Beiträge von HAL01

    Ich denke, die Sensoren sind zu ungenau, um zentimetergenau zu manöverieren. Die Qualität des GPS Signals schwankt deutlich, Sonnenaktivitäten, Militär, störende Funkwellen usw.. Wer schon mal Geocaching gemacht hat, weiß was ich meine. Und die Genauigkeit der Ultraschallsensoren schwankt auch, je nach Luftfeuchtigkeit, Regen, Temperatur, Verschmutzung usw..


    Und daher geht Skoda kein Risiko ein und verhindert zu enges Manöverieren. Wenn sie da risikofreudiger wären, riskieren sie tausende von Schadenersatzklagen.


    Mir fällt auch keine Sensortechnik ein, die unter allen äußeren Umständen, jederzeit zentimetergenaue Ergebnisse liefert.


    Ich parke schon mal automatisch unter unserem Carport, also dieses Memory Parking. Da merke ich deutlich, dass die Position des fertig geparkten Enyaq immer um ein paar Zentimeter schwankt, der Enyaq steht nie absolut exakt gleich. Ich merke das beim Öffnen der Tür, wie weit die Tür vom Pfosten des Carports noch entfernt ist. Und ich habe versucht dem Enyaq den Ausparkvorgang beizubringen. Dazu muss der Enyaq beim Rausfahren aus dem Carport sofort stark einschlagen, damit ich vorwärts vom Grundstück komme. Er muss dann mit der Schnauze ca. 20 Zentimeter am Pfosten des Carports vorbei schwenken. Auch das bricht er immer ab, ich habe es mittlerweile aufgegeben.

    Ich habe gerade noch einmal am Auto nachgeschaut. Fahrer- und Beifahrerseite sind unterschiedlich. Die Beifahrerseite, die hatte ich weiter oben gezeigt, hat 3 Speicherpositionen und die Fahrerseite hat 2 Speicherplätze und einen Massageknopf.


    Ich hatte beim ersten Post auf vorhandene Bilder von mir zugegriffen, das war halt die Beifahrerseite. Mir war auch nicht bewußt, dass beide Seiten unterschiedlich sind.


    Ich habe Maxx, alles außer Glasdach.

    Was die deutschen Autohersteller auch von den chinesischen Autoherstellern unterscheidet, und so ungemein erfolgreich macht, ist die Fertigungstiefe.


    Z.B. BYD, die stellen fast jede einzelne Komponente eines Autos selbst her. Von den Batterie über Karosserieteile, Kabelbaum, Sitze, Leuchten bis zur Software. Fast 80 % Fertigungstiefe. Sie können somit die komplette Fertigungskette steuern bzw. kontrollieren. Es gibt in der Kette auch keine Zwischenhändler, Zulieferer, die auch ihren Teil der Marge verdienen wollen. Sie betreiben sogar eine eigene Schiffsflotte zum Transport der Fahrzeuge in die ganze Welt, sind somit sogar unabhängig von den großen, internationalen Reedereien.


    Deutsche Hersteller gehen den anderen Weg, alles wird im Laufe der Zeit ausgegliedert. Man begiebt sich in Abhängigkeiten, die Koordination aller beteiligten Gewerke kostet viel Zeit und Geld und schmälert die Marge. Die Fertigungstiefe beträgt vielleicht nur noch gut 30%.


    Die Zeit wird zeigen, welches Modell erfolgreicher sein wird. Aber ich habe da so eine Ahnung.

    Ich habe nicht gesagt, dass es das eine Fahrzeug mit zwei Architekturen gibt. Ich habe einfach nur die Frage gestellt, wie sich innerhalb des VW Konzerns die Aktivitäten zur zukünftigen Architektur mit Rivian mit den Aktivitäten zur Architektur in China vertragen. Und meine Frage war nur als Anregung zu einer Diskussion, im Kontext des Threadtitels, gedacht. Hat leider nicht geklappt, ich gebe es auf.

