Hast du das heute bestellt?
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Das nenne ich mal Kundenservice
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Dann mache ich mal auf Verteidiger des DCC, ich habs drin, SR 21", im Moment noch WR 20", das macht fürs DCC nicht wirklich einen Unterschied.
Mein Tip an alle, die keinen Unterschied bemerken können, der durchaus vorhanden ist, doch Skoda hat freundlicherweise darauf verzichtet, im Sport-Modus einen auf brettharten Sportwagen zu machen, das ist er nämlich nicht, weil er das niemals sein kann (> 2.100kg Leergewicht):
Einfach mal mit vier Personen samt Gepäck einen Pass ambitioniert rauf und wieder runter, dann spürst du DCC gewaltig, alles außer Sport bzw. Individual mit DCC ganz rechts oder eine Stufe drunter artet in Arbeit aus, das Dingen wankt und schiebt, dass du glaubst, den bringst du nicht durch die Serpentine, Fahrspaß geht anders.
In Sport bzw. . . . läßt er sich definitiv anstrengungsloser zirkeln, mir gefällt das sehr gut, DCC regelt sehr feinfühlig, aber doch kräftig genug, natürlich wankt er immer noch, aber weniger ausgeprägt, was der Zielgenauigkeit beim Serpentinenfahren sehr förderlich ist ![]()
Abgesehen davon - seien wir mal ehrlich - ist doch kein Autohersteller (außer Tesla) bislang wirklich in der Lage, vernünftige Software zu liefern.
Und da bist du dir ganz sicher? Ich kenne da ein oder zwei langjährige Tesla-Fahrer, die mir was anderes erzählen, aber das ist wie ich eine Generation, deren Hang zum Fan weniger ausgeprägt ist. Nur mal so zum Reindenken:
- Verkehrszeichenerkennung
- Übernahme Limits in ACC
- Ladeplanung - wenn man das objektiv betrachtet, tut sich Tesla da leicht mit nur einem Ladesäulenanbieter
an irgendwelche anbieter-übergreifende Standards und Protokolle müssen sie sich nicht halten, können ihr eigenes Süppchen kochen.
und dann natürlich der Knaller OTA-Updates, ich erinnere mich an die Erfahrungen eines Geschäftspartners, Vielfahrer eines frühen Model S der obersten Leistungsklasse, Entfernung Wohnung zur Geschäftsstelle in München 100km, Kundenbesuche in ganz Bayern
- OTA 1 - morgens wollte er auf seine normale Tour, nach Update nur noch knapp 200km Reichweite
- OTA 2 - beim ersten Überholmanöver auf der BAB hat er bemerkt, dass gefühlte 250PS fehlen, Update hat die Leistung massiv begrenzt!
Hat beides nicht direkt mit OTA zu tun, klar, spricht aber nicht zwingend dafür, dass nur der gefühlte Überflieger Tesla Software kann . . . auch die haben eine für den Kunden durchaus schmerzhafte Lernkurve. Wäre Musk so alt wie ich - ich würde unterstellen, dass er seinen Stallgeruch von der IBM hat, die waren auch so unglaubliche Ankündigungsweltmeister.
Und Cariad ist doch keine Ansammlung grenzdebiler Möchtegern-Entwickler, die vollkommen neben der Spur ohne checkung produzieren.
Wenn ich ME2 in meinem Enyaq als "ersten Wurf" klassifiziere, war der gar nicht schlecht, und ME3 macht es besser. Dass zugesicherte Features immer noch nicht geliefert werden? Nach 32 Jahren in der IT gehöre ich zu denen, die lieber auf die stabile Version warten, als die schnelle Auslieferung neuer Features zu fordern - in meiner Welt war das dann die Cisco-freie Zone, die Ciscos hatten auch so einen Nimbus, doch bei genauem Hinsehen waren andere Hersteller zwar nicht so sexy, haben allerdings ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht, auch wenn sie etwas länger dran saßen.
Das wird schon.
Der Newcomer Tesla mag die bessere Software haben - die Etablierten, zu denen ich Skoda mit mehr als 125 Jahren Automobilbau zähle, haben die besseren Fahrwerke & Karosserien, also klassischen Fahrzeugbau.
Das ist auch relativ.
Ein Stopp mit 5-auf-40% mit 175kW anfänglicher Ladeleistung sollte relativ schnell gehen.
