Beiträge von HAL01

    Mir ist der Sinn noch nicht ganz klar - und ent-/verriegle meinen Enyaq immer durch das Berühren am Griff.


    Das ent-/verriegeln beim nähern bzw. entfernen habe ich deaktiviert?

    Das funktioniert auch nicht immer. Ca. 3 von 10 Mal verriegelt der Enyaq nicht beim Weggehen.

    Ich denke, es geht zusätzlich auch um Aerodynamik und Geräusche, dass die 4 Drehräder abgeschafft wurden. Es macht ja keinen Sinn, die Streben zu optimieren, flach zu machen, den Träger Aero zu nennen, wenn dann noch vier so dicke Knubbel im Wind stehen. Das würde irgendwie nicht passen, komisch wirken.

    Ehrlich gesagt, die Sache mit dem Werkzeug kann ich nicht nachvollziehen. Schon erst recht nicht, wenn man den Träger nur gelegentlich nutzt.


    Beim Thule Träger liegt ein praktischer „Inbusdreher“ bei.


    Den steckt man in die Inbusschraube und kann durch den Griff den Träger ganz bequem festziehen. Das ist nicht fummelig, sondern praktisch. Großer Vorteil, der Inbusdreher hat im Griff einen eingebauten Drehmomentschutz mit 4 Nm. Der stellt sicher, dass der Träger nicht zu locker und auf keinen Fall zu fest angezogen und beschädigt wird. Auch die Reling wird so nicht beschädigt. Nebenbei ist die Art der Befestigung noch ein zusätzlicher Diebstahlschutz.


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    Sieht dann so im praktischen Einsatz aus.


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    Smart#5 Brabus vorgestellt.


    Ich finde das Konzept vom Smart#5, unabhängig ob Brabus oder nicht, sehr gut. Tolle Technik, Ladezeiten, tolle Ausstattung, qualitative Anmutung, Innendesig, Platzverhältnisse.....alles toll. Aaaaber die Karosserieform, die ist doch nichts für ein E-Auto, der CW Wert ist so schlecht, dass die WLTP Reichweite von 540 Km nur mittelprächtig ist, im Verhältnis zur Akku Größe von maximal 94 KWh kann man die Reichweite sogar als schlecht bewerten. Das spiegelt sich auch im angegebenen Verbrauch von 19,9 KWh/100 km wieder.



    Smart #5 Brabus - der Kleine wird groß und luxuriös
    Smart und der Tuninganbieter Brabus präsentieren eine sportlichere, aber vor allem voll ausgestattete Version des SUV Smart #5. Mit seiner wuchtigen Front, den…
    www.n-tv.de

    Alles klar, ich danke euch für die Hinweise und probiere dass dann auch mal so aus. Irgendwann hatte ich auch schon mit dem Schieberegler gespielt. Es kann aber sein, dass das auf der Autobahn war oder so. 99,5% fahre ich "Normal" und dass ist auch prima.

    Ja, mache ich auch so. Aber es ist ganz angenehm, dass man, wenn eine schlechte Wegstrecke kommt, die Option hat das Fahrwerk weicher zu stellen.


    Das war eigentlich der einzige Grund, warum ich DCC haben wollte. Alles in Richtung sportlicher, Eco etc. interessiert mich gar nicht.


    By the way, was noch interessant sein könnte, unter "Individuell" mit den Einstellungen der Lenkung zu spielen. Ich habe die Progressive Lenkung, ein echtes Highlight, und die kann man auch unter Individuell verstellen. Habe ich aber nicht nicht ausprobiert. Die Lenkung steht bei mir auf Normal.


    Meine erste progressive Lenkung hatte ich vor ca. 10 oder 15 Jahren in einem BMW, nannte sich damals Sportlenkung. Seitdem bestelle ich die immer mit, wenn der Hersteller das anbietet. Leider gibt es so eine Lenkung nur bei wenigen Herstellern, wobei das eine echt tolle Sache ist.

    Es geht nicht um ultimative Notbremsungen. Ja, wir wissen, der Enyaq steht trotzt Trommelbremsen nach 35 Metern.


    Mir fällt das deutlich im Alltag auf. Und zwar, wenn man sich einer unübersichtlichen Rechts vor Links Kreuzung nähert. Die Sicht in die einmündende Straße ist durch eine Hecke behindert. Man fährt langsam ran, es ist alles noch frei, doch dann im allerletzten Moment kommt jemand von rechts und man muss ad hoc stehen bleiben. Dann muss man tief treten, es ist sehr weich und man kommt, gegenüber anderen Wagen/Bremsen, etwas später zum Stehen.


