Beiträge von Mr.StickBreaker

    Nach 6 Monaten und fast 14.000 km muss ich feststellen, das Leder der EcoSuite ist nicht hellbraun, sondern in Cognac ;)und ist wirklich gut gemacht, ich rutsche mit meinem Kampfgewicht beim Ein- und Aussteigen immer über die Seitenwange, kein Thema, da sieht man nix, kein Abrieb, keine auffälligen Falten. Ausgesprochen fleckanfällig ist es nicht, richtige Pflege vorausgesetzt: ich habe alle Oberflächen gleich am ersten Tag mit Pflegemitteln (ich empfehle Lederzentrum) behandelt, vor allem der ColorLock tut da beste Dienste, stzeht demnächst mal wieder an.

    Hat auf der Rückbank 2x600km die Grazien unserer Nichte (8-10-12) gut weggesteckt, wobei ich zugeben muss, Kleinkinder schmutzen wohl mehr:saint:

    Ich verstehe nicht ganz, warum du die Messung von AMS mit 10,9m anzweifelst, die des ADAC mit 10,2m nicht, ". . . wird offenbar . . . stimmen" ist ja kein objektiver Nachweis, sondern nur deine rein persönliche Einschätzung - aber der Wert liest sich eben besser, weil kleiner (lugt da schon der Stammtisch um die Ecke?).

    Die Verwirrung und Verwechslung der Werte für Wendekreis und Spurkreis trifft nicht nur Skoda, zudem dürfte den meisten Autofahrern der Unterschied zum einen nicht bekannt und zum anderen ziemlich egal sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendjemand - nicht mal die Tester von AMS oder die des ADAC - ohne Messwerkzeug einen Unterschied zwischen 10,2m und 10,9m Wende- oder Spurkreis erfahren, erfühlen oder ermessen können. Entweder komme ich ohne Zurücksetzen ums enge Eck - oder nicht, ob das wegen 50cm oder 70cm mehr oder weniger nicht klappt, ist in dem Moment doch sch....egal.

    Beide Motoren?

    Nach allem, was ich an Informationen zum MEB und den darauf aufbauenden Fahrzeugen gefunden habe, verbaut der Konzern im MEB hinten einen PSM namens APP310, diesen einen, es gibt im Moment keinen anderen.

    Für Allrad-Varianten gibt es vorne noch einen ASM dazu, da habe ich noch nichts belastbares gefunden.

    Unterschiedliche Leistungsangaben beim APP310 werden wohl ausschließlich über die Ansteuerung, sprich über die Stromstärke (weniger die Spannung) realisiert. Das ist ja einer der großen Vorteile für die Hersteller, man kann eine große Spannbreite an Leistung mit einer einzigen Maschine mittels Elektroniksteuerung anbieten, der Kunde wird es nicht merken, weil er nichts sehen kann.

    Ein produktionstechnischer Traum, einer für alle!

    Stromer nennt sich schon der CitiGo iV meiner Frau, somit vergeben.

    Ich hatte für meine Skodas immer die weibliche Form verwendet, also meine Fabia und später meine Octavia (der Lateinunterricht läßt grüßen), somit hatte ich eine Tendenz zu "Enya" (kein Tippfehler) - was allerdings zum Dickschiff nicht so richtig passt.

    Also bleibt es beim Originalnamen in männlicher Form, keine schlechte Gesellschaft, der unmittelbare Vorgänger nannte sich Stinger (Name und Auto sehr, sehr männlich :)

    ...und ist zufällig (?) Chefredakteur und Tester von Auto, Motor und Sport. Also ein PROFI, im Gegensatz zu vielen anderen.


    Wobei ich die Einstufung der Fahrleistungen (0 - 100 km/h) als schwierig empfinde, wenn das Vergleichsfeld aus iOniq5 oder Tesla besteht, die viieeeeel mehr PS haben...

    Chefredakteur - so schnell geht das beim Leitmedium AMS nun doch nicht. Er ist Chefreporter, das ist eine etwas andere Liga als auch Aufgabenstellung..

    Aber er bringt die von Herstellern so gefürchtete Kombi Ingenieur & Journalist mit, einer, der weiß, wovon er spricht und das auch noch lesens- bzw. hörens- und sehenswert rüberbringen kann.

    Ich schätze seine Beiträge sehr, man kann an den Fingern einer Hand abzählen, wann er fachlich daneben lag.

    Fahrleistung umfasst übrigens mehr als 0-100, wann braucht man das schon (außer für den Stammtisch), viel wichtiger ist z.B. 100-0, und da hat sich der Enyaq sehr gut geschlagen, die meisten seiner Konkurrenten lassen mit warmer Bremse erschreckend nach, der Enyaq bremst beim zehnten Mal sogar einen Ticken (obwohl das ja nur ein paar Zentimeterchen sind) besser als beim ersten Mal, allein das verdient gefühlte zwei Sterne.

    Vor dem Enyaq hatte ich einen Kia Stinger - der hatte auch ein HUD, das war sehr gut und in der Abbildungsqualität absolut vergleichbar mit dem Enyaq. Ich unterstelle mal schlechte Aufnahme, nicht schlechtes HUD.

    Besser war bei Kia, dass die Position des HUD mit dem Sitz-Memory verknüpft war, da hoffe ich auf das Update.

    HUD im Enyaq ist übrigens wirklich empfehlenswert.

    Das ist ein Bug im Infotainment, ich hoffe da auf das kommende große Update, ich habe zwei iPhones gekoppelt, und auf denen wird vom Infotainment erstaunlicherweise manchmal (nicht immer!) nach der BT-Koppelung die Medienwiedergabe gestartet.

    Richtig wüst wird es bei mir, wenn die Musik von der SD-Card läuft, mein iPhone zusätzlich andere Musik drüberlegt - und das iPhone meiner Frau irgendeinen Podcast reinballert, das ist akustisches Chaos, hatten wir bisher dreimal, da hilft nur Schlautelefone aus den Taschen fischen und Wiedergabe anhalten.

    Wie gesagt, there must be an update! . . . soon?

    Autsch, das tut weh, ich zitiere: "Um klassische Musik zu hören sicherlich ausreichend". Das Ding wird sich wohl ewig halten, dass Klassik keinen Wumms hat und keinen Bass hat und braucht.

    Du hörst wohl nicht so viel Klassik, die in der Wiedergabe ordentlichen Bass verlangt - dann empfehle ich dir z.B. Gustav Mahler, 5. Sinfonie, IV. Satz Adagietto, am besten die Wiederveröffentlichung der Aufnahme von Sir Georg Solti von 1970, vor allem in der letzten halben Minute spürt man bei wirklich guten Wiedergabesystemen abgrundtiefen Bass, da wird es richtig dunkel, wenn Musik schwarz klingen kann, dann hier. Auch aussagekräftig sind Aufnahmen großer Kirchenorgeln, da tauchen dann schon mal echte 20Hz-Schwingungen mit richtig Druck auf, nicht das im Studio subharmonisch druntergemischte Kick-Bass-Gewummer.

    Übrigens, gute Wiedergabesysteme zeichnen sich dadurch aus, dass sie jede Art von musikalischen Schallereignissen gut oder besser sehr gut übertragen und hörbar machen können. Da patzt der Enyaq, Klassik macht da am wenigsten Spaß, trotz des leisen Dahingleitens, es fehlt die Base.

    Was ich nicht verstehe, wie du welche "Frequenzen" im Enyaq eingestellt haben willst.