Beiträge von Mr.StickBreaker

    Vor 15 Jahren hatte ich mal einen Lexus GS450h übers Wochenende getestet, der hat das gemacht, automatisch verriegelt beim Entfernen, allerdings wäre mir die notwendige Entfernung zu groß gewesen, geschätzt mehr als 10m, diese Unsicherheit, nicht zu wissen, wann er zuverläßig absperrt, fand ich echt störend, ich habe recht schnell drauf verzichtet und am Wagen abgesperrt.

    Beim Annähern ist das dann auch nicht so dolle gewesen, dat Dingen hat sich jedes Mal mit großem Getöse und Geblinke geöffnet, und du warst noch mindestens 10m entfernt - und es war nicht zu ändern, eigentümlich.

    Seit 2009 habe ich immer Kessy, O2, dann O3, zuletzt ein Kia, alle ohne das automatische Absperren - besser ist das.

    Es geht! Der Enyaq ist ein tolles Zugfahrzeug, man merkt kaum den Hänger hintendran.

    . . .

    Gefahren 90% AB, Tempo 100 pACC, Klima an. Durchschnittsverbrauch 36 kWh/100km, also immer Streckenabschnitte von ca 150km und dann 30min laden (10-75%).

    Wow, da können sich auch hier im Forum einige was abschauen: heftigste Werte, aber kein Wort des Unmuts, Respekt!

    650km in 150km-Etappen - und dann "Es geht!" - ich kann gar nicht so viele Daumen nach oben geben, wie ich möchte.

    . . . Bei der Größe habe ich mich auf die Aussage von MrStickBreaker bezogen, der ja meinte viel hilft viel. . . .

    Na da fühle ich mich aber wirklich falsch verstanden und ebenso falsch zitiert!

    Natürlich sind Größe (wofür die auch immer stehen mag) und aufgerufene Preise kein Garant für Qualität - aber Qualität gibt es nicht für lau, die kostet eben.

    Als Toningenieur müsstest du mit Stax etwas anfangen können, wenn du mir einen Kopfhörer nennen kannst, der die gleichen klanglichen Qualitäten wie ein SR-007 mitbringt, aber weitaus weniger, z.b. nur ein Viertel kostet, dann her mit der Info. Ich habe mich als junger Ingenieur ein paar Jahre im Messlabor der Zeitschriften FonoForum, Stereo und High End (nur den wirklich alten Hasen sagt das Periodikum High End noch was) ausgetobt und konnte mich durch so ziemlich alles durchhören, was der HiFi und HighEnd-Markt damals so her gab, aus dieser Zeit habe ich mitgenommen, dass zum einen höchste Wiedergabe-Qualität absolut nichts mit Gewicht und Größe oder gar erreichbaren Lautstärken zu tun hat, ich habe aber auch mitgenommen, dass diese höchsten Qualitätsstufen verdammt viel Geld kosten, das war damals so, voraussichtlich bleibt das auch so. Du bekommst z.B. den von mir angeführten Stax samt Amp nicht für 1.000€, und es gibt kein Kopfhörersystem für 1.000€, dass auch nur annähernd so gut ist und klingt. Daraus den Halbsatz "viel hilft viel" abzuleiten, ist nicht sehr freundlich.

    Viele deiner (in der Szene hochgelobten) Toningenieur-Kollegen nutzen vor allem in Mastering-Studios sehr gerne Stax - ich glaube nicht, dass die das tun, nur weil der teuer ist . . .


    Nachträglich korrigiert: die Zeitschrift hieß nicht High End, sondern HiFi Exklusiv - und beschäftigte sich vorwiegend mit High-End-Komponenten.

    Sorry, ist mehr als 40 Jahre her, das Alter trübt wohl die Erinnerung an Namen . . .

    Natürlich hat da jeder sein so ganz eigenes Empfinden, was gut klingt und was nicht - wer z.B. Musik von Streamingdiensten via Smartphone über AirPods und ähnliche hört, hält das womöglich irgendwann für guten Klang, vor allem, wenn der Vergleichsmaßstab die früher mitgelieferten kabelgebundenen 10€-Piepser sind.

    Gerade eben interessehalber getestet und vom iPhone über die AirPods (normale, keine Pro) ein paar Songs (in ALAC-Qualität gerippte CDs) angespielt - ja, kann man machen, es ist Musik zu hören, natürlich höre ich da auch Bässe, ABER: sehr verhalten, von Druck keine Rede, Dynamik bleibt eine Vorstellung, räumliche Abbildung Fehlanzeige, an vielen Stellen vermisse ich bei Jazz und Rock die definitiv vorhandenen und gespielten Becken . . . so ähnlich ist das auch mit dem Standardsystem im Enyaq, es geht gerade noch so, wer nichts besseres kennt, kann zurecht kommen.


