Beiträge von Rumpelkammer

    Hast du eine Firmenkreditkarte? Dann wären EnBW, Tesla und Ionity eine Option. EnBW ist laut AGB nicht für die gewerbliche Nutzung, aber gleichzeitig sagen sie auch max. 800kWh pro Monat. Im Zweifelsfall probieren, denn je nach Größe des Teams und Kilometern kann da pro Jahr ordentlich was zusammenkommen.

    Soll ich nun jedes Mal vorher in der App schauen, was mich das Laden kostet, falls ich meinem Arbeitgeber bzw. meiner Kostenstelle etwas Gutes tun will?

    Solange dir dein AG eine DKV-Karte in die Hand drückt, würde ich mir keine Gedanken machen.

    Wenn der AG kostenbewusst wäre, macht er Analyse, wo geladen wird und versucht je nach Größe einen B2B-Abschluss.

    Es wichtig, dass die einzelnen Mitarbeiter die Anweisungen von Skoda zur Durchführung des Updates genau lesen bzw. auch vom Autohaus die Möglichkeit bekommen diese sich in Ruhe durchzulesen und bei Fragen auch Rücksprache mit dem Meister/Werkstattleiter/Skoda zu halten.

    Jeden Übernachtungsstop im voraus zu planen wiederspricht in meinen Augen einem Roadtrip. Wenn es einem gefällt oder man sich nicht fühlt, bleibt man halt.

    Die großen Straßen sind so ausgebaut, dass man die Durchschnittsgeschwindigkeit und damit die tägliche Strecke planen kann. Sollte sich aus den Umständen (Stau, Unfall, Sperrung usw.) ergeben, dass man länger fährt, kann man das mal machen. Sollte das mehrfach passieren, ist das nicht mehr so toll. Plant man die tägliche Wegstrecke zu kurz, tritt schnell das Gefühl, dass man Zeit verschenkt hat, weil man vllt. noch 100km hätte fahren können.

    Ohne Planung kann das mit den Unterkünften zur Lotterie werden. Von Superunterkunft, wo ich kurzfristig für schmales Geld nächtigen kann (billiges Zimmer ist für Hotel immer noch besser als leeres Zimmer), über Standard bis "Ich penne im Auto" bzw. "Egal wie teuer, Hauptsache nicht im Auto schlafen". Im Zweifelsfall muss man halt noch weiter fahren.

    Ist am Ende halt eine persönliche Entscheidung, was man lieber möchte.

    Förderung von privaten oder Firmenwallboxen ist der falsche Weg.

    Gerade aber Ladeinfrastruktur in Firmen hat enormes Potential. Die Autos stehen dort 8 Stunden rum. Mit einer Wallbox kann ich locker 3-4 PKWs so laden, dass der typische Pendelweg pro Tag abgedeckt wird. Tagsüber kann man schnell mal umstecken. Ich beweifle aber, ob in einem Wohngebiet jemand nachts um 2 Uhr rausgeht, um sein Auto ab- oder anzustecken.

    Wenn ich diese Ladeboxen dann in ein Lastmanagementsystem einbaue, kann ich die Belastung für das Stromnetz steuern. Besser als wenn jeder privat abends um 19 Uhr sein Auto an die Wallbox klemmt.


    In weit man das fördern muss, kann man diskutieren. Helfen würde eher ein Rechtsanspruch, dass ab X Mitarbeitenden das Recht besteht. Förderung gibt es ja schon dadurch, dass kostenloser bzw. vergünstigter Strom nicht versteuert werden muss.

    Momentan noch nicht hinter einer Paywall:

    Elektroautos: Ladesäulen-Betreiber beklagen Engpässe bei Anschlüssen ans Stromnetz - WELT
    Ladesäulen-Betreiber beklagen zunehmend Engpässe bei Anschlüssen ans Stromnetz. Selbst bereits fertig gebaute Standorte können nicht eingeschaltet werden, weil…
    www.welt.de



    Zusammenfassung:

    Ionity berichtet, dass Ladeparks fertig sind, aber nicht in Betrieb genommen werden können, weil der Netzanschluss fehlt. Teilweise fragt man sich, ob der Netzbetreiber überhaupt den Anschluss baut.

    Das Problem betrifft auch das Deutschland-Netz. EWE Go ist einer der Gewinner dieser Ausschreibung. Die Radien für Standorte der Ladesäulen sind relativ eng gefasst und in diesen muss man entsprechende Netzkapazitäten finden. Die Betreiber sind vertraglich verpflichtet diese Ladeparks innerhalb einer gewissen Zeit zu errichten. Aber der Netzanschluss ist davon ausgeklammert ...

    Die BNetzA kann Verzögerungen bestätigen und verweist darauf, dass Netzbetreiber zur vorausschauenden Planung verpflichtet sind.

    Da viele Elektronikteile verbaut sind, würde ich deren Ausfallquote betrachten. Die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall am Anfang und Ende der Lebenszeit sind am höchsten.

    Daher ist es wahrscheinlich hilfreich, wenn man vorher 500-1000km fährt und insbesondere auch mal DC lädt.


    Ansonsten Glückwunsch zum Auto und eine knitterfreie Fahrt!

    Irgendwo habe ich gelesen oder gesehen, dass die Preise Mitte Juli kommen sollen. Ich würde da in positiver Richtung keine Überraschung erwarten.

    Nimm als Basis die Aral Pulse Preise. Die sind bei DC grob bei EnBW Tarif S. Wenn man dann mit den Konditionen beim Vorteiltarif landet, ist das okay.

    Der Trend der letzten Monate war eindeutig: Roaming ist tot! 59ct (AC) bzw. 79ct (DC) ist auch nur etwas für den Notfall. Die Ankündigung "Auch weiterhin bieten wir Ihnen an fremden Ladesäulen einen Einheitstarif – natürlich ebenfalls mit ADAC Preisvorteil" macht es selbst bei 10ct Rabatt immer noch einem teuren Fahren. Für gelegentliche Laden vllt. okay. Wer regelmäßig öffentlich lädt, wird direkt bei EnBW, Ionity oder Tesla abschließen.

    Wenn man sich ansieht, dass in den letzten Monaten ein größerer Anbieter seine Tarifstruktur umgestellt hat, wird man wohl relativ lange warten. Dann zieht Aral inkl. ADAC Rabatt nach.

    Ich hatte das so verstanden, dass bis zu einer gewissen Bremsdosierung immer rekuperiert wird. Erst wenn die Bremswirkung über einem gewissen Schwellenwert liegt, greift die mechanische Bremse unterstützend ein.


    Die Größe der mechanischen Bremse ist auf Rekupation abgestimmt. Reduziert man generell die Rekupationsleistung, müsste die mechanische Bremse mehr leisten. Ob das zulassungstechnisch abgedeckt ist. Ich würde eher in Richtung Komfortmaßnahme gehen, weil man so verhindert, dass Scheiben vergammeln. Ggf. möchte man auch nicht so viel Energie zurückspeisen.