Beiträge von Mr.StickBreaker

    Das nenn ich doch mal richtigen Schneid :thumbup: . . . runter vom Hof und gleich mal 600km abreiten - da kann ich nicht ganz mithalten, Freitag übernommen, Samstag Ausflug <250km mit den 3 Mädels unserer Nichte gemacht,, das ist dagegen fast schon was für Weich . . .


    Was meinen Eindruck eintrübt - und deswegen gibts keinen Daumen von mir - ist das mit dem Navi. Ich kann es irgendwann nicht mehr hören, NEIN, es ist kein Schrott!

    Es macht, richtig parametrisiert, einen guten Job - und JA, die Ladeplanung vor ME 3.0 ist fehlerhaft, der Grund dafür ist seit fast einem Jahr in nahezu allen Foren bekannt, es kalkuliert eben in allen Enyaqs mit der kleinsten Batterie und der geringsten Ladeleistung von 50kW, was gerne zur absurden Planung führt, den 50kW-Lader abseits der Autobahn anzusteuern an Stelle des Ionity-HPC 5km weiter, der mit seinen 350kW Power dem Enyaq locker die 125kW reinbläst.

    So richtig übel finde ich die Ansage, dass das Skoda-Navi für gefühlte 1-2 Stunden Umwege gesorgt hat und Google Maps auf dem Rückweg von 600km eine um 4 Stunden kürzere Strecke gefunden hat. Sorry, das kann nicht sein, da sind wohl im Skoda-Navi ein paar Dinge ausgeklickt.


    Aber ich bin mir sicher, mit ein bißchen Einarbeiten werdet ihr miteinander besser klarkommen ;)

    Mir erschließt sich nicht, warum die "Problematik" mit fast schon missionarisch zu nennendem Eifer auf BEVs draufgesetzt wird, Zitat: "Allerdings vertragen sich Lederpolster und Elektroauto nicht."


    Danke an Langstreckenfahrer, verblüffend ähnliche Gedanken haben bei mir gestern zu einem Entwurf geführt, den ich dann allerdings verworfen habe - er wäre bei weitem weniger freundlich rübergekommen.


    Übrigens: das alles ist sehr, sehr weit OT - darum steige ich hier aus - und habe eben meinen zweiten Entwurf gelöscht.

    Ich gehöre zwar zur angesprochenen Gruppe - doch das Gefummel kann ich mir sparen.

    Aus Sicherheitsgründen sind ALLE stromführenden Pins AC und auch DC sowohl an der Ladesäule/Wallbox als auch an der Fahrzeugbuchse grundsätzlich spannungsfrei geschaltet, erst bei erfolgreicher Signalisierung/Kommunikation über CP & PP (PP bedeutet plug-present, sprich Stecker gesteckt!) werden die Pins freigeschaltet - sowohl am Ladegerät als auch am Fahrzeug. Frei liegende und damit sichtbare Pins sind bei Ladevorgängen niemals stromführend!

    Man stelle sich einen Hyundai, Kia oder Porsche an der heimischen Wallbox bei strömendem Regen vor, AC Typ2 ist gesteckt, und an den DC-Pins liegen mal eben schlaffe 850V (und mehr) der Traktionsbatterie an - NO GO.


    Belegung CCS.png

    Ich hatte in der App noch nie mehr als 10,5kW stehen, egal an welchem AC-Lader ich war.

    An meiner Wallbox (Heidelberg Home Eco) liegen 230V an, bei Installation haben wir alles durchgemessen, Spannung und Ladestrom, dafür musste ich mir den Golf Hybrid meiner Chorleiterin ausleihen, da waren weder der CitiGo noch der Enyaq geliefert 8)

    Vor 15 Jahren hatte ich mal einen Lexus GS450h übers Wochenende getestet, der hat das gemacht, automatisch verriegelt beim Entfernen, allerdings wäre mir die notwendige Entfernung zu groß gewesen, geschätzt mehr als 10m, diese Unsicherheit, nicht zu wissen, wann er zuverläßig absperrt, fand ich echt störend, ich habe recht schnell drauf verzichtet und am Wagen abgesperrt.

    Beim Annähern ist das dann auch nicht so dolle gewesen, dat Dingen hat sich jedes Mal mit großem Getöse und Geblinke geöffnet, und du warst noch mindestens 10m entfernt - und es war nicht zu ändern, eigentümlich.

    Seit 2009 habe ich immer Kessy, O2, dann O3, zuletzt ein Kia, alle ohne das automatische Absperren - besser ist das.

    Es geht! Der Enyaq ist ein tolles Zugfahrzeug, man merkt kaum den Hänger hintendran.

    . . .

    Gefahren 90% AB, Tempo 100 pACC, Klima an. Durchschnittsverbrauch 36 kWh/100km, also immer Streckenabschnitte von ca 150km und dann 30min laden (10-75%).

    Wow, da können sich auch hier im Forum einige was abschauen: heftigste Werte, aber kein Wort des Unmuts, Respekt!

    650km in 150km-Etappen - und dann "Es geht!" - ich kann gar nicht so viele Daumen nach oben geben, wie ich möchte.

    . . . Bei der Größe habe ich mich auf die Aussage von MrStickBreaker bezogen, der ja meinte viel hilft viel. . . .

    Na da fühle ich mich aber wirklich falsch verstanden und ebenso falsch zitiert!

    Natürlich sind Größe (wofür die auch immer stehen mag) und aufgerufene Preise kein Garant für Qualität - aber Qualität gibt es nicht für lau, die kostet eben.

    Als Toningenieur müsstest du mit Stax etwas anfangen können, wenn du mir einen Kopfhörer nennen kannst, der die gleichen klanglichen Qualitäten wie ein SR-007 mitbringt, aber weitaus weniger, z.b. nur ein Viertel kostet, dann her mit der Info. Ich habe mich als junger Ingenieur ein paar Jahre im Messlabor der Zeitschriften FonoForum, Stereo und High End (nur den wirklich alten Hasen sagt das Periodikum High End noch was) ausgetobt und konnte mich durch so ziemlich alles durchhören, was der HiFi und HighEnd-Markt damals so her gab, aus dieser Zeit habe ich mitgenommen, dass zum einen höchste Wiedergabe-Qualität absolut nichts mit Gewicht und Größe oder gar erreichbaren Lautstärken zu tun hat, ich habe aber auch mitgenommen, dass diese höchsten Qualitätsstufen verdammt viel Geld kosten, das war damals so, voraussichtlich bleibt das auch so. Du bekommst z.B. den von mir angeführten Stax samt Amp nicht für 1.000€, und es gibt kein Kopfhörersystem für 1.000€, dass auch nur annähernd so gut ist und klingt. Daraus den Halbsatz "viel hilft viel" abzuleiten, ist nicht sehr freundlich.

    Viele deiner (in der Szene hochgelobten) Toningenieur-Kollegen nutzen vor allem in Mastering-Studios sehr gerne Stax - ich glaube nicht, dass die das tun, nur weil der teuer ist . . .


    Nachträglich korrigiert: die Zeitschrift hieß nicht High End, sondern HiFi Exklusiv - und beschäftigte sich vorwiegend mit High-End-Komponenten.

    Sorry, ist mehr als 40 Jahre her, das Alter trübt wohl die Erinnerung an Namen . . .