Eigentlich müsste der dann ja stehen bleiben.....
Als ich letztes Jahr fast 3 Wochen auf meinen Enyaq verzichten musste und dafür einen Verbrenner-Ersatzwagen bekam, war das anfängliche Problem die Bremse.
Die MEBs haben halt die "Labber"-Reku-Übergangs-Fußbremse mit erheblichem Fußweg und deshalb sind die ersten Bremsungen mit dem Verbrenner, der einen echten Bremsdruckpunkt hatte, etwas "sportlicher" ausgefallen.
Sehe ich ganz genau so. Das ist wirklich eine Besonderheit des MEB. Beim Umstieg vom Ioniq 5 war das für mich eine echte Umgewöhnung. Beim Ioniq 5, und auch bei anderen E-Autos, die ich Probe gefahren bin, war das Bremspedal wie ich es von Verbrennern gewohnt bin.
Das Zusammenspiel von mechanischer Bremse und Rekuperation ist bei der MEB nicht optimal gelungen, das geht deutlich besser.
Und dazu gehört auch One Pedal Driving, das bei Mitbewerbern bis zum Stillstand funktioniert. Ich nutze das nicht wirklich, vermisse es daher nicht, es ist aber ein weiteres Indiz, für das beschränkte Zusammenspiel von Bremse, Autohold und Reku beim MEB. Bei anderen Autos, die „richtiges„ One Pedal Driving haben, gibt es eine nicht kleine Fangemeinde von dieser Fahrweise. Beim Ioniq 5 habe ich das hin und wieder im Stadtverkehr ausprobiert, das macht schon Spaß und ist super komfortabel.
Den B Modus darf man eigentlich nicht One Pedal Driving nennen, ich glaube Skoda und VW tun das auch nicht, weil man gar nicht mit einem einzigen Pedal fahren kann. Beim Ioniq 5 konnte man die Stärke der Verzögerung beim One Pedal Driving auch noch in drei Stufen anpassen.