Beiträge von ichderarnd

    Diese Woche Dienstag, kurz nach 23 Uhr in der Nähe von Metz (Frankreich): Vier IONITY Ladesäulen mit zwei ID.3 und einem e-tron. Die vierte Ladesäule war defekt.

    Zum Glück war ein ID.3 nach 5 Min. fertig.

    Die Autobahn war extrem leer, am Wochenende reichen die paar Säulen jetzt schon nicht…


    Am nächsten IONITY Standort trifft man dieselben Fahrzeuge natürlich wieder.

    Die Strecke ist deutlich schneller zu schaffen wenn man näher an die 10% Restladung ranfährt und die Ladesäulen teilweise nicht so zickig wären. Wir haben alleine 45 Minuten mit Ladestartproblemen verbracht.

    Außerdem war wegen Hochwasserschäden noch einiges auf der Strecke gesperrt und musste weiträumig umfahren werden.


    Insgesamt ist die Langstreckentauglichkeit in jedem Fall gegeben :thumbup:

    Ich habe meine erste längere Fahrt mit dem Enyaq mal in Excel zusammengefasst. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen.

    Das Auto war mit drei Personen besetzt und der Kofferraum voll. Tagsüber mit Klima auf A/C on, nachts ohne A/C aber Heizung an weil es bis auf 15 Grad Außentemperatur runter ging.

    Unser Alhambra Diesel ist dieselbe Strecke mit 3 Personen und vollbeladen mit derselben Geschwindigkeit gefahren. Dort haben wir für den Diesel 116€ bezahlt. Der Strom für den Enyaq hat uns insgesamt 58,17€ gekostet.


    FBA0D916-022D-4DAD-8618-F5DBF56AB130.jpeg

    Ich probiere es nächste Woche aus.

    Gesagt getan, in Frankreich rechnet der Powerpass die IONITY Säulen nach Zeit ab. Zeiten, in denen kein Strom fließt, werden zum Glück nicht abgerechnet. Bei den ersten beiden Ladestopps hatten wir erhebliche Probleme, das Laden zu starten. Zum einen hatten wir nicht verstanden, dass man auf dem Display erst auf eine winzige Stelle, an der „Start“ steht drücken muss bevor der RFID Leser aktiv wird. Das Laden über die App hat nicht geklappt, wir erhielten immer die Frage, ob wir das Laden stoppen oder fortsetzen wollten. Egal welche Antwort, es ging dann nicht weiter. Schließlich hat sich die App immer wieder aufgehängt. Außerdem zeigten mehrere Säulen „unknown“ im Display, auch dann ging das Laden nicht. Insgesamt haben wir mit den Ladestarts ca. 45 Minuten verbaselt. Auch wenn man bereits seit 4,5 Jahren Elektroauto fährt, ist man davor nicht gefeit.


    DAS MUSS UNBEDINGT BESSER WERDEN.


    Ansonsten ist das IONITY Laden in Frankreich mit dem Powerpass deutlich günstiger. Mit nahezu leerem Akku kann man die 18 Cent pro kWh schaffen. Bei uns waren es im Mittel immer noch günstige 23 Cent pro kWh.

    Henning, du hast Recht. Das Problem ist, ich bin Boomer, dafür sterbe ich bald aus. In meinem Jurassic Park kann ich mit 6 Litern schon 100 Km fahren und in meinem Garten stehen 20 l Diesel herum für den Generator ohne Zeitangabe. Alle Journalisten und Youtuber übersetzen noch in die alte Welt. Ich gebe mir ja Mühe, aber mit einmal verstanden bleibt es noch nicht hängen. Mein Trost: in meiner Welt verstehen mich nur meine Kollegen.

    Vielleicht hilft Dir das weiter:

    Ein Liter Diesel hat über den Daumen einen Energiegehalt von 10 kWh.

    Also passen in den Enyaq 7,7 Liter.

    Wenn Du z.B. mit 2 Litern pro 100 km hinkommst, kannst Du ja so rechnen.

    Wir haben gestern nach Südfrankreich mit vollgepackten Enyaq 2 Liter auf 100 km benötigt. Vielleicht passt das auf Deiner Tour auch?

    Da nehme ich lieber einen OBDII-Dongle und EVNotify, um a) mehr Daten aus dem Auto zu haben, b) diese Daten auch noch sekundenaktuell zu bekommen und c) ggf. damit in Verbindung mit ABRP zu arbeiten.

    Allerdings habe ich seit ich den Enyaq habe noch keinen Einsatzfall dafür gefunden. Ist sicher bei anderen anders.

    Ich nehme ebenfalls EVNotify. An alle Daten kommt die App allerdings auch noch nicht, da fehlen noch ein paar. Die Verbindung zu ABRP klappt gut. Mein Problem ist derzeit noch, dass mein Android-EVNotify Handy derzeit über den Enyaq WLAN Hotspot die Daten verschickt. Während der Fahrt klappt das, beim Laden nicht, weil der Enyaq den Hotspot ausschaltet. Ist ja auch wichtig, die paar Watt zu sparen und die Insassen während der Ladeweile offline zu lassen.

    Der SOC, den EVNotify anzeigt, ist übrigens immer etwas höher als der, den der Enyaq im Display anzeigt. In der Regel ein bis zwei Prozentpunkte.