    Nach meiner Kenntnis muss eine WB nur dann durch den Stromlieferanten steuerbar sein, wenn sie 22 KW Leistung hat. Eine 11 KW WB braucht das nicht.
    Die Steuerung erfolgt. m.E. im Zählerkasten mit einem Zähler, der mit dem Stromlieferanten "telefonieren" kann.
    Das Kabel habe ich selbst verlegt und durch einen Elektriker im Zählerkasten und an der Drehstromdose anschließen lassen. Ich hatte auch eine mobile WB wie von Buexxx bereits begründet gekauft.
    Irgendwann sollen alle alten Zähler gegen digitale Zähler ausgetauscht werden. Überlege deshalb, ob du den Zählerkasten nicht zusammen mit der Installation der WB erneuern willst.
    Es gibt Drehstromdosen mit integrierter Schuko-Steckdose. An die kann neben der WB ggf. noch ein Repeater angesteckt werden, wenn das WLAN für die Kommunikation zwischen Handy-App und WB oder Auto nicht stark genug sein sollte.

    Da hast Du wahrscheinlich was verwechselt. Eine Wallbox mit 11 KW ist beim Netzbetreiber anmeldepflichtig, eine Wallbox mit 22 KW ist beim Netzbetreiber genehmigungspflichtig.

    Ich wollte nur zeigen, dass es durchaus üblich ist, regional unterschiedliche Spezifikationen für das gleiche Produkt zu führen. Ob dahinter jetzt Kundenanforderungen oder Kostendruck steht, ist erstmal zweitrangig.

    Hier sprechen wir aber über komplett unterschiedliche Architekturen eines Fahrzeugs. Es geht nicht nur um den Prozessor, oder über andere austauschbare Einzelkomponenten, da gehe ich von aus, dass sich die Autohersteller nicht nur auf einen einzigen Zulieferer verlassen.


    Um bei Samsung zu bleiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Samsung ein Smartphone Modell länder- oder erdteilspezifisch mit komplett anderer Architektur und mit komplett anderer Software ausliefert.

    Vielleicht reden wir etwas aneinander vorbei was den Begriff Fahrzeugarchitektur betrifft.

    HAL01 interessant, dass du jetzt bereits nach Ersatz suchst. Mein Enyaq läuft im April 27 aus, ich beabsichtige aber nicht vor Sommer 2026 nach etwas neuem zu schauen. Immerhin wurde der Enyaq innerhalb von 3 Monaten geliefert. Ich lease ebenfalls immer nur 2 Jahre, könnte mir aber vorstellen das die von dir aufgeführten Fahrzeuge, außer Enyaq und Elroq, teurer sind als vermutet.

    Mein aktueller Enyaq hatte eine Lieferzeit von über einem Jahr. Da ich den Ioniq 5 abgeben musste, hat Skoda mir auf Grund der Lieferverzögerung für 3 Monate kostenlos einen Leihwagen zur Verfügung gestellt. Daher bin ich etwas vorsichtig.


    Eine Freundin von mir hat sich im Dezember den Mercedes GLB EQ bestellt, Lieferzeit 10 Monate. Allerdings ist die Produktion des GLB auch noch nicht wirklich gestartet. Die Produktion eines neuen Fahrzeugs auf dem Markt kann auch ganz schnell ausverkauft sein. Sieht man beim BMW iX3. Im Gegenzug sind die Lieferzeiten bei älteren Modellen am Markt kurz, weil da die Nachfrage schon nachgelassen hat.


    Bestellt man ein Auto, was in Übersee hergestellt wird, kommen noch bis zu zwei Monate Schiffsreise dazu. So war das bei meinem Hyundai Ioniq 5.


    Ich hatte auch schon daran gedacht, gar nichts zu bestellen. Und kurz vor der Abgabe des Enyaq im März 27 einfach zu schauen, was bei den verschiedenen Händlern auf dem Hof steht.


    Ja, es wird locker reichen, wenn ich im März anfange Probefahrten zu vereinbaren und Angebote reinzuholen. Die Lieferzeiten sind bei den verschiedenen Herstellern sehr unterschiedlich. Drei Monate sind nicht die Regel und ich will mir alle Optionen offen halten. Wenn ich zulange warte, fallen schon einige Fahrzeuge auf Grund der Lieferzeit raus.