur beim Lastwechsel (beim plötzlichen Gasgeben zog das Auto nach links, beim "vom-Gas-gehen" nach rechts), daß wurde garnicht untersucht, bis der Verkaufsmitarbeiter mit mir mitgefahren ist und es auf Video aufzeichnete (man wollte wohl nicht noch ein Problem melden müssen). Nach dem Radwechsel von den 20"ern weg auf 19"er war das Problem nicht mehr da.
Dann war da noch der LaneAssist, der auf schmaler Straße einfach nach links lenkt, auch wenn da Gegenverkehr ist und auch sonst nicht als sicher zu bezeichnen arbeitet. Dieser ließ sich "auf Eis legen" (letzte Einstellung beibehalten) und ist so kein Problem mehr.
Das Navi darf ich nur loben, denn ich habe es nicht gekauft, wofür es immer besser funktioniert, seit, nach einem Werksreset, die Updates dafür kommen.
Dennoch ist jegliche Relativierung von Fehlern mit dem Verweis auf die Probleme der Anderen eine Form der "billigsten Ausrede", die nicht akzeptabel ist. Gleichwohl darf sich jeder für sich selber dessen bewußt sein, daß es so ist. Wenn wir also, als nicht mit Skoda verbundene, sagen, daß die Anderen auch Probleme haben, ist das i.O., aber wenn jemand, der für, oder mit Skoda zusammenarbeitet, das Argument bringt, dann ist es eben nicht akzeptabel.