Beiträge von Mr.StickBreaker

    Na hoffentlich lernst du da das richtige dazu, ich finde es auch interessant, wie hier jemand stur verneint, dass tiefe Frequenzen für den Menschen eben nicht lokalisierbar sind, ab 80Hz geht das los, pure Physik. Erinnert mich in der Argumentation irgendwie an die These, dass die Erde eben keine Kugel . . .

    Zugegeben, die physikalischen und auch psychoakustischen Fakten und Zusammenhänge sind durchaus als komplex zu beschreiben und nicht sofort und einfach zu verstehen, ich empfehle zum Einstieg https://de.wikipedia.org/wiki/Lokalisation_(Akustik) 


    Für Zweifler eine einfache Hilfestellung: wenn - wie falsch behauptet - tiefe Frequenzen für den Menschen lokalisierbar wären, dann wäre doch jeder Hersteller von Subwoofern total bescheuert, seinen Kunden nur EINEN Subwoofer verkaufen zu wollen, wenn es doch deren zwei bräuchte!!

    Und weils im Auto genauso ist - auch Schwingungen unter 80Hz wissen nicht, dass sie sich in einem Auto und nicht im Wohnzimmer ausbreiten dürfen :P - brauchts nur den einen Subwoofer, wenn er tief genug angesteuert wird, ist er nicht lokalisierbar - sagt die Physik, die auch HUKoether nicht überlisten kann, auch nicht mit noch so eigentümlich und trickreich aufgebauten "Test-Szenarien".

    Dass ich sowohl im Enyaq als auch in meinem Musikzimmer den Hör-Eindruck habe, der Bass kommt nach dem Hochfahren des Subwoofer-Pegels aus den Lautsprechern in Türe/A-Säule bzw. aus den beiden Boxen, hängt genau damit zusammen, das Gehirn kann es nicht wirklich lokalisieren (Physik), will es aber zuordnen können (Psychoakustik). Das ist das gute daran, ein Sub reicht . . . den Rest macht unser Hirn . . . :saint:

    Ach ja, fast vergessen: auch ich habe mitbekommen, dass es Lautsprecherhersteller gibt, die Surround-Sets mit zwei Subwoofern verkaufen, macht halt im Heimkino echt was her, wenn da zwei mannshohe Monstersubs den Putz von den Wänden holen 8o hat ja nicht jeder, ob es nicht auch mit einem ginge . . . wtf . . . es muss wuppen und beeindrucken, nach dem Sinn hat ja keiner gefragt.

    Vor der gleichen Entscheidung stand ich vor etwas mehr als einem Jahr, ich habe mich nach einer kurzen, fachlich hochinteressanten Diskussion mit Alex fürs Premium entschieden.

    Du hast ja schon mal grundsätzlich entschieden, ordentlich Geld "nur" für guten Sound hinzulegen, die 1.700€ fürs Basic müssen ja auch erst mal verdient sein - oder das von anderen gefüllte Sparschwein geschlachtet oder zumindest teilentleert :)

    Die siebzehnhundert wandern auf alle Fälle übern Tisch, für noch mehr Kohle gäbe es eine Steigerung/Verbesserung, wie immer die auch aussehen mag - könnte im schlimmsten Fall nur eine Steigerung der Verstärkerleistung sein, die dir womöglich nicht so viel bringt, weil du z.B. sanften Folk knapp über Zimmerlautstärke bevorzugst.

    Premium heißt neue Tiefmittel- und Hochtöner von Steg, ich hatte mir die TMTs vor dem Einbau genauer angesehen, das ist schon beeindruckend, welche Stabilität allein die Membran vermittelt . . . und auch hat, der Korb und hinten der Magnetring, wow, das Ding willst du dir nicht auf die Füße fallen lassen, das ist wirklich massiv. Alex kann dir auch wunderbar vermitteln, welche Verbesserungen schon das bringt. Vor allem ein Mehr an Bühne, allein das ist ein nicht versiegender Quell der Freude.


    So richtig zur Sache gehts dann allerdings mit dem Subwoofer, Premium ist ein ARC8 mit Doppelspule, und dafür braucht es eben einen "größeren" Match-DSP, der die beiden Spulen antreibt, Basic lässt es da mit einer Spule und einem Match mit 1x160W für den Sub bewenden, Premium macht 2x160W für die beiden Spulen.

