. . . KFZ Werkstätten nahmen 2023 im Durchschnitt 188 Euro/Stunde, das sind 8,6 % mehr als im Jahr zuvor. Lackierer nahmen im Schnitt 205 Euro/ Stunde, auch das sind 8,6 % mehr. . .
Bitte korrekt benennen: das sind nicht zu berechnende Stundenlöhne, sondern Verrechnungssätze für die AW (Arbeitswerte, typisch 1AW = 10 min.), wieviele AWs das Schrauben am Auto jeweils "verursacht", legt der Hersteller fest. Ein entspanntes Schnacken mit den Jungs in der Werkstatt zeigt schnell: die Arbeit dauert immer länger als es die AWs nahelegen, vor allem, wenn die Jungs das erste Mal ranmüssen, z.B. WP-Kompressor beim Enyaq austauschen.
Klar, mich erstaunt das Preisniveau für Reparaturen auch immer wieder, auf der anderen Seite bin ich froh, dass mein Servicepartner erstens gut davon leben kann . . . und zweitens seine Mitarbeiter so gut bezahlen kann und das offensichtlich auch tut, dass die Jungs eine selten gewordene "Lebensstellung" haben und zufrieden die Arbeit an meinen Autos machen.
Noch was: die Versicherer sind den Mechanismen doch nicht machtlos ausgeliefert, viele (oder alle?) bieten günstigere Tarife mit Werkstattbindung an, dann allerdings muss der Kunde akzeptieren, dass der Unfallschaden irgendwo - und nicht nur mutmaßlich in Osteuropa - repariert wird. Scheinen doch viele Kunden anzunehmen, sonst wäre das schon lange nicht mehr im Angebot.