Beiträge von ichderarnd

    Wir waren heute mit Hänger von Dortmund nach Kamen und zurück unterwegs. Auf dem Hinweg ca. 1 Tonne hinten dran, Hänger mit Plane geschlossen. Verbrauch laut Display 17,1 kWh/100km.

    Auf dem Rückweg war der Hänger nur mit ein paar Sträuchern gefüllt und mit Netz abgedeckt. Durch die Sträucher war die Ladung ca. 40 cm höher als der Enyaq. Verbrauch laut Display 22,0 kWh/100km. In beiden Fällen TA mit 85 km/h.

    Die beiden Städte haben nur ca. 20m Höhendifferenz über n.N.. Praktisch kein Wind heute.


    Der Unterschied ist schon krass. Ein glatt geschlossener Hänger am Enyaq fällt bei der niedrigen Geschwindigkeit kaum im Verbrauch auf. Die Planzen im Wind dagegen deutlich.

    So, ich habe nun eine audioaufnahme von den Geräuschen die ich meine. Das geht nun seit 2-3 Stunden im Minutentakt so.

    Vll kann jemand von euch anhand der Geräusche etwas dazu sagen.

    Hört sich nicht wie das Klacken des Hochvoltrelais an. Überhaupt ein für mich unbekanntes Geräusch.

    Wenn das so regelmäßig auftritt, müsstest Du es doch lokalisieren können? Vorne unter der Haube? Oder unterm Auto? Oder eher hinten?

    Ja, kommt. auch ELROQ...aber nicht abwärtskompatibel...weder 2024er noch davor.

    Aber vermutlich als proprietäre Lösung über die nicht immer performante und nicht immer zuverlässige MySkoda App. Oder denkst/weißt Du, dass der digitale Autoschlüssel (Android) oder Car Key (Apple) geplant ist?

    JB_Sullivan:

    Nein, nicht vertippt. Das ist ein vergleichbares Beispiel, das ich gut kenne. Ob ich nun Software erstelle, die direkt oder indirekt Patienten gefährden kann oder Fahrer von Fahrzeugen macht praktisch keinen Unterschied. Diese europäische Norm könnte zu 99% für die Fahrzeugsoftwareentwicklung übernommen werden. Aber vielleicht gibt es das schon, ist aber nicht verpflichtend?


    Da ich nicht im Automotive Bereich arbeite, kenne ich mich dort nicht aus. Wenn ich mir die vielen Beiträge hier zum Thema Softwarequalität ansehe, dann ist sehr deutlich zu sehen, dass es hier keinen auditierten Softwareentwicklungsprozess gibt.

    Schade, es wurde überhaupt nicht verstanden, was ich mit der verpflichtenden ISO Zertifizierung meinte. Und nein, es geht auch nicht um die ISO 9001. Den großen Autobauern zu unterstellen, sie könnten dann vergleichbar wie Hersteller betrügerischer Brustimplatate agieren, ist schon stark :/.


    Die ISO 13485 z.B. fordert eine vollständige, technische Dokumentation. Die kann nicht einen Tag vor dem jährlichen Audit erstellt werden. Wer hier nicht täglich korrekt agiert, hat beim Audit keine Chance. Nebenbei führt es dazu dass:


    - Jede Änderung an der Software begründet sein muss

    - Genau spezifiziert sein muss

    - Für jede Änderung eine Risikobewertung erfolgt und risikomindernde Maßnahmen durchgeführt werden

    - Jede Änderung rückverfolgbar sein muss

    - Jede Änderung auf Funktionsfähigkeit validiert sein muss

    - Usabilitytests durchgeführt werden

    - Jede Änderung für den Endbenutzer in Releasenotes dokumentiert sein muss

    - Der gesamte Lebenszyklus der Software einem dokumentierten Prozess unterliegt

    (Herstellung, Validierung, Inverkehrbringen (Erstinstallation), Wartung (OTA))

    - Für personengefährdende Fehler klare Eskalationsprozesse geben muss.

    - Und noch mehr, was hier den Rahmen sprengt


    Es geht nicht um einen „TÜV“ an einem einzigen Tag im Jahr, es geht um das Audit eines Prozesses.

    Das „gebastel“ an der Software entfällt. Die Zahl der Softwarefehler und deren Folgen wird deutlich reduziert und der Kunde weiß, was er bekommt.

    Das wird kaum etwas nützen, da man alle Zertifikate kaufen kann. Siehe Brustimplantate (TÜV) oder Top Ärzteliste (Focus).

    Das wird auch der Softwarequalität und Personensicherheit bei Autos nutzen. Die Brustimplantate waren der Grund für die deutlich verschärfte MDR. Ich hoffe nicht, dass ähnliches erst im Automobilsektor passieren muss, damit es auch dort diese Regulierung gibt.