Aber hallo, und wie ![]()
Hatte letzten Sommer vor dem 900km-Trip an die Ostsee ME3 drauf bekommen, meiner kann die 175kW Peak, das stellte sich dann so dar:
16% (163kW) - 42% SoC (110kW) - 9 min(!!) - 20kWh - 130kW durchschnittliche Ladeleistung
16% (163kW) - 56% SoC (91kW) - 15 min - 31kWh - 122kW durchschnittlich
andersum: in nicht ganz 10 Minuten etwa 100km Reichweite nachgeladen, in einer Viertelstunde 150km, mir taugt das, ich schiele zwar nicht auf den Peak, viel wichtiger ist mir der höhere Durchschnitt, mit dem Peak weiß ich allerdings, dass ich auf der Heimreise ziemlich schnell die fehlenden 80km Reichweite bei Ionity Köschinger Forst "nachschießen" kann - splash-and-dash nicht nur im Rennsport, sondern auch für E-Mobilisten
die durchschnittlichen 122kW über eine Viertelstunde hatte ich vorher nur als kurzen Peak.
Leude, das kann doch wohl nicht wahr sein ? Wenn ich vergesse abzuschließen kann ich das nicht per APP nachholen ? Lang lebe die Digitalisierung bei Skoda ! Das kann mittlerweile jeder Pubs.
So, ist das so? Jeder Pubs?
Die Liste der Pubs, die das können, ist recht kurz und übersichtlich gegenüber der Liste derer, die es - wie der Enyaq - (noch) nicht können, und da sind wohlklingende Namen dabei.
Aber vorgesehen ist es ja, ich gehöre zu denen, die lieber warten, bis das sicherheitstechnisch so weit durchgetestet und freigegeben ist, dass sich wirklich keiner reinhacken kann.
Um den Kreis zu schließen - wie wäre es mit Tschaikowskis Ouvertüre 1812 - also die Kanonen - bläst alles weg ![]()
So isses, siehe auch Impressum der österreichischen Skoda-Seite, tritt zwar als Skoda Österreich in Erscheinung, ist aber Porsche . . .
Porsche Austria GmbH & Co OG
Groß- und Einzelhandel für ŠKODA
natürlich passt die Adresse dazu
A-5020 Salzburg
Louise-Piëch-Straße 2
Ich freue mich darüber, dass von meinen shorts
offensichtlich mehr als die ersten beiden Absätze gelesen werden . . . und Gefallen finden, merci vielmals
. . . Es gibt im Direktschnitt (DMM) hergestellte Schallplatten mit der "1812" Ouvertüre, bei deren Abspielen auf dem Plattenspieler beim ersten Abfeuern einer Kanone die Abtastnadel wegbricht. . . . (vielleicht auch ein Gerücht, ich war nicht dabei)
Sorry, auch wenn es jetzt schwer off-topic wird . . . ich kann nicht anders, da ist soviel falsches und halbwahres in einen Satz gepackt, ein Lehrbeispiel, wie Gerüchte entstehen. Kurz geht leider nicht - es wird also etwas länger werden . . . Schokoriegel wäre kein Fehler ![]()
Die berühmt-berüchtigte "1812"-Aufnahme der Telarc muss seit mehr als 40 Jahren für allerlei Mythen herhalten, die dem Fakten-Check nicht standhalten.
Um eine Frage gleich vorweg zu beantworten: woher ich das, was ich da so schreibe, weiß?
Mitte der 80er hatte ich gegen Ende meines Ingenieursstudiums im Münchener Messlabor der Zeitschriften FonoForum, Stereo und HiFi Exclusiv als Praktikant und später Freier Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Plattenspieler, Tonarme und Tonabnehmer so ziemlich jeden Traum des HiFi-Freaks auf dem Tisch und messtechnisch mal genauer unter die Lupe nehmen dürfen - da lagen dann auch mal total abgefahrene japanische Tonabnehmer mit Halbedelstein-Gehäuse und silbernen Drähtchen auf dem Messtisch, die weit über 30.000 DM gekostet haben, dafür hättest du dir damals ein sehr, sehr schönes und schnelles Auto kaufen können.