    Wenn ich nun noch nie gehört habe, wie sich das identische Musik-Material anhören kann, wenn die Wiedergabekette wirklich gut oder vielleicht sogar noch besser ist, dann werde ich auch morgen noch denken, Streaming/Smartphone/BT-Headphone (bzw. das Standardsystem im Enyaq), diese Kette klingt gut - tut sie aber nicht wirklich. Ich fand und finde es gruselig, einfach nur . . . schlecht!

    Ich gebe zu, da bin ich zu sehr HighEnd-belasteter Soundfreak, aber schon meine persönliche nächste Stufe HiRes-Player/FLAC/Kabel-In-Ear (ein kleiner beyerdynamic IDX200) zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, und dann warten da noch weitere Stufen, die mich dann endgültig wegbeamen (wem es was sagt: beyerdynamic xelento, danach stationär beyerdynamic T1 2nd an einem SPL Phonitor - und der leuchtende Stern am Nachthimmel, ein Stax SR-007 MkII).

    Die Frage dabei ist weniger, ob man die höhere Klangqualität hört - das hören und empfinden nach meiner Erfahrung alle, auch diejenigen, die das vorher massiv abstreiten und der unverrückbaren Überzeugung sind, das nie, nie, niemals zu hören (wer einmal den Stax gehört hat, staunt Bauklötze und vergisst das nie wieder) - die Frage ist nur, wieviel Geld man bereit ist auszugeben für die Verbesserung, denn da lauert ja noch das ungeschriebene Gesetz, dass die letzten kleinen Schritte der Verbesserung die mit Abstand teuersten sind und immer noch teurer werden.


    Ich habe auch ein halbes Jahr das Standardsystem (also die AirPods) im Enyaq "ertragen" (das Canton gab es anfangs nicht zu bestellen), das Canton für 500€ macht es auf alle Fälle besser (geht schon in Richtung IDX200, war zumindest in O2 und O3 so) , ein Subwoofer (wenn gut gemacht und abgestimmt) bringt immer das fehlende Fundament, vorne statt 2-Wege dann ein 3-Wege-System in den Türen kostet nochmal Geld, da lässt sich vortrefflich streiten, ob das per se was bringt (eher nein, die Anzahl der Wege sagt NIX über den Klang), und Canton versucht zumindest in Skodas, die Stereo-Bühne mittels Center zu verbessern, auch da gibt es reichlich zu diskutieren.


    Nur wollte ich irgendwann im Enyaq nicht mehr AirPods oder IDX200, es mussten mindestens xelento sein, und da kommst du mit 500€ wie für das Canton nicht mehr hin, da sind wohl 1.500€ die Untergrenze. Was ein guter HiFi-Spezialist auf alle Fälle macht, ist das Einmessen des DSP und das Anpassen an deine Hör-Präferenzen, das kann ein Canton nie erfüllen, das muss einen Kompromiss finden, der hoffentlich alle Hörer mitnimmt, nicht jeder goutiert einen Kick-Bass, den du ordentlich spürst (auch Jazzer können es knallen lassen, oh ja!).

    Anspruch hätte ich schon, aber bei 45 dB Hörminderung wird das alles ein Einheitsbrei🤷🏼

    Einspruch - ich bin seit 15 Jahren mit der typischen, fortschreitenden Altersschwerhörigkeit geschlagen, sprich die Sprachverständlichkeit leidet zusehends - aber die Musik ist alles andere als ein Einheitsbrei, entsprechendes Gerät (siehe oben) vorausgesetzt.

    Allerdings nehme ich die Hörgeräte beim Musikhören raus - also auch im Enyaq mit dem fantastischen Premium von Alex.

    du merkst aber schon, dass das nicht so ganz zusammenpasst oder? Wenn all das gemacht wurde und auch wieder schnell produziert wurde, dann ist es doch eher unwahrscheinlich das man für Wochen die komplette Produktion einstellen muss und danach wegen Teilemangel wenig produziert....


    Zudem ist in der Branche 3 Schicht die absolute Ausnahme. Von 3 Schicht auszugehen entbehrt jeder Grundlage.


    Die ganzen Autowerke hier in der Region fahren maximal in Teilbereichen Dreischichtbetrieb.

