Beiträge von HAL01

    Das ist das Problem. Der Radarstrahl geht vom Auto aus gerade nach vorne weg, mit einem gewissen Streuungswinkel. Das heißt, ab einem gewissen Grad der Kurve und einer recht nahen Entfernung, ist der Vordermann nicht mehr im Radarstrahl.


    Um das zu lösen müsste es eine Art „Kurvenlichtmechanik“ für den Radarstrahl geben.

    Mir ist der Punkt, mit der nach Fahrtantritt weiter laufenden Vorklimatisierung, auch negativ im Kurzstreckenbetrieb aufgefallen.


    Das ist einfach schlecht durchdacht und so undurchdacht in der Software umgesetzt.


    Das es anders geht zeigen z.B. Hyundai und Kia. Da wird beim Losfahren die Standklimatisierung automatisch deaktiviert und es läuft ganz normal die Fahrzeugklimatisierung.


    Natürlich ist das kein Drama, natürlich kann man das beim Aussteigen manuell ausschalten. Natürlich merken das nur die Kurzstreckenfahrer. Aber es zeigt einmal mehr, wie lieblos und praxisfremd die Software des Enyaq teilweise umgesetzt wurde.


    Was mich viel mehr als dieses kleine Problem verwundert, ist die Diskrepanz in der Diskussion. Dieser Punkt wird von einigen hier schön geredet, und gleichzeitig wird sich über andere Kleinigkeiten in der Software permanent mokiert und angeführt, wie schlecht doch die ganze Software im Enyaq ist.

    Ich komme ja vom Hyundai Ioniq 5. Als ich den bestellt habe, der Enyaq stand 2021 schon auch zur Auswahl, habe ich mich u.a. für den Ioniq 5 entschieden, weil es das Konzept und das Aussehen eines modernen E-Auto viel mehr verkörperte als der Enyaq.


    Und das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, wenn ich an die Software und an die Probleme der ersten Enyaq Generation denke.


    Ich habe den Enyaq mit CF, damit er wenigstens ein bisschen wie ein E-Auto aussieht. Ohne CF, also nur mit dem schwarzen Grill, der die Hommage an den Verbrenner noch extra betont, hätte ich den Enyaq niemals bestellt.


    Mir gefällt auch der neue Look des Enyaq Facelift, weil er dadurch weniger wie ein Verbrenner aussieht und mehr nach einem modernen E-Auto.


    Unabhängig vom Aussehen, ich hänge dem Ioniq 5 immer noch etwas nach, weil er in allen reinen E-Auto spezifischen Disziplinen weiter ist als der Enyaq. Dazu kommt die viel bessere Update Politik von Hyundai.


    Ich kann mir gut vorstellen, nach dem Ablauf des Leasings für den Enyaq, wieder zurück zum Ioniq 5 oder zu KIA zu wechseln. Vielleicht gibt es bis dahin einen Ioniq 3 oder 4, oder der Ioniq 5 hat bis dahin einen Modellwechsel erfahren. Wobei Hyundai beim Modelljahr 2025 schon seinen Kunden förmlich an den Lippen hing und ganz viel richtig gemacht hat. Leider gab es das Modelljahr 25 des Ioniq 5 noch nicht, als ich den Enyaq bestellt habe.


    Nicht falsch verstehen, ich bin immer noch zufrieden mit meiner Entscheidung für den Enyaq. Er hat halt andere Stärken, aber die E-Auto Disziplinen gehören nicht dazu.

    Zumindest soweit es Staus und Streckensperrungen angeht kann das Auto natürlich wenig dafür, das liegt dann meistens ja eher an den Dienstleistern, die die Daten bereit stellen.


    Wenn das nicht gerade Google ist, wird das bei anderen Herstellern vermutlich auch nicht besser sein.

    Die Meldekette fängt früh an. Die zuständigen Behörden, wie z.B. Straßen NRW, in Nordrhein-Westfalen, oder auch Städte und Gemeinden bei Gemeindestraßen, müssen Sperrungen zeitnah melden, damit die Sperrungen überhaupt im Navi angezeigt werden können. Das gilt auch für die Aufhebung von Sperrungen.


