Ein guter Tipp ist, erst 1 Jahr messen und wenn man exakte Daten hat, rechnen. Danach kann man den Speicher auch noch nachrüsten. Ich habe das auch so gemacht (also das Messen allerdings ohne PV) und festgestellt, dass ohne Messwerte alle meine vorherigen Annahmen ziemlich falsch waren. Da erstellt man Excel Tabellen, die einfach nur für die Mülltonne sind.
Wer hat denn schon von uns wirklich die Kenntnis über das eigene Lastprofil und die PV Erzeugung, wenn man noch keine eigene PV hat? Also ich hatte das definitiv nicht.
Genauso hab ich das gemacht. Geschaut was verbrauche ich über Nacht und dann auf das Jahr hochgerechnet.
Danach kam das Auto dran. Ich wusste wie viele km ich die Woche fahre und wie viel mein BEV im Durchschnitt lt. Spritmonitor verbraucht.
Mich ein wenig in PV Sol eingearbeitet und dann meine PV Anlage selbst geplant. PV Sol kann man 30 Tage als Testversion vollumfänglich nutzen. War im nachhinein sehr verwundert wie genau die Software die Erzeugung berechnet. Damit dann die Angebote eingeholt.
Von den Solateuren kam meist immer das gleiche. In etwa 10kWp und 6 kWh Speicher. Fast keiner fragte nach dem Verbrauch über Nacht / welche Heizung /etc.
Nur immer sie wollen doch ihren selbst erzeugten Strom nicht für ein paar Cent verschenken.....blablabla.
Wie schon öfters erwähnt - pauschal kann da keine Auskunft geben werden, dass muss jeder für sich rechnen. Das Risiko beim Speicher bleibt aber eigentlich immer beim Kunden, d.h. wenn er die Garantiezeit deutlich überlebt, kann er sich rechnen, wenn nicht dann ist es ein teures Vergnügen.
Es empfiehlt sich auch die Garantie-Bedingungen genau zu lesen, meist gibt es nur auf die Akkus die lange Garantie, nicht aber auf die Elektronik bzw. BMS.
Ich persönlich hab nach spätestens 10 Jahren einen neuen Wechselrichtet eingerechnet.