    Grundlage? Zitat der Aussage des Vorstandsvorsitzenden Aldo Kamper in einer Pressemitteilung vom 26.03.: "Seit Anfang dieser Woche werde nun auch in mehreren Schichten, sogar wieder in der Nacht, gearbeitet."

    "Mehrere" und "Nacht" klingt für mich nicht nach nur zwei Schichten, und wenn ich mich recht entsinne, gab es mal eine Unterteilung in Tag-, Spät- und Nachtschicht.

    Ich wollte den heftigen Mutmaßungen hier nur mal ein paar belastbare Informationen gegenüberstellen.

    Kann ich jetzt raus aus dieser Nummer?

    Steile Thesen - überleben nur den Faktencheck nicht.

    Leoni hat schon am 23.03. (!!) via Reuters gemeldet, dass 4.000 von 7.000 Mitarbeiterinnen in die beiden ukrainischen Werke zurückgekehrt sind, trotz Ausgangssperren konnten nach Angaben des Unternehmens zumindest zwei Schichten wieder hochgefahren werden - was den Schluß zuläßt, dass im Normalfall 3 Schichten gefahren werden, die 24 von den 24/7 hätten wir also schon mal, aber typischerweise läuft die Produktion im Automobil/Zulieferersektor NICHT 7 Tage die Woche, auch nicht in Osteuropa ;)

    Leoni hat in der gleichen Pressemeldung mitgeteilt, dass etwa 10% des Liefervolumens für europäische PKW-Hersteller aus den Werken der Ukraine stammen, dass läßt den Schluß zu, dass 90% aus Werken stammen, die nicht im Kriegsgebiet liegen und somit nicht geschlossen waren.

    Seit den kriegsbedingten Werksschließungen in der Ukraine sind laut Leoni Werke in Rumänien, Serbien, Tunesien und Marokko eingesprungen, soviel zur These der fehlenden freien Kapazitäten.

    Doch am Montag in der Ukraine ungeplant ratzfatz zumachen und ab Dienstag die Kabelbäume dann mal fix aus Marokko liefern - dieses Zauberkunststückchen funktioniert so nicht.

    Doch ich verstehe den Unmut derer, die ewig auf ihren Enyaq warten müssen, aus welchen Gründen auch immer, das ist wohl der Preis, den hochkomplexe und somit störanfällige supply-chains vom Endverbraucher einfordern.

    Irgendwie habe ich da ein Déjà-vu - vor 22 Jahren musste ich mir auch einiges anhören, weil ja alle Welt wusste, wie brandgefährlich Erdgas-betriebene Fahrzeuge sind, Gas macht ordentlich Wumms und so richtig große Löcher, das selbstredend ständig, und wenn mal irgendwo wirklich einer abfackelte, wars ganz, ganz groß in den Medien (kam schon mal vor, das einer im Motorraum gebrannt hat, aber so richtig mit Schmackes ist nie einer explodiert). Offensichtlich hatte ich vollkommen ignoriert, dass ich da auf einer hochexplosiven Bombe durch die Gegend fahre, eine Zeitlang gab es Betreiber von Parkhäusern, die die Einfahrt für CNG-Autos nicht zuließen - mussten diesen Bullshit allerdings so um 2002/3 zurücknehmen, weil auch ein Parkhausbetreiber die Physik nicht aushebeln kann: wenn CNG aus den mit 300bar Druck befüllten Tanks austreten sollte, dann ist diese "Gaswolke" erstens in ein Meter Entfernung nicht mehr zündfähig - und viel wichtiger, CNG ist leichter als Luft, es kann sich somit keine Gasblase auf dem Boden bilden, CNG entschwindet nach oben, der eine Meter ist da schnell geschafft.

    War den meisten als Erklärung zu komplex, aber eines haben dann alle verstanden, und das gilt auch für BEVs: sollte irgendeine Antriebsart samt mitgeführtem Speicher aus welchem Grund auch immer wirklich und belegbar eine höhere Gefährdung mit sich bringen, die Versicherer wären die allerersten, die darauf reagieren würden - und die Halter spürten es umgehend mit deftigen Aufschlägen auf die Prämien.

    Amüsantes Detail zu CNG am Rande: in Italien, dem CNG-Traumland schlechthin, sehen die Leute das viel entspannter, ich erinnere mich an eine CNG-Tanke mit Service, da hatte der Typ, der mit den Tankstutzen an den Autos hantierte, ernsthaft eine Kippe lasziv im Mundwinkel hängen, GLIMMEND!

    Das erdet dich!