    Eine ähnliche Situation bei der Einfahrt in einen engen, kleinen Kreisverkehr. Es ist frei, man will gerade beschleunigen, da kommt noch einer um die Ecke „geschossen“ und man muss ad hoc die Beschleunigung abbrechen, bremsen und stehen bleiben.


    Das sind die Situationen, in denen mich der lange Pedalweg und das weiche Pedal stören.


    Ich wechsle meine Autos recht schnell, maximal 2 Jahre. Immer, neue, aktuelle Modelle. Und ich bin sehr wechselfreudig was die Marken betrifft. Der Enyaq ist mein 3. Auto mit E-Antrieb. Insgesamt hatte ich fast 20 neue Autos. Ich bilde mir ein sehr gut Vergleiche ziehen zu können. Das ist beim Enyaq schon speziell. Aber natürlich gewöhnt man sich daran und es ist ja alles im grünen Bereich. Dennoch fällt es im Vergleich zu anderen Autos deutlich auf.


    Und das kann man nicht auf die Rekuperation schieben. Andere Hersteller, z.B. Mercedes, Hyundai und KIA bekommen das bei ihren E-Autos auch hin, ohne längeren Pedalweg und dieser Weichheit.


    Wer per se abstreitet, dass die Bremse beim Enyaq einen langen Pedalweg hat und ziemlich weich ist, hat noch nicht viele andere Autos und Marken gefahren.


    Aber nochmal, das ist kein wirkliches Problem, es ist kein Drama, es ist nur gewöhnungsbedürftig, wenn man von einem anderen Fahrzeug kommt. Wenn man den Enyaq länger fährt merkt man es nicht mehr wirklich.

    Bei 3.7 ist der Unterschied eher im homöopathischen Bereich angesiedelt. Einzig in schnellen Kurven ist ein klein weniger wanken zu spüren.

    Auch wenn Du das so einstellst wie weiter oben beschrieben. Kein Unterschied zwischen Regler bis Anschlag nach links und Regler bis Anschlag nach rechts?

    Wenn ich das so einstelle wie oben beschrieben merke ich einen deutlichen Unterschied zwischen Fahrwerksregler ganz links oder ganz rechts, also unter „Individial“.


    Es gibt hier eine sehr schlechte Landstraße, ein Loch und ein Flicken neben dem anderen. Geschwindigkeitsbegrenzung daher 50 Km/h. Ich bin da einen bestimmten Abschnitt, ca. 1 Km lang, mehrfach testweise, direkt hintereinander, mit Regler links und mit Regler rechts gefahren. Ich war alleine im Auto, ohne weitere Beladung. Den Unterschied merkt man aber deutlich.


    Das sagt mir, das Fahrwerk kann es, es ist technisch in Ordnung. Was nicht in Ordnung ist, dass sind die vorkonfigurierten Fahrmodi. Die müssten so konfiguriert sein, dass die Spreizung höher ist, der Effekt deutlich wahrnehmbarer ist.


    Vielleicht ist bei dem ein oder anderen die Erwartungshaltung an die Komfort Einstellung zu groß. Das Auto wiegt über zwei Tonnen und wenn das zu weich eingestellt ist, dann kann das schnell, bei einer plötzlich Auftretenden Gefahrensituation, z.B. bei schnellem, harten Ausweichen zum Risiko werden. Der Komfortmodus ist ja wahrscheinlich nicht geschwindigkeitsabhängig, oder? Und die Modi müssen auch vollbeladen, mit dem höchstzulässigen Gesamtgewicht funktionieren. Sie müssen sogar noch sicher sein, wenn jemand den Enyaq stark überlädt. Und das kennen wir von VW, Sicherheit steht über alles.


    Also mit dem beschriebenen Workaround, Regler ganz nach links, ist das für mich komfortabel genug, um bei schlechten Strecken mal umschalten zu können, der Enyaq bleibt aber immer noch sehr spurstabil und behält sein gutes Handling.


    Ich würde das gerne mal, vollbeladen auf meiner „Teststrecke“ ausprobieren. Wie sich das dann anfühlt. Ein Unterschied wird das sicherlich sein.


    Vielleicht kommt ja mal ein Update, was die vorkonfigurierten Modi optimiert?


    Modelljahr 25, Software 5.2