@Speedwing :
Die Ladekarten/Apps haben Vor- und Nachteile. Früher (vor 10 Jahren) brauchte man dutzende Ladekarten, da es kein Roaming gab und man auch nirgends elektronisch zahlen konnte.
Das System ist überholt. Dennoch haben sich all die Ladekarten/Apps noch nicht abgeschafft.
Heute hat die Tarifvielfalt den Vorteil, dass sich Personen ohne eigene Lademöglichkeit vertraglich per Grundgebühr an (meist einen) Infrastrukturbetreiber, der bei ihnen im Umfeld häufig ist, binden können. Teils kann man dann für unter 40 ct/kWh aufladen. In einigen Regionen ist das nicht weit weg vom Arbeitspreis zu Hause. Bei uns z.B. im günstigen Fall nach Verivox-Recherche 34-35 ct/kWh für Ökostrom. Der große Vertrag von EnBW ist da mit 39 ct/kWh ziemlich nah dran.
Das Ad-Hoc-Laden ist dann tatsächlich nur für die Personen relevant, die zu 95% zu Hause oder beim Arbeitgeber aufladen. Für die restlichen 5% lohnt dann meist kein Vertrag für öffentlichen Ladestrom. Dann lädt man Ad-Hoc. Hier empfehle ich dann auf die oben verlinkte Karte zurück zu greifen. Ansonsten wird es ohne Abo bei den großen Infrastrukturanbietern teuer.