Mit solchen Nickligkeiten kann man die durch Software- und Hardwaremängel geschundene Kundschaft dann endgültig zur Konkurrenz treiben.
Die anderen machen es auch nicht anders. Ich nenne hier mal das Beispiel BMW, weil wir noch einen i3S haben.
BMW will da z.B. 89 € dafür das ihre Infotainment Dienste Jahr für Jahr weiter funktionieren und 69 € für Realtime Traffic Informationen - Bei Skoda kosten die beiden ersten Punkte zusammen 69 €
dann zusätzliche 89 € für jährliche Karten Updates. Skoda liefert das soweit ich weiß bis jetzt noch kostenlos.
Dafür sind aber die Remote Dienste, die bei Skoda 15 €/p.a kosten bei BMW ein Leben lang kostenlos.
Ich denke diese Geschäftsmodelle haben mittlerweile alle Hersteller in mehr oder weniger ausgeprägter Form für sich entdeckt. Da wirst du bei zukünftigen Autokäufen nicht mehr drum herum kommen.
Bei Skoda wären das dann 84 € /p.a. Bei BMW sind es 247 € /p.a.- was werden diese Dienst wohl beim Audi, VW, Stellantis, Mercedes usw. kosten?
Wenn diese Kosten für dich ein Kriterium sind, must du im Grunde vor jedem Fahrzeugkauf erst einmal alle Service und Wartungskosten mit ins Kalkül ziehen. Würdest du dann tatsächlich dein Wunsch Auto nicht kaufen, weil bei deinem Wunsch Hersteller der Bremsen Wechsel z.B. 150 € mehr kostet als bei Hersteller XY?
Im übrigen zwingt dich ja niemand diese Dienste zu kaufen. In früheren Fahrzeug Generationen ist man mit Navidaten gefahren die zum Teil 4,5,6 Jahre alt waren und ist auch ans Ziel gekommen.
Heute muss immer alles am besten täglich Up-to-Date sein...... und Verkehrs-Live Tracking kam als Radiodurchsage und nicht als Rote Line in im Navi. Ich behaupte mal, das der zeitliche Gewinn gegenüber früheren oder "veraltetet" Daten im marginalen Bereich liegen wird.
Durch die ganzen automatisierten Handy Software Updates, hat sich bei vielen Leuten ein inneres, "Hilfe ich bin nicht mehr Up-to-Date - wie soll ich nur überleben", Gefühl eingestellt.