Beiträge von Mr.StickBreaker

    ... ? Oder bringt die Nutzung des Auto-Hotspots irgendeinen Vorteil?

    Wir haben auf mehreren Fahrten mal durchgetestet, die Verbindung des Enyaq mittels eSIM & Cubic Telecom ist weitaus stabiler als eine Verbindung über den Schlautelefon-Heißpunkt, auch wenn dieses die Antennenkopplung nutzen kann, wir haben ein schon älteres iPhone SE und ein recht aktuelles iPhone 12 mini getestet, beide mit Telekom-SIMs bestückt.

    Cubic kostet zwar Geld, aber es ist wirklich stabil & performant, meine Frau läßt ihr Zwölfer in der Tasche und koppelt das Tablet lieber mit dem Enyaq, that´s life! Den virtuellen Schalter für den Hotspot habe ich auf die große Favoriten-Seite gelegt, einmal runterstreichen, draufklicken - passt.

    Ich teile deine Vermutung, dass die App direkt mit dem Enyaq im lokalen WLAN kommunizieren will, das sieht so aus, als ob auf den Servern die einmal gültige private IP abgelegt wurde, aber keinen timeout hat bzw. der zieht nicht richtig. Grundsätzlich ist das schon in Ordnung, der App den "kurzen" Weg im privaten WLAN zu weisen, aber irgendwann muss die lokale IP-Adresse des Enyaq aus dem Cache raus, der Trace ist da sicher hilfreich um zu sehen, wie die App vom Server die mittlerweile ungültige lokale IP-Adresse des Enyaq übermittelt bekommt und anschließend im lokalen Netz sucht und sucht und sucht und . . . und nix finden kann.

    Dann hast du schlechte Karten, ich sehe nur eine Möglichkeit, den lokalen IP-range nach z.B. 192.168.1.0/24 zu ändern, falls deine Clients durchgängig vom Router via DHCP mit Adressen versorgt werden, sollte das kein Thema sein, die Clients melden ja auch ins DNS zurück, dann sollte auch die Namensauflösung - so gebraucht - wieder passen.

    Was mich erstaunt: ich hatte den lokalen Weg auch schon mal unter iOS getestet, just for fun, habe danach den Enyaq aber nie wieder ins lokale WLAN eingeklinkt, der App ist das jedoch ziemlich egal, ob LTE oder WLAN, ich komme an den Enyaq hin.

    Warum Android da so halsstarrig ist, kann ich nicht beurteilen, normales Verhalten wäre, lokale Suche ergibt keinen Treffer, dann eben raus auf den Server, der weiß schon wo der Enyaq zu finden ist.

    Danke für die ehrliche Rückmeldung - denn es kann nicht sein, dass der Enyaq ohne Datenpakete eine frei nutzbare Internetverbindung aufbaut. Der Enyaq ist zwar über die integrierte eSIM ständig online (sofern man nicht vom Online- in den Privaten Modus wechselt), doch diese Verbindung ist ohne gebuchte Datenpakete nicht für den Hotspot oder das Webradio nutzbar.

    Ich kann mir nur zwei Szenarien vorstellen, warum du geglaubt hast, dein Handy nutzt den Hotspot: zum einen eine Fehlfunktion im Netzmanagement von Cubic Telecom, die vorübergehend eine frei nutzbare Datenverbindung zugelassen hat, obwohl keine Datenpakete gebucht sind - oder dein Handy hat irgend ein anderes WLAN genutzt (wenn ich mich in meinem Enyaq im Carport setze, bekomme ich immer noch das hauseigene stationäre WLAN), was du nicht bemerkt hast. Kann man übrigens im Enyaq checken, man kann anzeigen, welche Clients den Hotspot wirklich und nicht nur vermeintlich nutzen.

    Als Fahrer eines Enyaq habe ich doch zwei Blitzer-Warner: der erste Warner sitzt in der Verkehrszeichenerkennung des Enyaq, die mir - bis auf wenige Ausnahmen - eine kommende niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung im Cluster und HUD unübersehbar ankündigt und auf Wunsch sogar in die korrekte Geschwindigkeit umsetzt.

    Der zweite und wichtigere Warner sitzt im Kopf, der mir sagt (oder sagen sollte), konzentriert zu bleiben, um alle Verkehrszeichen zu verarbeiten und der mir sagt, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten sind, ohne Wenn und Aber.

    Mein letztes Foto habe ich mir in Stuttgart auf einer dieser vierspurigen Ausfallstraßen eingehandelt - um die 70 auf dem Tacho, war aber auf 50 beschränkt - das war dann doch der eindeutige Hinweis, dass ich dort bedenklich unkonzentriert gefahren bin.

    Die 130 € halfen ungemein, danach auf ausreichenden Konzentrationslevel zu achten.

    Und ja, auch mir geht ab und zu, gaanz selten, das Temperament durch, ich bin auch schon den Sandberg nächtens um halb zwei mit röhrendem V6 und offenen Klappen mit mehr als 140 hochgeschossen, wo nur 80 erlaubt sind, der Schein wäre lange weg - doch das war mir zu dem Zeitpunkt, als ich mich entschieden habe, mich über die Regeln hinwegzusetzen und pedal-to-the-metal zu geben, klar und auch bewußt - darum blieb das eine unrühmliche Ausnahme.

    Wow, das ist doch mal eine herausfordernde Fragestellung!

    Ernsthaft, dass hat mich so neugierig gemacht, dass ich gleich nach dem Lesen los bin, um das auszuprobieren, denn aus dem Bauch hätte ich erst mal gesagt, sollte kein Thema sein, HUD kannste immer . . .

    Weit gefehlt - ich habe zwar keine Sonnenbrille mit Polarisationsfilter, jedoch eben solche für die SLR-Kamera, also hoch, den Filter rausgesucht und runter und rein in den Enyaq - durch den Filter geschaut, gedreht - und dann war das HUD weg.

    Leider kann ich nicht sagen, ob das bei der horizontalen oder vertikalen Polarisation passiert, aber definitiv gibt es eine Ausrichtung, in der die Anzeige VOLLSTÄNDIG rausgefiltert wird.

    Wenn ich unterstelle, die Polarisation der Sonnenbrille filtert z.B. Spiegelungen an Schaufenstern raus, die das Licht von rechts oder links einträgt, dann müsstest du Glück haben, denn das HUD wirft das Licht von unten, sollte also passen (falls ich da nicht was falsch verstanden habe im Physikunterricht, damals, vor hundertfünfzig Jahren :-).

    Kannst ja sicherheitshalber ein Budget für eine neue Sonnenbrille . . .

    Bin nur deswegen kein Wiederholungstäter, weil meine Frau im Juli 2020 ihren CitiGO iV bekommen hat, hätte sie noch ihren Verbrenner, könnte es durchaus ein Enyaq bei ihr werden, weil Kurzstrecke vorwiegt, würde ein iV50 reichen.

    Die Softwarestände können im Infotainment abgelesen werden, doch da wird sich nicht viel geändert haben zu deinem, der große Schritt kommt erst noch.

    Die Katze kennst du doch schon, im Sack ist der Zwilling, oder?

    Klar, es ist nicht mein Geld, aber ich würde zuschlagen, wenn das Angebot passt.

    Ich habe kein SUV gekauft (würde ich nie tun, ich mag diese Fahrzeugkategorie nicht), ich habe einen Enyaq gekauft, der für mich wie ein Octavia daherkommt, den man zwangsläufig höher gebaut hat, um den Akku so unterzubringen, dass man eben nicht wie in einem Model S hinten mit den Knien am Kinn kauern muss und froh ist, wenn man wieder raus darf - der Vergleich der Daten bestätigt das, der Enyaq ist 4 cm kürzer als ein Octavia und gute 15 cm höher, die Schweller zeigen auch ganz deutlich, wo die zusätzliche Höhe gebraucht wird.

    Damit die Proportionen eines Kombis einigermaßen wieder hinkommen, braucht es dann 21"-Räder, was ihn recht wuchtig auftreten lässt.

    Ich habe kein SUV gesucht (würde ich nie . . . s.o.), sondern einen vollelektrischen Skoda mit Innenmaßen irgendwo zwischen Octavia (reicht mir/uns) und Superb (was platztechnisch Luxus wäre) - und genau dahin zielt der Enyaq.

    Ich habe im Enyaq auch nicht das Sitz- und auch Fahrgefühl wie in einem klassischen SUV. Obwohl ich SUV nicht mag, habe ich aus Neugier ein paar ausprobiert bzw. Skoda-SUVs als Ersatzwagen gefahren, ich kenne kein SUV, das mir nicht das Gefühl vermittelt, AUF dem Auto wie auf einem Kutschbock zu sitzen, und da war auch mal ein Cayenne dabei.

    Im Enyaq habe ich das Gefühl, IM Auto und nicht DRAUF zu sitzen. Das Risiko bin ich bei der Blindbestellung eingegangen, hätte er mir das typische SUV-Gefühl vermittelt, hätte ich mit meinem Freundlichen verhandelt bzw. würde ich ihn nach 6 Monaten verkaufen, was nicht passieren wird, den geb ich so schnell nicht wieder her :)

    Nachdem ich gefühlte zehn Jahre auf was hybridisches von Skoda gewartet habe (da war im Konzern noch kein BEV in weiter Sicht) - und nix kam, immer nur Ankündigungen, habe ich mir Ende 2018 nach 15 Jahren Skodas ein letztes Männerspielzeug gegönnt, und mir war von vornherein klar, das wird mein letzter Verbrenner, also dann mal richtig, es wurde ein Kia , die 7 Jahre Garantie sollten reichen, bis der Konzern im allgemeinen und Skoda im speziellen was vollelektrisches hinbekommen, 2025, das sollte klappen. Männerspielzeug: Kia Stinger GT, V6 mit 366PS und offiziell 525Nm, gefühlt eher an die 570 bis 580Nm, der hat wirklich richtig Spaß gemacht, sowas schießt sich in knapp 5 Sekunden auf Hundert und schiebt bei 230 noch richtig an, absolut irre, wenn man vom O3 TDI kommt.

    Zu der Zeit hatte meine Frau einen CitiGo CNG, zum Service und Reifenwechsel bringen war meine Aufgabe, da bin ich jedesmal in die Krise gefallen, das Ding kam einfach nicht vom Fleck, das hat wirklich genervt.

    Januar 2020 kommt meine Frau an mit einem Zeitungsartikel, dass es den CitiGo vollelektrisch gäbe - mein Arbeitsauftrag war, das mal zu eruieren und Preise . . . Februar 2020 bestellt, er kam dann im Juli 2020, war klasse, denn bis dahin waren es 9.460€ (16% MwSt.!) an Förderbeiträgen, da kannste nicht meckern. Ich konnte den iV vorher mal Probe fahren, ich war begeistert, obwohl es nicht mein erstes BEV war, das ich ausprobiert habe, da war auch mal ein frühes Model S75 dabei, der geht ja ordentlich zur Sache. Aber auch 60kW und knapp 250Nm können richtig spaßig sein - und ich habe mich dabei ertappt, bei kurzen Fahrten nach dem kleinen Stromer zu fragen, obwohl daneben die Rakete . . .

    Enyaq habe ich gleich nach der Präsentation blind bestellt, der kam dann Ende Mai - und ich weine meinem Stinger keine Träne nach, obwohl ich alles (bis auf die Rennstrecke, dafür ist der zu schwer) mit ihm gemacht habe, Lauch-controlled die Fetzen fliegen lassen, Pässe raufgeballert, dass es eine wahre Freude war (ein alter Traum von mir: ein Auto, das keine Berge mehr kennt!), auf der BAB fast eine halbe Stunde hinter einem 911 Turbo S her, auch mal 274km/h im Tacho abgelesen . . . und erstaunlicherweise vermisse ich nichts davon, der Punch des Enyaq reicht mir, denn er kommt unvermittelt und lautlos, wo der Verbrenner erstmal Luft holt, 3 Gänge runterschaltet und sich nach vorne brüllt. Das hatte ich dem freundlichen Mitarbeiter von Tesla damals auf der Probefahrt schon gesagt, wenn sich so die Zukunft des Autofahrens anfühlt, dann kann ich sogar auf V8-Bollern verzichten.

    Nun haben wir zwei lange Touren aus dem bayerischen Schwaben an die Ostsee (830km) und ins Engadin (344km) hinter uns, übermorgen geht es mit 3 Mädels unserer Nichte nach Köln, noch nie war Reisen so entspannt, NIE, auch wenn es etwas langsamer vorangeht. Laden bei IONITY klappt bestens, bis wir von der Toilette und dem dann doch nicht gekauftem Kaffee zurückkamen, waren mehr als 2/3 der Ladezeit vorbei, mit Kaffee isser fast voll.


    Also nie wieder Verbrenner, NIE WIEDER, wenn mir heute einer einen Stinger für die Urlaubsfahrt hinstellen würde, ich würde trotzdem in den Enyaq einsteigen und die Ruhe und das Gleiten genießen.