    Natürlich reizt man das kaum aus, aber die vorhandenen Reserven sorgen dafür, dass der Sub auch bei deftigen Pegeln die Match nicht an ihre Grenzen bringt, und ja, es gibt Musik, da merkt man die Gelassenheit, mit der der Sub und der DSP arbeitet, auch Jazz kann abgrundtiefe Bässe bieten und gehörig "knallen". Ich habe es bisher nicht geschafft, das Premium an seine Grenzen zu bringen - vorher machen meine Ohren schlapp und der Kopf verlangt nach sofortiger Lautstärkeabsenkung!

    Wer das mit den Reserven nicht so richtig glaubt, einfach mal in einem gut sortierten HiFi-Studio einen Top-Headphone testen, am besten einen offenen, den an einem guten Amp spielen lassen, typisch wird da am Phones-Anschluß mit +/- 15V gearbeitet - und dann umstecken auf einen SPL Phonitor, das ist ein Headphone-Verstärker, der mit +/- 60V arbeitet. Der hat mit heftigsten Dynamiksprüngen überhaupt keine Probleme, den egal wie laut = wieviel V der Headphone geliefert bekommt, der SPL ist meilenweit von der Grenze seines Leistungsvermögens entfernt (kein dynamischer Kopfhörer dieses Universums überlebt 60V, der brennt wahrscheinlich schon bei 5V durch), der SPL hat immer unendliche Reserven, was ihn ziemlich tiefenentspannt spielen lässt.

    Beim Sub kommt zur Gelassenheit noch pure Power dazu, der ARC8 kann dir so richtig ins Kreuz treten, aber Vorsicht, dabei beschallst du auch dein Umfeld :saint: und gefühlt wird das gaaanz locker aus dem Ärmel geschüttelt.


    Einziger Nachteil des Premium: du wirst mit unkomprimiertem Material (ich selbst höre nix anderes) schlecht aufgenommene, lustlos abgemischte und mies gemasterte Musik verabscheuen, das kommt gnadenlos rüber.


    Übrigens, 192kHz wird dir nicht viel bringen, das Infotainment macht nur bis 96kHz mit, und es gibt keinen Analog-Eingang, laut Alex arbeiten die Match-DSP mit 48kHz, Input vom Infotainment kommt . . . analog!


    Also: nachkucken, ob irgendwo noch 630€ der alsbaldigen Verwendung harren - ich habe täglich Freude am Sound, an den Aufpreis gegenüber Basic denke überhaupt nicht mehr - das wird nur manchmal bei Foreneinträgen ein kleines Thema 8)


    Ach ja, zurückrüsten - die HTs sind geklebt, fummelig - und die TMTs sind genietet, da braucht es so ein Spezialwerkzeug, irgendwo hat Alex das auch beschrieben. Ich würde nicht zurückrüsten wollen, ich habe allerdings auch zwei linke Hände ^^

    Nun ja, dieses ". . . speziell für e-Autos entwickelt . . .", das auch die Hersteller gerne benutzen - ist doch pures Marketing-Gedöns.

    Es geht doch einzig um minimierte Rollwiderstände für (möglicherweise) mehr Reichweite, eine erhöhte Tragzahl wegen des höheren Gewichts, das gemeinerweise auch noch den Verschleiß erhöht, und gegen ein Profil, das wenig Abrollgeräusche verursacht, hat auch keiner was.

    Dem Gummi wirds egal sein, ob er ein zugegeben schweres e-Auto oder einen noch schwereren Verbrenner namens Range Rover oder Mercedes G-Klasse über den Asphalt rollen lässt - mal Ausflüge ins Gelände ausgenommen, doch wer macht das wirklich, ich sehe bei uns auf dem Land immer nur blank gewienerte Ranges und AMG-Gs . . .

    Diesen Spagat schafft eben nicht jeder Hersteller zufriedenstellend, ganz unabhängig davon, wie er die Reifen positioniert und bewirbt - die werksmontierten Bridgestones hat mein Enyaq erschreckend schnell runtergehobelt, die waren nach zwei Sommern mit gerade mal 15.000km sowas von fertig, das kannte ich so nicht, nicht mal von meinem Stinger, der auch fast 2t Kampfgewicht hatte, und den habe ich manchmal ziemlich humorlos rangenommen, da hätte ich bei 15.000km runtergehobelt gesagt, gut, wenn man so oft die 530Nm und 370PS spüren will, dann kann das am Gummi nicht spurlos vorübergehen.

    Die Winter-Contis haben jetzt schon 21.000km drauf und haben noch ausreichend Profil, und ich fahre im Winterhalbjahr nicht zurückhaltender :saint: die demnächst zu montierenden Sommerreifen durfte mir auch Continental liefern . . . mit den Steinen bin ich erst mal durch.