Telarc - ein amerikanisches Plattenlabel - hat schon Ende der Siebziger mit digitaler Aufnahmetechnik experimentiert, da war sowas wie die CD noch in weiter Ferne, Mitte der Achtziger hat Telarc schon mit 20-bit-Systemen gearbeitet, berüchtigt waren die vorwiegend Klassik-Aufnahmen für überbordende Dynamik - also richtig Wumms, was auf die analoge LP zu übertragen durchaus anspruchsvoll war.
Das war deren Markenzeichen, wir hatten im Labor reichlich Telarc-LPs, natürlich auch die "1812", die Aufnahme stammt nach meiner Erinnerung von 1979 (ohne Gewähr).
Ein paar Telarc-LPs stehen noch in meinem Plattenschrank, die berüchtigte "1812" - aus gutem Grund - nicht, dazu später.
An irgendeine Direktschnitt-LP, oder neudeutsch direct-to-disc von Telarc kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, das war auch nicht deren Punkt, das hat ja auch nicht zusammengepasst: Telarc hat digital aufgenommen, direct-to-disc bedeutet im Gegensatz zur herkömmlichen Aufnahme, dass das Signal vom Mischpult eben nicht auf ein analoges oder digitales Band aufgenommen wird, sondern DIREKT vom Mischpult auf den Schneidstichel der Plattenschneidemaschine geht. War und ist ein ganz anderer Ansatz, kann abartig dynamisch rüberkommen, wem es noch was sagt: Lincoln Mayorga, The Missing Link III von Sheffield Records, DER direct-to-disc-Knaller der damaligen Zeit - damit haben die Freaks den unwissenden Verkäufern in den HiFi-Studios die Hochtöner aus den Boxen gebrannt . . . manchmal hat dann kurz drauf wegen des durchgebrannten HT-Chassis der Verstärker die Grätsche . . . es hat eine Weile gedauert, bis sich das bei den Studios rumgesprochen hat und du dann die Antwort bekamst ". . . können sie gerne testen, ABER NICHT MIT DIESER PLATTE"
Telarcs "1812" wurde ganz klassisch auf Band aufgenommen, allerdings digital, die Aufnahme gilt als Telarcs erste Digitalaufnahme, auch wenn die Veröffentlichung als LP ja noch die alte, analoge Welt war.
Die Kanonen mussten natürlich separat aufgenommen werden, die standen garantiert nicht im Konzertsaal
aller Wahrscheinlichkeit nach analog, das nötige digitale Equipment war damals etwas ausladend und empfindlich, es hat allerdings keinen Einfluß darauf, was Telarc dann mit der Aufnahme angestellt hat. Ob Kanonen digital oder analog aufgenommen werden - bei den zu befürchtenden Pegeln und Frequenzen wird man es nicht hören können. Digital hat ja auch den Nachteil, dass spätestens bei 20Hz steilflankig ein Filter alles, was drunter liegt, rausfiltern muss.
Also: Bandaufnahme analog/digital und direct-to-disc schließen sich gegenseitig aus, das sind zwei vollkommen gegensätzliche Techniken.
Bedeutet: es gab und gibt keine Direktschnitt-LP von Telarcs "1812"-Einspielung! Es KANN keine geben, weil das auf Band aufgenommen wurde.
DMM ist was ganz anderes, das hat mit direct-to-disc (=wie nehme ich auf) überhaupt nichts zu tun, DMM steht für Direct-Metal-Mastering, ein Verfahren, das die deutsche Teldec, eine Tochter der AEG, Anfang der 80er entwickelt und vermarktet hat, denen ging es darum, die gute alte analoge Welt namens LP konkurrenzfähig gegenüber der aufkommenden Digitalwelt namens CD zu erhalten.
