Mal schauen wie lange es dauert bis die ersten Anbieter ihre Preise senken, weil sie auch da drin sein wollen.
Sicherlich könnten die CPOs den Preis unter 50ct drücken, so dass die bei diesem Kriterium dabei wären. Mache ich mit höherem Umsatz, aber geringerer Marge pro kWh, mehr Gewinn? Dazu könnte man noch einen Marketingeffekt reinrechnen. Aber jetzt schaue ich mir mal EnBW an. Die können dann den Tarif S streichen und bei M die Grundgebühr auf 0 € setzen. Damit würde man aber den Tarif L angreifen. Ebenso wäre der Vorteilstarif wertlos - viel Spaß in der Diskussion mit dem Vertrieb des Haushaltsstroms.
Eine Preissenkung alleine unter 50ct bringt nichts. Dieser Preis muss fürs Adhoc-Laden, d.h. Bezahlung mittels Bankkarte, gelten. Also genau das Gegenteil, was die CPOs in den letzten Monaten und Jahren gemacht haben. Wenn die dabei sein wollen müssen die ihr ganzes Business-Modell auf den Kopf/Prüfstand stellen und eigentlich ein neues Geschäftsmodell entwickeln. Das machst du nicht mal eben. Gleichzeitig verbunden mit irgendwelchen Studien und Annahmen. Die CPOs waren am Anfang von einem deutlich schnelleren Hochlauf der E-Mobilität ausgegangen. Dann die Gänseblümchen-Debatte "Verbrenner-Verbot: JA?! NEIN?!". Die machen es wie auf der Titanic: so lange die Musik spielen bis man untergeht oder gerettet wird.