    Natürlich achte ich bei der Auswahl auf Testergebnisse, kurze Bremswege stehen bei mir ganz oben in der Liste, Aussagen wie "speziell für . . ." sind für mich irrelevant.


    Edit:

    Ich warte schon auf Reifen speziell für e-Autos mit Allradantrieb, LFP-Akkus und mehr als 200kW Ladepeak 8)

    Das Drama mit ACC und der Annäherung an stehenden Verkehr ist kein spezielles Enyaq-Problem, nicht einmal ein VW/Skoda-Thema.

    Ich hatte vor dem Enyaq einen Kia Stinger mit ACC, davor einen O3 auch mit ACC, bei beiden das gleiche in grün, ich bin zwar bekennender Spätbremser, aber gegenüber dem, was ACCs so alles vor den Ampeln anstellen, ist mein Bremsverhalten Kindergeburtstag ;)

    Bei allen dreien habe ich es aus rein technischem Interesse ein paar Mal mit Sohle auf dem Bremspedal drauf ankommen lassen - geht selbstredend nur ohne Hintermänner . . . und ohne Ehefrau auf dem Beifahrersitz - es passiert nichts, alle kamen rechtzeitig zum Stehen, du hängst halt im Gurt, dass dir fast die Luft wegbleibt und Passanten etwas komisch kucken, die hören nämlich das Bremsmanöver ziemlich eindeutig, das kann schon mal kurzzeitig in den ABS-Regelbereich gehen :saint:

    Wie ist der nette Warnhinweis bei manchen DuRöhre- oder DMAX-Videos: NICHT NACHMACHEN!


    Im O3 hatte ich Canton, da gab es neben dem Equalizer auch ein Sub-Menü mit "Canton-Einstellungen", dort konnte man neben irgendwelchem Sorround-Gedöns (Bääääh, Grrrrrrr!!) den Subwoofer vollkommen unabhängig von den EQ-Werten einstellen. Wenn man dort den Regler nach ganz links stellte, konntest du im EQ den Bass auf Maximalwert stellen, da kam nicht viel . . . das klang wie mit nicht vorhandenem Sub. Kuckst du?? :saint:

    Für mich klingt das ansonsten eindeutig nach einem Defekt oder nicht gesteckten Kabelverbindern, einen Sub, den man nicht wahrnehmen kann, gibt es sowas überhaupt? :P

    Nachdem Alex im Shop auch ein Paket mit Dämm-Material anbietet - du kannst die Dämmung selber "reintackern",

    allerdings bin ich überzeugt, wenn du einmal gesehen hast, wie und mit welchem Aufwand Alex und seine Mitstreiter die vorderen Türen dämmen, dann lässt du wahrscheinlich die Finger davon.

    Sagt einer mit zwei linken Händen, der sowas lieber diejenigen machen lässt, die wissen, wie es richtig geht.

    Ich amüsiere mich, was alles unter "ohne Schnickschnack" hier so durchzieht :D

    Was passt dann für meine Heidelberg Eco?

    3 Phasen rein, Typ2 raus, maximal 11kW, kein RFID, kein WLAN, keine App - einfach nur den Strom abgesichert durchschieben.

    Hat vor drei Jahren als Versandrückläufer im offenen Karton ohne Montage- und Bedienungsanleitung knapp über 400€ gekostet, haben wir für den CitiGo meiner Frau gebraucht, seit zwei Jahren muss die Heidelberg auch noch den Enyaq versorgen, CitiGo lädt nachts (gesteuert von MySkoda-App), falls mein Enyaq Energie braucht, stecke ich netzdienlich an (gefühlt das halbe Dorf hat PV auf den Dächern, und Scheunen gibts hier ohne Ende) bzw. starte via App. Geht so natürlich nur, weil ich die aktive Erwerbsphase hinter mir habe . . . gerade eben muss er noch knapp 20 min. laden, dann raus, umparken und die Ladeposition für den CitiGo frei machen.


    Falls wir doch entgegen aller Erfahrung und auch Erwartung eine PV mit Speicher etc. installieren sollten (schattiger Naturgarten mit ausgeprägtem Baumbestand beißt sich mit Photovoltaik - aber sowas von . . .), dann wäre eine "intelligente" WB, die sich in ein solches System einbinden ließe, bestimmt nicht das Teil, das die Kalkulation platzen lässt. Die "dumme" Heidelberg würde ich als cold-standby behalten, falls das Hypersuperduper-Teil mal nicht mehr tun täte ;) die paar Litzen bekomme ich selber umgeklemmt - btw: 30m Zuleitung zur WB, 6mm2 hat den Elektriker gut schlafen lassen, mich auch, wird trotzdem gut handwarm!