    Wenn diese Meldungen ausbleiben, vergessen werden, nicht zeitnah erfolgen, usw., dann kann das Navi erst einmal nichts dafür.


    Mich würde interessieren, wie die Meldekette wohl weitergeht. An wen meldet ein Straßenbetrieb, eine Behörde, eine Sperrung und wie kommt sie dann ins Navi der Autos der unterschiedlichsten Hersteller. Gibt es dafür eine zentrale Datenbank? Und wem gehört die Datenbank? Und wie kommen aktuelle Sperrungen dann ins Navi, damit sie in der Karte angezeigt werden, also technisch gesehen?

    Was mich schon immer interessiert. Wo hört eigentlich Kombi auf und wo fängt SUV an ?


    Was genau macht den Enyaq zum SUV und warum ist er auf gar keinen Fall ein Kombi?


    Für mich sind die Grenzen fließend und wenn ich mir die Silhouette des Enyaq anschaue, dann ist er für mich näher an einem Kombi als an einem SUV. Im besten Fall ist er ein Crossover zwischen Kombi und SUV, aber er hat für mich auf keinen Fall die klassische Linie eines SUV wie z.B. ein Tiguan, ein Kia Sportage oder wie ein Hyundai Tucson usw..


    Und mit der neuen Front des Facelift sieht er meiner Meinung noch mehr nach Kombi als nach SUV aus.

    Der Vergleich mit den Mountain Bike Reifen hingt, weil 26 Zoll Reifen und 29 Zoll Reifen einen unterschiedlichen Dirchmesser/Umfang haben.


    Dagegen haben 19 Zoll und 21 Zoll Reifen beim Enyaq quasi den gleichen Durchmesser/Umfang. Ansonsten müsste bei einem Wechsel zwischen den beiden Größen jedesmal der Tacho nachjustiert werden. Und die Bodenfreiheit würde sich beim Wechsel ändern.


    Beim Vergleich zwischen den beiden Größen kommt es auf die Höhe der Reifenflanke an, die aus Gummi ist und je nach Höhe Einfluss auf das Fahrverhalten hat.


    Das hat auch nichts mit der Güte des Enyaq Fahrwerks zu tun. Das Fahrwerk könnte bei einem Auto perfekt sein, was es beim Enyaq sicherlich nicht ist, dann würde es immer noch einen Unterschied zwischen 19 und 21 Zoll geben, auf Grund des Gummis. Es geht dabei um Seitenführung, Federungskomfort, Kraftübertragung, Unterschiede durch unterschiedliches Walkverhalten, Schutz vor seitlichen Hindernissen usw. usw..


    Würde man ein Fahrwerk so komfortabel, so weich, machen, dass man den Unterschied zwischen 19 und 21 Zoll nicht mehr merken würde, dann wäre das den allermeisten Fahrern garantiert nicht sportlich genug. Ich denke da z.B. an frühere französische Sänften von Renault oder Citroen.


    Ich fahre aus Überzeugung 19 Zoll Felgen, und nichts größeres. Die Optik und das sportlichere Fahrverhalten ist mir nicht so wichtig. Der größere Abrollkomfort, das Mehr an Reichweite und die geringere Empfindlichkeit gegenüber Bordsteine und anderen Hindernissen, ist mir wichtiger.

    Meine persönliche Zusammenfassung der neuen App Version. „Viel gegackert und kein Ei gelegt“.


    Der einzige funktionale Mehrwert ist eine Anzeige der Außentemperatur. Und der Nutzen ist mehr als zweifelhaft. Wer startet denn die App, weckt das Auto auf, nur um zu entscheiden, ob man vorklimatisieren möchte oder nicht? Und das ganze nur für Modelljahre , die das unterstützen.


    Wer denkt sich sowas bloß aus?


    Wahrscheinlich war der Hauptgrund für das Verteilen von fast 600 MB die Marketing Einwilligung.


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