Dazu ein verkürzter Ausflug in die alte Welt, in der man analoge Platten macht - das Musiksignal geht in den sog. Schneidekopf der sog. Plattenschneidemaschine, den Schneidekopf kann man sich vorstellen wie einen monströs großen Tonabnehmer eines Plattenspielers - nur dass der Schneidekopf keine vorhandene Rille abtastet, sondern die Rille erst mal in eine glatte Platte reinschneidet. Das braucht ordentlich Kraft, drum sind die Dinger so fett . . . reinschneiden in eine Platte mit einer speziellen Lackschicht drauf, die sich wie die LP auf einem Plattenteller dreht, auch das braucht Kraft, also einen recht dicken Elektromotor, drum ist die ganze Maschinerie ziemlich groß und schwer, siehe
Schwer vereinfacht gesagt werden von dieser geschnittenen Lackplatte mittels galvanischer Verfahren Negative und daraus Positive und daraus wieder Negative gezogen (Vater-Mutter-Sohn, diese Begriffe werden für die einzelnen Schritte = Generationen verwendet), am Schluß sind dann viele Negative, die Pressmatritzen, die in der Plattenpressmaschine die LPs pressen ![]()
Jeder dieser Wandlungs-Vorgänge, also N-zu-P oder andersrum P-zu-N bringt die Gefahr einer Qualitätseinbuße und vor allem eine Verschlechterung der Dynamik mit sich, und das war die Idee hinter dem Direct-Metal-Mastering. Schneide ich direkt in eine Kupferschicht, erspare ich mir die Galvanisierung der Lackplatte (Negativ), wovon ich dann das erste stabile und metallische Positiv ziehen muss - dieses stabile Positiv habe ich schon in der Plattenschneidemaschine fertig geschnitten!
Zwei Schritte weniger - das könnte bessere Qualität und bessere Dynamik ins Endprodukt bringen.
Hat also mit Aufnahmetechnik rein gar nichts zu tun, da geht es um qualitativ höchstwertige Plattenproduktion. Hat sogar funktioniert, ich habe die allererste DMM im Plattenschrank, das war eine Promotion-Platte der Teldec, um die wirklich erstaunliche Klangqualität samt bis dahin unbekannter Feinauflösung und Dynamik der guten alten LP zu demonstrieren. Kam nie in den Handel, wurde von Teldec-Leuten zu Demozwecken verteilt, die haben wir im Messlabor damals rauf und runter gemessen und gehört, Teldec hatte uns genügend in die Hand gedrückt, eine davon dem kleinem Praktikanten ![]()
Das amerikanische Plattenlabel Telarc hat nie mit dem deutschen Schallplattenhersteller Teldec kooperiert, es gibt von Telarc keine DMM-Platten.
Bleibt noch der Mythos der abbrechenden Nadeln. Ein Mythos, ein Gerücht, nichts anderes. Aber leider nicht auszurotten.
Was hat Telarc damals angestellt?
Nun, sie hatten da eine tolle Aufnahme eines gut bestückten Orchester in einer neuen, bahnbrechenden Aufnahmetechnik gemacht, deren Dynamik dem "normalen" Klassikfreund schon mal zumindest Respekt einflößen konnte. Dazu hatten sie die Aufnahme der Kanonen, und genau das sollte im Wohnzimmer mal so richtig wuppen und die Wände beben lassen, man wollte einfach mal zeigen und hören lassen, was man so alles anstellen kann - gutes Equipment zu Hause vorausgesetzt, das war nicht fürs Küchenradio gemacht. Dafür waren die Telarc-Jungs hinlänglich bekannt, es mal so richtig krachen zu lassen, feinsinnig ging anders, dafür gabs z.B. die Deutsche Grammophon.
Genau genommen sind sie bei Telarc damals übers Ziel hinausgeschossen, wir haben im Messlabor die LP unters Mikroskop gelegt und die Rillen vermessen, wir haben mit vielen unterschiedlichen Tonabnehmer/Tonarm-Kombinationen unzählige Messungen gemacht . . . und haben eindeutig festgestellt, dass die Rillen zum Zeitpunkt der Kanonenschläge dermaßen weit außerhalb der üblichen Normen und Pegelgrenzen waren, dass es bis auf wenige Ausnahmen kein Tonabnehmer schaffen KONNTE, das verzerrungsfrei abzutasten. Das kann man mit bloßem Auge sehen, die Rillen mit den heftigen Ausschlägen liegen soweit auseinander, das sieht aus wie die Pause zwischen zwei Songs, schon rein optisch tun die Rillenauschläge weh, mir ist keine andere LP mit vergleichbaren Ausschlägen bekannt, man kann es nur als extrem bezeichnen.
Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, die meisten Tonabnehmer MUSSTEN aus der Rille springen, weil die Rille dermaßen weit ausgeschlagen hat - ab einer gewissen Auslenkung der Rille kann die Nadel nicht mehr folgen, da müsste sich der Tonarm bewegen - was er allerdings niemals tun darf, der soll den Tonabnehmer in stabiler Lage führen - und der Tonarm ist zu träge dafür, und dann passiert es: Nadel kann nicht weiter folgen (allein das führt zu wirklich häßlichen und heftigen Verzerrungen), Tonarm kommt nicht so schnell nach - Nadel springt aus der Rille, die darauf folgende Landung kannst du hören, und wie!
