Das der reine Bremsweg, die reinen Bremswerte beim Enyaq gut sind weiß ich.
Ich habe mich nicht technisch korrekt ausgedrückt. Ich meinte den Anhalteweg, also der Bremsweg plus die Reaktionszeit des Fahrers, plus die Zeit für das Bedienen des Pedals. Und wenn der Pedalweg länger ist, verlängert sich der Anhalteweg, und sei es nur unwesentlich.
Was mich persönlich irritiert, ist dieses schwammige Bremsgefühl, dieser fehlende, definierte Druckpunkt in Kombination mit dem langen Pedalweg. Das war (ist) für mich ungewohnt. Das habe ich so noch bei keinem Auto gehabt. Der Enyaq ist mein 17. Auto, vorher bin ich vorrangig BMW und Audi, aber auch Mercedes und andere Marken gefahren, zuletzt Mercedes und Hyundai. Bei allen Fahrzeugen war das Bremspedal „knackiger“ mit kürzerem Pedalweg. Und das ist auch nicht prinzipbedingt auf die Rekuperation zurück zu führen. Beim Mercedes und beim Hyundai, beides E-Autos, war das so nicht. Beide hatten ein festes Bremspedal mit klarem Druckpunkt und kurzem Weg.
Ist ja auch kein Drama, ich komme damit zurecht. Das habe ich ja ich schon bei der Probefahrt registriert und habe ihn dennoch gekauft.