Beiträge von HAL01

    Ich behaupte mal, keine im Fahrzeug integrierte Ladeplanung, egal von welchem Hersteller, und sei sie noch so gut, deckt die persönlichen, individuellen Bedürfnisse und Wünsche aller Fahrer ab.


    Das wird erst besser, wenn die Ladeinfrastruktur so dicht und so gut ist, dass man ohne großartige Planungen und Überlegungen bei Bedarf einfach irgendwo laden kann. Die Infrastruktur wird zwar immer besser, aber so weit sind wir noch nicht.


    Bis dahin ist es wichtig, dass die integrierte Ladeplanung sehr leicht und schnell automatisch auf Änderungen reagiert bzw. sehr schnell und gut manuell angepasst werden kann. Und genau das sehe ich beim Enyaq noch nicht.


    Und bis dahin ist man noch auf unterstützende Apps angewiesen. Ich zumindest.


    Ich nutze dazu die emobility App von EnBW und ABRP. Mit ABRP plane ich lange Strecken grob, schon einen Tag vor der Fahrt, zu Hause auf dem Sofa. Wenn man die ganzen Einstellungen in ABRP erst einmal gut an seine Bedürfnisse und Erfahrungen angepasst hat, dann liefert APRP gute Ergebnisse.


    Unterwegs im Auto nutze ich, neben dem integrierten Navi, die App von EnBW, weil sie übersichtlicher ist, sehr viele Anbieter und Ladesäulen abdeckt, und sie die tolle Anzeige der Favoritenliste in Echtzeit hat. Die Favoritenliste pflege ich schon seit 3 Jahren, sie beinhaltet viele Ladeparks, auf meinen Hauptrouten, die mir gut gefallen haben und die ich gerne wieder aufsuche. Dabei bevorzuge ich immer größere Ladeparks, weil da die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass man direkt eine freie Säule bekommt.


    Meine wichtigsten Filter in der EnBW App und auch in der ABRP App sind, neben der Ladeleistung, die Anbieterliste und die Anzahl Ladesäulen an einem Standort. Gerade damit sieht es im Enyaq ja noch „mau“ aus.


    Ladekarten habe ich von Shell, EnBW, EWE und Maingau. Dazu noch die App von Ionity. Da sich die Preise dieser Anbieter oft ändern, passe ich mich mit der Bevorzugung einer dieser Anbieter entsprechend an.

    Thule Wingbar evo 127 cm (Querstreben), Thule Kit 6096 (Fußelemente), Thule Set 710600 (Abdeckungen mit Schloß). Alles zusammen beim großen Fluss bestellt, für ca. 290 Euro.


    Heute zum ersten Mal den Dachträger von Thule montiert. Wie gewohnt top Qualität von Thule. Der Vorteil von Thule gegenüber preiswerteren Lösungen ist, dass es jahrelang Ersatzteile gibt. So kann man z.B. später einfach nur die Füße neu kaufen und muss nicht, bei jedem Fahrzeugwechsel, alles komplett neu kaufen.


    Mit zum Lieferumfang gehört ein spezieller Inbus Schraubendreher mit eingebautem Drehmomentschutz (4NM). Ich habe bei der ersten Montage gestaunt, wie fest die Schrauben angezogen werden müssen, bis der erlösende „Knacks“ aus dem Schraubendreher kommt.


    Ich habe die vorderen Füße 25 cm vom Anfang der Reling entfernt montiert. Die hinteren Füße dann 75 cm entfernt von den vorderen Füßen. So sind die Querstreben, von der Seiten gesehen, ungefähr gleich hoch auf dem von vorne nach hinten gewölbtem Dach.


    Montag muss ich mit dem Enyaq eine Ausziehleiter transportieren. Das wird dann der erste Praxistest.


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    Mach ich auch so. Mein Händler meint, es sei auch kein Problem wenn der einige Stunden mit 100 rumsteht.

    Dies hätten Messungen der Batterien in den letzten Jahren ergeben, bei ihren eignen Fahrzeugen.

    Sollte sicher nicht Tagelang so rumstehen.

    Bin da aber kein Experte, kann nur wiedergeben was mir die Garage mitgeteilt hat.

