Beiträge von HAL01

    Das Thema „Für und Wider“ LA lässt sich eigentlich gar nicht objektiv diskutieren, das ist echt müßig, weil jeder das persönlich anders empfindet und dann kommt es auch noch auf die Straßenverhältnisse an, also in welchem Umfeld man sich schwerpunktmäßig bewegt. Wer viel Autobahn und gut ausgebaute Landstraßen fährt empfindet das anders, als derjenige, der viel enge Bergsträßchen fährt.

    Die Diskussion endet nie und führt zu keinem Ergebnis.


    Interessanter wäre da der Vergleich mit anderen Herstellern/Fahrzeugen, wie gut oder schlecht der LA ausgelegt ist.


    Mich stört der LA überhaupt nicht, ich lasse ihn immer eingeschaltet, auch auf engen, kurvigen Landstraßen. Ich habe schon Autos gehabt, da war der LA wesentlich übergriffiger. Das ist beim Enyaq doch absolut harmlos, bzw. das Teil arbeitet eher sehr dezent, was für die Qualität der Assistenzsysteme von Skoda/VW spricht.

    Es gibt mehrere Gesellschaften, die vollständig zu EnBW gehören, aber in unterschiedlichen Rollen im Strommarkt auftreten.

    So sind Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt offenbar zufrieden und EnBW kann störungsfrei allfällige Konkurrenz aus dem Markt drücken.

    Das Problem ist, dass die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt nicht zuständig sind, weil Fahrstrom, im Gegensatz zu Haushaltsstrom und Gewerbestrom, nicht gesetzlich reguliert sind. Die Gesetze zum Unbundling und zur Strommarktliberalisierung gelten nicht für Fahrstrom.


    Erst müsste der Gesetzgeber tätig werden und dann erst können Behörden was machen.

    Ich habe dieses Dokument im Netz gefunden. Es geht zwar um den Datenschutz, aber in dem Dokument wird, wenn auch sehr oberflächlich, erklärt, wie die beiden Unternehmen EnBW AG und EnBW Mobility+ miteinander agieren.


    Für mich unterstreicht das, dass die Strommarktliberalisierung, das gesetzl. Unbundling und die gesetzl. Marktrollentrennung, wie wir es vom Gewerbestrom und vom Haushaltsstrom kennen, im Bereich Fahrstrom nicht wirklich existiert.


    https://assets.ctfassets.net/upmoejz03x66/2wHeHm42wvkeA1XwXDezMn/55a6b8468aec42e27807ea9f277e0864/Datenschutzinformation_3.0_public.pdf

    Die Strommarktliberalisierung Ende der 90 er Jahre sollte die Monopole der Energieversorger brechen und für freien Wettbewerb sorgen. Die Energiekonzerne wurden zerschlagen und die ganze Branche musste sich nach Marktrollen aufstellen.


    Das wurde zuerst für Gewerbekunden eingeführt, ein oder zwei Jahre später auch für Haushaltstrom.


    Es wurde wahrscheinlich nie für Fahrstrom eingeführt, bzw. die Anbieter wie EnBW, haben das so für sich interpretiert, dass das für Fahrstrom nicht gilt. Eine absolute Grauzone. Und dieses Versäumnis des Gesetzgebers, hier im Sinne der Kunden nachzubessern, erlaubt so Spielchen wie Roaming zu hohen Preisen. Und diese Versäumnisse des Gesetzgebers verhindern diskriminierungsfreien Zugang aller EMP zur Ladeinfrastruktur.

    Das würde bedeuten, dass beim Fahrstrom die gesetzlichen Regeln der Marktrollenaufteilung nicht eindeutig sind.


    Hier scheinen die Infrastruktur und der Vertrieb in einer Hand zu sein. Beim Haushaltsstrom gibt es den Lieferanten/Vertrieb und den Netzbetreiber/Infrastruktur und das sind, gesetzlich vorgeschrieben, unterschiedliche Gesellschaften.


    Vielleicht ist das der Knackpunkt, eine gesetzliche Grauzone, dass bei der Elektromobilität die Marktrollen nicht klar definiert oder umgesetzt sind.


    Und dann wird es natürlich schwierig mit dem diskriminierungsfreien Zugang anderer EMP zu den Ladesäulen.

    Na ja, Bob Dylan ist doch der Typ, bei dem man auf ein Folk-Konzert geht und dann mit Rockmusik zugedröhnt wird und der damit auch nicht aufhört, wenn er ausgebuht wird. Oder wenn er keinen Bock hat, spielt er halt gar nicht. Dass seine Zuhörer dafür Geld gezahlt haben interessiert ihn einfach nicht.

    Ich will doch hoffen, dass Skoda, bzw. VW noch einen anderen Musiker finden, der den Ton richtig trifft und bei dem Timing, Geschwindigkeit, Rhythmus und Feeling stimmen.

    Das ist auch der Typ, der den Literaturnobelpreis gewonnen hat und zur Übergabe des Preises gar nicht erst nach Stockholm gekommen ist.

    Tesla wird mir immer suspekter.


    Laut einer Klageschrift verfügen die Tesla-Fahrzeuge nicht über einen klassischen Kilometerzähler, sondern schätzen die zurückgelegten Entfernungen mithilfe eines Algorithmus' auf Grundlage unter anderem des Energieverbrauchs.


    Hintergrund ist, dass Tesla die gefahrenen Kilometer wohlmöglich manipuliert, damit die Fahrzeuge schneller aus der Garantie sind, Leasingfahrzeuge bei Rückgabe weniger „echte“ Kilometer aufweisen und ob die angegebenen Verbräuche/Kilometer stimmen kann man dann auch anzweifeln.


    Was meint ihr, kann das wohl sein??


    Teslas zählen angeblich zu viele Kilometer
    Tesla-Fahrer in Kalifornien erheben einen spektakulären Vorwurf gegen den Elektroautobauer. Dieser soll die Kilometerzähler in seinen Fahrzeugen so manipuliert…
    www.n-tv.de