Das war das einzige, was passiert ist, die Nadeln wurden sozusagen aus der Rille rausgekickt, weil nicht normgerechte Ausschläge da waren, mehr war da nicht. Stellt sich schon die Sinnfrage: was bringt es, selbst hochwertige Tonabnehmer erwartbar zu überfordern? Was soll das über die Qualität des Tonabnehmers aussagen?
Einen hochempfindlichen High-End-Tonabnehmer gab es damals, der erste Accuphase AC-9, der war dermaßen empfindlich, dass bei einer unsanften Landung der (mit bloßem Auge kaum sichtbare) Diamant aus dem sichtbaren Träger (auch Nadel genannt) rausgeschlagen werden konnte, dafür hat es allerdings keine Telarc-"1812" gebraucht, unsanftes Aufsetzen von Hand ohne Tonarmlift (don´t try this at home!)
hat unter Umständen schon gereicht. War der AC-9 deshalb ein schlechter Tonabnehmer? Nein, der war fantastisch, hochsensibel war er halt, aber wer mehr als 8.000 DM für einen Tonabnehmer ausgegeben hat, der wusste vorher, auf was er sich da einläßt und worauf er zu achten hat.
Der Träger, also das, was man gemeinhin als Nadel bezeichnet, überlebt auch eine "1812" ohne Probleme.
Und das ist der Grund, warum sich bei mir unter den vielen audiophilen Schätzen eben keine "1812" befindet: was soll ich eine LP abspielen, von der ich ganz genau weiß, wann es nicht nur donnert, sondern daß es zum einen nicht verzerrungsfrei abgeht und zum anderen mein Tonabnehmer aller Voraussicht nach ziemlich heftig aufschlägt, auch wenn er es überleben wird, beides erspare ich meinen Ohren, auch wenn das Equipment das alles klaglos überstehen würde.
Und doch gab es damals wirklich Leute, für die es ein Qualitätsmerkmal und Entscheidungsgrundlage war, ob der Tonabnehmer die "1812" abspielen konnte - wers braucht . . . soll ja auch Leute geben, die glauben, ein dramatisch röhrender Klappenauspuff macht ein Auto schnell.
Im Labor lief das bei uns unter "beabsichtigte Fehlpressung" - oder freundlicher ausgedrückt: es gab und gibt hunderte von Aufnahmen unterschiedlichster Musikrichtungen, die der Beurteilung von Audio-Wiedergabeketten dienen können, Telarcs "1812" gehört definitiv NICHT dazu.
Danke für eure Geduld . . .
. . . und zurück zum Topic ![]()
EDIT: danman67
Das mit den Gerüchten etc. richtet sich nicht gegen dich - ich unterstelle mal junges Alter, du kannst nicht wissen, woher das alles mit der "1812" kommt. Es wird halt immer falsch wieder- und weitergegeben, nicht deine Schuld ![]()
EDIT 2: direct-cut - natürlich meine ich direct-to-disc, so der richtige Begriff, hätte vor dem Tippen in den Plattenschrank sehen sollen
da stehts ja auf den Scheiben - durchgängig korrigiert
". . . Physik . . . überlisten" (Zitat Mr.Stickbreaker, verkürzt) oder ". . . Physik leugnen . . ." (Zitat HUKoether)
Finde den Unterschied . . . ![]()
Für mich ist hier das Ende der Diskussion erreicht, so sehr ich mich mühe, ich finde nirgendwo einen seriösen und belastbaren Beleg oder auch nur einen kleinen Hinweis darauf, dass das menschliche Gehör die Schallquelle von Frequenzen unterhalb von 80Hz lokalisieren kann.
Du beschreibst "Versuchsanordnungen", die es dir bzw. deinem Gehör erlaubt haben sollen, diese nach allgemein als gültig anerkannter Physik nicht lokalisierbaren Schallquellen der Frequenzen unterhalb von 80Hz zu lokalisieren. Richtig soweit?
Vielleicht findest du noch jemanden, der dich für den Nobelpreis in Physik vorschlägt, heuer wird das allerdings garantiert nichts mehr, die Frist ist schon abgelaufen. //Sarkasmus off//
Ende und over . . .