Beiträge von Mr.StickBreaker

    Langeweile? Übungen mit links? Keine Verbesserung mehr?

    Da würde ich das sog. Perfektionstraining des ADAC empfehlen, klingt etwas hochtrabend, laut zweier Instruktoren dient der Titel nur der Erhöhung der Hemmschwelle, um unbedarfte abzuschrecken, denn da geht es nicht mehr um Theorie und Basics, die werden auf der Gleitfläche bei einer Notbremsung kurz vom Instruktor gecheckt (z.B. korrekte Sitzposition, ABS spricht sofort an, Bremse wird bis zum Stillstand gehalten) das ist fahren & fahren & fahren & . . . spätestens nach dem Nachmittagskaffee melden sich die Oberarme und die Konzentration lässt nach - und dann wird es richtig spannend, ich war nicht der einzige, der da nicht mehr ganz so locker mit links . . .

    Im FSZ Augsburg gibt es einen kleinen Handlingkurs mit fieser Kurve am Ende von 9% Gefälle, sprich Schwerstarbeit für Arme, Fahrwerk und Bremsen, da spürt man die mehr als 2 Tonnen sehr, sehr deutlich (das mussten in Folge ein paar Hütchen büßen :)

    Beim ersten Mal bin fast abgeflogen, weil ich so schnell reinwollte wie vor zwei Jahren mit meinem Kia Stinger, den ich da schon ein halbes Jahr bewegt hatte, mit dem Enyaq bin ich schon nach drei Wochen dorthin.

    Ich hatte für den Enyaq-Vorgänger Kia Stinger ein Set von car-bags, das hat gut gepasst, 3 große Rollentaschen mit 70 Litern und 3 Reisetaschen mit 40 Litern. Die 3 großen unten quer und oben drauf längs die 3 kleineren. Deren Spruch "wenn es in das Set passt, passt es in den Kofferraum" stimmt absolut. Und die Kofferraumabdeckung des Stinger blieb drin, der Kofferraum war wirklich perfekt ausgenutzt, das hat schon was, auch wenn nirgendwo ein Hinweis stand, dass die Rollentasche, die an der Rücksitzbank anliegt, nicht mehr flach, sondern gekippt rein muss.

    Allerdings sind die Dinger aus einem recht intensiv riechendem Kunststoff gefertigt, mindestens 3 Tage offen an der frischen Luft hilft. Das Set ist stabil vernäht, ordentlich kräftige Reißverschlüsse sind dran, top wertig kommen die Taschen jedoch nicht rüber, was Wunder bei 345€ für 6 Taschen, es ist eben Kunststoff und kein Canvas oder ähnliches. Der Enyaq taucht dort noch nicht auf, es gibt aber genügend alternative Anbieter, die vergleichbare bzw. die gleichen Sets verkaufen, einfach die Suchmaschine anwerfen - "maßgeschneiderte koffersets auto".

    Ich habe für den Enyaq nicht gesucht, denn dessen Kofferraum ist größer als der des Stingers, sprich das Set ginge auf alle Fälle rein, falls der spezielle Anwendungsfall nochmal auf mich zukäme.

    Bei 30% SoC Ladestart darfst du nicht auf viel mehr hoffen, wenn du die maximal mögliche Leistung sicher erreichen willst, musst du bei milden Außentemperaturen und warmgefahrenem Akku (z.B. 50km BAB mit mindestens 100km/h) bei weniger als 20% SoC (was mindestens 50km Restreichweite entsprechen sollte) an den HPC fahren, falls du den Mut - und die Übersicht über alternative Ladestellen - hast: weniger als 10% SoC und es geht garantiert sowas von die Post ab . . .

    iV60 mit 100kW und iV80 mit 125kW stimmt so im Moment, wir warten alle auf DAS Update, das uns mehr Leistung geben wird/soll/kann.

    @troubadix2004

    Du erwartest von einem Hersteller eines hochkomplexen Produktes eine Aussage darüber, wann und wie oft die eingesetzte Software mit Updates erweitert bzw. korrigiert - da Software IMMER fehlerbehaftet ist - wird? Ernsthaft? Wovon träumst du nachts . . .?

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht wirklich. Hat irgendjemand geglaubt, die hauen da mal schnell einen nagelneuen Baukasten namens MEB raus, und dann tut die ganze Software, die es braucht, um diesen MEB zu betreiben, sofort und in vollem Umfang fehlerfrei seinen Dienst?

    Schon mal mit Fahrern eines Tesla Model S der ersten Jahre gesprochen? Die können Geschichten erzählen, da ist das, was wir erleben, schlicht Kindergeburtstag.

    Dass VW-ID-Kunden bevorzugt werden, kann ich nicht erkennen. Die ersten mussten schon mal entscheiden, ob sie lieber auf einen ID mit einigermaßen stabiler Software warten oder doch den ID asap haben wollen, wohl wissend, dass die Software ziemlich buggy ist und böse abstürzen kann.

    Da geht es uns Skoda-Kunden doch gut: ausgeliefert wurde grundsätzlich mit einem Softwarestand, den sich die meisten ID-Kunden von der Werkstatt in immerhin bis zu 8 Stunden aufspielen lassen mussten. Ich glaube mich an eine Meldung zu erinnern, dass noch nicht alle ID.3 in freier Wildbahn schon den aktuellen Stand haben.

    Aber schon klar, die Entscheidung, den Enyaq in Deutschland erst ab 24.04. mit Software 0792 auszuliefern, wurde in Wolfsburg getroffen, um Skoda künstlich klein . . .

    Ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn Skoda nicht erst in Q1/2022 mit dem sehnlichst erwarteten "großen" Update kommt, doch auch diese Entscheidung trifft Skoda wohl eigenständig, die sind ja dann auch in der Verpflichtung und Gewährleistung, wenn was schief läuft, und nicht die Marke bzw. der Konzern VW. Der Konzern bestimmt sicher die markenübergreifenden Strategien (im business-sprech "strategische Leitplanken" :-)), aber das Ausrollen von Software-Upgrades ist nicht Strategie, das ist Tagesgeschäft.

    Ha! Ich habe es jetzt geschafft auf trockener Straße beim schneidigen Rechtsabbiegen in eine enge Lücke die ESC-Leuchte zum Blinken zu bringen...

    Jou, hatte ich auch schon mal, fühlt sich echt lustig an, wenn der Hintern leicht wird und zu wackeln beginnt.

    Meine von dir zitierte Aussage bezog sich ausschließlich aufs Launchen, da geht es nur stumpf geradeaus . . Hoffentlich ?

    Connectathons? Nette Begrifflichkeit - aber wozu? CCS ist genormt, Stecker und Ladeverfahren sind in IEC 62196 definiert, die Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug in IEC 61851-24.

    Mir fällt da immer ein Interview mit einem Manager der Heidelberg AG ein, der sprach davon, dass so mancher Anbieter von (großen und auch kleinen) Ladestationen „ein seltsames Verständnis der Physik“ habe.

    Es erinnert mich an die 90er Jahre, als sich TCP/IP als Standard-Protokoll in Netzen durchsetzte - da hatten viele Newcomer auf Anbieterseite auch ein seltsames Verständnis der Normen und Standards, was dazu führte, dass rein theoretisch jeder mit jedem kommunizieren konnte, die Praxis aber ernüchternd war. Meistens lag es an den ach so tollen und hippen und schnell agierenden Newcomern, die kritisch beäugten und ach so lahmen „Dinosaurier“ (z.B. IBM, DEC etc.) aber hatten es korrekt umgesetzt.

    Die etablierten Automobilhersteller sind wohl heute die Dinos . . .