Beiträge von HAL01

    Ich habe meinen Enyaq 85 seit Anfang Oktober 24. Das ist jetzt der erste Winter. Vorhin wollte ich laden, die Ladeklappe lässt sich nicht öffnen ||  <X Die Außentemperatur beträgt -5 Grad Celsius. Zum Glück bin ich nur im häuslichen Umfeld unterwegs und nicht irgendwo in der Pampas unterwegs und nicht auf‘s Laden angewiesen.


    Das ist schon ärgerlich. In den zwei Jahren mit dem Ioniq 5 ist mir sowas nie passiert.


    Die Konstruktion der Ladeklappe ist doch irgendwie eine Fehlkonstruktion. Eine Ladeklappe ist doch keine Raketentechnik und im Prinzip ist der Deckel und der Mechanismus doch nicht anders als bei jedem Verbrenner seit 20 Jahren. Wieso tut Škoda sich damit so schwer? Und warum gibt es für die Ladeklappe keine Notentriegelung, wenn man schon weiß, dass sie unzuverlässig funktioniert


    Ich habe ein Modelljahr 25 und hatte gehofft, dass die Probleme mit der Ladeklappe gelöst wurden. War wohl nix.


    Jetzt hoffe ich, dass sich die Klappe öffnen lässt, sobald wieder Tauwetter ist, und nicht der übliche, hier im Thread schon oft beschriebene Schaden vorliegt. Aber in 3 Monaten kann der Mechanismus doch nicht schon korrodiert sein.


    Ich habe nur noch 37% SoC. Ggfs. muss ich jetzt mit dem Fön oder einer Wärmflasche nachhelfen. Oder ich muss die Škoda Werkstatt bemühen, die dann wahrscheinlich mehr kaputt als heile macht.


    Aber was mache ich, wenn ich im Winter unterwegs bin und zwingend laden muss. Beim Ioniq 5 hätte ich ja noch einen Fön an der 230 Volt Stekdose (bis 3,7 KW) betreiben können ;) :).

    Mir ist eine Kleinigkeit aufgefallen. Dieses schwarze Zierelement in der Nähe des Spiegels, oben am vorderen Kotflügel, ist jetzt komplett glatt. Vorher hatte es so Rippen.


    Kann man gut im Video von Matthias Speicher sehen. Bei Minute 4:27


    Für mich ein Hinweis, wie akribisch an der Verbesserung des CW Wertes gearbeitet wurde. Jede noch so kleine Kleinigkeit zählt.


    Dieses Teil meine ich.


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    Ich habe „ihn“ so eingestellt, dass „er“ immer vorausschauend fährt, sehr früh vom Gas geht, z.B. vor Ampeln, Kurven, Abbiegungen usw.. Viel früher als noch zu Verbrennerzeiten. Das ist eine Umgewöhnung. Und hilft auch nur, wenn man es konsequent macht. Der Enyaq ist mein 3. E-Auto, mittlerweile ist mir das jetzt in Fleisch und Blut übergegangen.


    Möglichst viel Segeln, möglichst wenig mit dem Pedal bremsen, aber auch nicht zu viel rekuperieren. Segeln ist besser als Rekuperieren. Auch beim Rekuperieren wird ein Teil der Energie vernichtet.


    Am sparsamsten ist es in „Auto D“ zur fahren. Da steuert der Enyaq automatisch zwischen Rekuperieren und Segeln.

    Selbstverständlich kann man bei einem Hyundai 5 und 6 auch einzelne Batteriezellen austauschen.

    Den Ioniq 5 gibt es seit 2021 und von Anfang an konnte man da einzelne Zellen austauschen.


    Ein 5 Jahre alter Hyundai Stromer kann ja nur der Ur-Ioniq sein, der Vorläufer vom Ioniq 5. Wie es da aussieht weiß ich nicht. Der Ur-Ioniq hat einen sehr kleinen Akku, ich meine so um die 30 KWh, und eine entsprechend geringe Reichweite, den würde ich nicht kaufen wollen. Aber der kleine Akku kann auch keine 30.000 CHF kosten.

    Das sind alles nur Peanuts und dann noch nicht einmal die wirklich sinnvollen wie z.B. der Filter für Ladeanbieter.


    Was ich nach dem Umstieg vom Hyundai Ioniq 5 am meisten vermisse, sind die tollen funktionalen Updates, die es bei Hyundai zweimal im Jahr gab, im Frühjahr und im Herbst. Und jedesmal gab es tolle neue Features nachgereicht. Es war deutlich eine kontinuierliche Weiterentwickung der Software spürbar und das auch für Bestandsfahrzeuge. Man hatte auch das Gefühle, das Hyundai das Ohr an der Wand hat, im Netz die Wünsche der Kunden mitliest und was daraus macht. Das hat richtig Spaß gemacht und man hat sich immer regelrecht auf das nächste Update gefreut.

    Und es gab bei Hyundai auch immer Release Notes, in denen die neuen Features vorgestellt und erklärt wurden. Schön bebildert und textlich erklärt. Wirklich gut und für jeden verständlich.


    Die beiden in dem Podcast behaupten zwar, dass sie die Kundenwünsche kennen und auch in den Medien mitlesen, aber das ist meiner Empfindung nach nur heiße Luft.

    In der Praxis benutze ich den Parkassistenten nur ganz selten. Ich habe es ein- oder zweimal ausprobiert und dann so gut wie nie mehr. Der Grund ist, das automatische Einparken dauert ziemlich lange, weil der Enyaq es recht gemächlich angehen lässt. Von daher habe ich manuell viel schneller eingeparkt. Aber funktionieren tut der Parkassistent gut.


    Das ist aber kein Enyaq spezifisches Problem. Ich hatte vorher schon vier Fahrzeuge mit solchen Assistenten, von VW, von BMW, von Hyundai und von Mercedes. Die sind alle so langsam. Vielleicht gibt es da eine Vorschrift, oder sie sind einfach nur sehr vorsichtig.