    Unabhängig von „Richtig“ oder „Falsch“. Da gibt es viele Meinungen zu und hier im Forum wurde das schon zig mal diskutiert. Die einen sagen so, die anderen sagen so. Die mit Leasingfahrzeugen machen sich in der Regel darüber weniger Gedanken, die mit privat gekauften Fahrzeugen sind da in der Regel vorsichtiger.


    Kann auch jeder halten wie er möchte.


    Aber die angeblichen Messungen möchte ich stark anzweifeln. Wie sollen denn solche Messungen aussehen, damit sie systematisch, aussagekräftig und wirklich plausibel sind? Und das über „die letzten Jahre“ gemessen? Und wie definieren sich denn „ einige Stunden“? Ist das alles, was kürzer als ein Tag ist? Wo fängt es denn an schädlich für den Akku zu werden?


    Und was heißt, an den eigenen Fahrzeugen gemessen? Wie lange halten die denn ihre Fahrzeuge so, ein oder zwei Jahre?


    Das ist in meinen Augen reines Werkstattgeschwätz damit der Kunden sich nicht weiter sorgt.

    Das ist vom Ansatz her keine universelle App. Es ist und bleibt die App eines Anbieters, für „seine“ Kunden.


    Universell kann nur eine App sein, die nicht einem einzelnen Marktteilnehmer zugehörig ist.


    Ich denke, EnBW hat kein Roaming Abkommen mit Tesla, also kann man mit der EnBW Ladekarte bzw. der EnBW App dort nicht laden. Umgekehrt ja auch nicht. Und deshalb macht es keinen Sinn Tesla Ladesäulen in der EnBW App anzuzeigen.


    Das scheint aber der einzige Anbieter zu sein, der nicht in der App ist. Ansonsten findet man in der App wirklich alles.

    Die Farbe ist so häßlich <X ! Das geht doch glatt als Bundeswehr-Fahrzeug durch. Fehlt nur noch das Y-Kennzeichen.

    Genau! Das ist doch die Farbe von einem bekannten Reiseunternehmen……Y-Reisen. Wir buchen Sie fluchen! :D ;)

    Habe gerade mal für meinen nächsten Urlaub nach geschaut:

    Norwegen und Finnland fnden gar nicht statt.

    Tesla wird m.E. auch nicht erkannt und als Zugangsmöglichkeiten gibt es nur Ladekarte, App oder Autocharge, also ebenfalls keine Möglichkeit, nach ABO und App-losen, nur mit der Kreditkarte benutzbaren, Säulen zu suchen.

    Was die App ja nicht per se schlecht macht. Das sind ja eher Anforderungen einer Minderheit der E-Autofahrer.


    Immerhin werden in der App ca. 700.000 Ladepunkte in fast ganz Europa angezeigt. Ja, Norwegen und Finnland sind nicht dabei. Und bis auf Tesla sind quasi alle Anbieter vorhanden und filterbar.


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    Hallo HAL01,

    was ist denn wann der optimale Fahrmodus?

    Ich weiß nicht, was der Eco-Modus verändert, außer einer niedrigeren Höchstgeschwindigkeit und einer reduzierten Beschleunigung? Wobei ich beide Dinge ja auch ohne Eco-Modus durch den umsichtigen Umgang mit dem "Gas"-Pedal selbst regeln und moderat halten kann.

    Beim Fahren im Eco-Modus fürchte ich allerdings, dass in einer kritischen Verkehrssituation nicht die dann eventuell hilfreiche volle Beschleunigung zur Verfügung steht.

    Optimal ist der Fahrmodus „A D“. In dem Modus wird automatisch gesteuert, ob man segelt oder rekuperiert. Und das besser als jeder Fahrer das manuell könnte und besser als der Modus „B“, in dem quasi ausschließlich rekuperiert wird.


    Den „Eco“ Modus nutze ich nicht, das ist mir alles zu weich gespült, ich fahre immer in „Normal“. Bei vorausschauender Fahrweise in „A D“ ist der Unterschied zwischen Eco und Normal, was den Verbrauch betrifft, nicht wesentlich spürbar.