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    Der Autopilot hat außerdem zwei Mal in der einen Stunde in den Gegenverkehr eingelenkt. Ich musste eingreifen, weil er auf der Landstraße in einer Kurve die Mittellinie überfahren hat und abrupt nach links zog – ein ziemlich unangenehmer Moment. Die Scheibenwischer haben drei Mal ohne ersichtlichen Grund gewischt.


    Es gibt auch kein kapazitives Lenkrad: Man kann gut zwei Minuten im Autopilot fahren, ohne dass eine Fahrerinteraktion gefordert wird. Danach muss man das Lenkrad bewegen, damit er weiterläuft – was dazu führt, dass man bewusst kleine Schlenker machen muss.

    Zum Autopilot: Insgesamt ist der TravelAssist deutlich besser als der Basis AP in unserem ehemaligen Tesla. Allerdings greift der Notfall-Spurhalteassistent auch beim Enyaq oftmals sehr nervig ein. Gerade auf engen Landstraßen wollte er mich schon das ein oder andere Mal Richtung Gegenverkehr schicken, weil ich zu weit auf den Randstreifen ausweichen musste (Traktor zu breit für die Gegenfahrbahn).


    Ein kapazitives Lenkrad gibt es nicht, Schlenker muss man aber keine machen. Normalerweise wird das aktuell doch per Innenraum-Kamera überwacht, ob du die Hände am Lenkrad hast oder nicht. Selbst in unserem Tesla anno 2021, wo es noch über "Bewegung" gesteuert war, reichte es eigentlich, das Lenkrad normal festzuhalten. Rütteln, oder Schlenker fahren, musste ich da zumindest noch nie.

    War einer der zwei anderen direkt an deiner Säule? Ich hatte das hier bei einer Enbw Säule schon ein paar Mal, das meine Ladeleistung schlagartig total eingebrochen ist als ein zweites Fahrzeug an der Säule angestöpselt hat. Ich kenne es von einer EWEgo Säule, dass sie dann von 150 auf 75 regelt, aber für beide. In dem Fall hat das andere Fahrzeug aber mit maximaler Geschwindigkeit laden können und es ist nur bei mir eingebrochen.

    Das ist für mich ein richtiger Punkt. Letztlich ist da viel Geschmacksache und ein Stück weit Frage der persönlichen Bedürfnisse. Das Model Y bietet etwas mehr Platz.


    Für mich war einer der wichtigsten Gründe für den Enyaq: Er will nicht mit aller Gewalt wie ein E-Auto aussehen. Man mag mich da spießig finden, aber mir gefällt, dass er noch relativ konventionell aussieht, ohne dass man dadurch nennenswert Nachteile hätte.


    Das Model Y Juniper sieht m.E. deutlich besser aus als sein Vorgänger, so richtig hübsch finde es aber immer noch nicht. Für mich ist das Design zu sehr auf unkonventionell getrimmt, und das fand ich beim Prius, der tatsächlich von Generation zu Generation immer hässlicher wurde, schon störend.

    Die Optik war bei uns der Auslöser warum es ein Model 3 und kein Model Y geworden ist. Den Juniper finde ich aber auch etwas gefälliger. Der Enyaq war nach knapp 90TSD Kilometern im Tesla ein Experiment, das zum Glück voll aufgegangen ist. Wir sind im großen und ganzen sehr zufrieden mit dem Auto. Nur das Soundsystem vermisse ich wirklich und das wäre tatsächlich ein Grund für mich beim nächsten Wagen wieder zum Tesla zu wechseln. Nachrüsten im Firmenwagen macht leider keinen Sinn.

    Richtig, daher hatte ich den auch nicht gebucht. Dafür gibt es halt einiges in der Basis was es sonst nur gegen Aufpreis gibt. Panorama Glasdach, integriertes Netflix und Co, Soundsystem, belüftete Sitze.

    Es sind beides sehr gute Autos. Wir haben sowohl neue Model Y als auch Enyaq auf der Arbeit. Ich könnte da jetzt nicht sagen welches Auto besser oder schlechter ist. Entscheidet letztlich der persönliche Geschmack.


    Wer auf technische Gimmicks, enorme Fahrleistung und Minimalismus steht bleibt beim Model Y, wer es eher traditioneller Mag greift zum Enyaq.

    Es ist doch oft so, was man nicht hat, vermisst man nicht.


    Im Tesla hatte ich kein HUD - war nie ein Beinbruch - jetzt möchte ich nicht mehr ohne.


    Im Skoda fehlt mir aber tatsächlich der Entertainment Bereich. Wir haben das sehr gerne genutzt um beim Laden mal die ein oder andere Serie zu schauen. Was hier nämlich auch zum Tragen kommt: das Soundsystem ist für ein Auto wirklich extrem gut und macht gerade bei Filmen richtig Spaß. Dagegen hört sich das Canton System in unserem Enyaq an wie ein Kofferradio aus Großmutters Küche.


    Der TravelAssist ist dem in Deutschland erhältlichen Tesla Autopiloten schon etwas überlegen. Damit er sich nach dem Spurwechsel nicht deaktiviert benötigt man den EAP als Zusatzpaket.

    Ist bei mir je nach Sitz- und Kopfposition mal besser, mal schlechter, perfekt ist es leider nie. Am unschärfsten sind bei mir die blauen Richtungspfeile, egal wie ich es einstelle. Da ich in den USA 3 Wochen einen RAM mit HUD gefahren bin, bei dem das HUD wesentlich unschärfer war, bin ich mit dem Enyaq jetzt aber wieder zufrieden ;)

    Wenn du so an deinem Tesla hängst, geh doch einfach zu deiner Personalabteilung und kläre ab, ob du den Firmenwagen in Lohn umwandeln kannst. Ich hatte die Wahl: Firmenwagen oder 500€ Brutto mehr. Vielleicht gibts das bei euch ja auch und du kannst deinen Tesla weiter fahren.

    Also wenn man das mal auf ein Model Y oder Enyaq bezieht ist das Geschäft aber mehr als schlecht. Da hast du ja nicht mal die Hälfte der Leasingrate raus, von Verschleißkosten, Strom und Versicherung mal ganz abgesehen.