    Ich darf ergänzen:

    Wenn du 125kW (maximale) Ladeleistung hast, hast du doch den Skoda PowerPass dazu bekommen, die PowerPass-App ist recht hilfreich, sie zeigt dir genau die Säulen an, an denen du mit PowerPass zahlen kannst, die Filtermöglichkeiten (Anbieter, Leistungsfenster) würde ich als praxisnah bezeichnen.


    Kleine Hilfestellung für den Elektro-Rookie:

    das mit den Ladeleistungen von Auto und Säulen ist ein wenig so wie zu Hause dat Dingen mit dem Internet-Anschluss,

    egal, welche Zahl vor den kW steht - es liest sich immer mit "bis zu ... kW".

    Sprich, dein Enyaq kann mit bis zu 125kW Leistung geladen werden - bei den Säulen ist es ähnlich, die können bis zu xxx kW Leistung abgeben.

    Wieviel es wirklich werden wird, entscheidet genau genommen dein Enyaq, der kommuniziert mit der Säule und legt fest, mit wieviel Leistung die Energie gerade reingepumpt werden kann. Einfache Regel: Säule kann max. xxx kW liefern, Enyaq kann im Moment (das nämlich ändert sich während des Ladens! Geht mit steigendem Füllstand runter) yyy kW verkraften - der kleinere Wert gewinnt :D

    Das kann dann so ausgehen, dass du an einem 350kW HPC-Lader ansteckst, dein Enyaq aber noch ordentlich Energie im Akku hat, z.B. einen SoC (state-of-charge) von 45% anzeigt - dann wird der Enyaq möglicherweise nur 60 kW Ladeleistung anfordern, diese Leistung wird die Säule liefern und dabei leistungstechnisch vor sich hindümpeln.

    Andersrum kann es dir passieren, dass du an einen etwas schwachbrüstigen CCS-Lader mit 50 kW kommst, dein Enyaq aber mit gut geleertem Akku, z.B. 8% SoC, sogar 125 kW Leistung reinballern könnte - aber es bleibt bei maximal 50 kW, die Säule kann ja nicht mehr, der kleinere Wert gewinnt.


    Wie sich diese gegenseitigen Abhängigkeiten bei unterschiedlichen SoC-Ständen, Außentemperaturen, Mondphasen und Sternenkonstellationen im ganz normalen Leben darstellen, sprich wieviel Ladeleistung dein Enyaq wirklich abruft, verkraftet und reinballert - darauf gibt dir dieses Forum tausende Meinungen, Einschätzungen und Erfahrungen wieder. 8)

    Viel Spaß beim durchforsten, aber nicht kirre machen lassen ^^

    Fast . . .

    Kriegsbemalung = Autofahrerhandschuhe

    Waffen = Mode Individual: Lenkung hart, Dämpfer nicht ganz hart

    Augenklappe = Soundsystem mit groovigem Jazz fluten - ready4takeoff

    😆😜😗

    Liest sich alles viel schlimmer als es bei mir ist - ich gelte als defensiver Fahrer mit ausgeprägten Genen der Chauffeurs-Gilde, wäre eine gute Chance gewesen, Bentley und Co. zu fahren - o weh, warm gefahren kennt auch mein Traum-Bentley keine Gegner mehr . . . na ja, fast 8)

    Da fehlen noch ein paar Einflußgrößen:

    - wie lange stand er denn?

    - bei welchen Temperaturen?

    - wie war die Temperatur der Zellen? Mutmaßlich noch unter 7° C


    Daß er bei 30% SoC und kaltem Akku runterregelt, ist zwar dem Fahrspaß nicht, der Lebensdauer des Akku jedoch sehr zuträglich, ich finde das keine schlechte Strategie, ich gehöre zu denen, die der konservativ umsichtigen Charakteristik des BMS den Vorzug geben.

    Bei 30% SoC musst du davon ausgehen, daß die Spannung schon gut runter gegangen ist, er müsste also für die gleiche Leistung noch mehr Strom aus den Zellen saugen, was zu diesem Zeitpunkt nicht so gut ist.

    Den Effekt hatte ich auch schon öfter bei meinem 80er, kalte Nacht, SoC unter 50%, der grüne Balken war erst nach mehr als 20km voll.

    Im normalen Pendlerverkehr ist das ja auch kein Problem, ich muss eben nur aufs Verblasen aggressiv auffahrender Verbrenner verzichten 8o

    Meinen letzten Verbrenner mit ordentlich Schmackes musste ich winters auch mehr als 15km warmfahren, bevor er keine Gegner mehr kannte :saint: