Beiträge von HAL01

    Für mich ist Ionity durch die aktuellen Preise und durch die Tarifbedingungen gerade attraktiv geworden.


    Wenn ich eine richtige Langstrecke fahre, buche ich vorher den Tarif „Passport Motion“ für 5,99 Euro /Monat und für 49 Cent/KWh. Direkt nach der Buchung in der App kündige ich den Passport sofort wieder in der App, er bleibt dann einen Monat lang gültig. Das alles ist mit wenigen Klicks in der Ionity App zu bewerkstelligen.


    Die 5,99 Euro hat man schnell wieder raus, bzw. für nur 5,99 Euro hat man einen Monat lang eine zusätzliche Option zum Laden. Ich habe schon sinnloser 5,99 Euro ausgegeben.


    Letztens gab es den Passport Motion für 3,99 Euro für den ersten Monat. Das passte zeitlich gerade gut mit einer Urlaubsfahrt von 1300 Km zusammen.

    Das interpretierst Du falsch, Hannes1971

    Faire Preise ohne Abo für alle muss das Ziel sein.

    Schließlich gibt es im Spritbereich auch nicht diesen Abo-Wahnsinn.

    Großkundenkarten wie DKV etc. erhalten gestaffelte Nachlässe. Aber zahlen nicht extra, damit sie billiger kaufen.

    Und das hat, HAL01 , nichts mit zu doof oder zu faul zu tun.

    Ulf007 Ich verstehe die letzte Zeile nicht. Wo habe ich was von doof oder faul geschrieben? Hast Du mich vielleicht verwechselt?

    Dazu passt das Thema der neuen EU Verordnung AFIR, die ab 13. April 2024 greift. Zumindest für neue Säulen. Für DC Säulen über 50 KW gibt es unter bestimmten Bedingungen eine Nachrüstpflicht.


    AFIR vs. LSV? Was nun beim Aufbau von Ladeinfrastruktur gilt
    Was bedeutet die neue AFIR für Installation und Betrieb von öffentlicher Ladeinfastruktur? Ab wann gilt Kreditkartenpflicht? Wir haben die Antworten.
    www.mobilityhouse.com


    Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Verordnung schon in deutsches Recht übertragen wurde. Aber mittelfristig ist der Weg vorgezeichnet und klar wo die Reise hingeht.

    Und bitte die Arbeitsprozess zur Qualitätssicherung des Kartenanbieters beachten. Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn alle Änderungswünsche von Kunden einfach durchgewinkt werden.


    Was ist, wenn sich reihenweise LKW festfahren, weil ein unbedarfter User irgendeine wilde Änderung ins System gebracht hat oder sich mal eben bei der Klassifizierung der Straße vertan hat oder das ganze nicht verstanden hat.


    Wir reden ja hier von Kartenanbietern, die Karten für ganz Europa oder sogar noch darüber hinaus anbieten. Wieviele Meldungen/Änderungswünsche kommen da wohl am Tag rein? Dazu die ganzen Meldungen von Behörden, Straßenbauämtern usw.. Alles soll ad hoc, am besten in Echtzeit, ins System gepflegt werden, aber bitte fehlerfrei und absolut korrekt. Im Ernst ?? Der Wunsch nach einer Echtzeitkarte, die auch noch von Usern gepflegt werden kann, wird ein Wunschtraum bleiben.


    Wieviel Mitarbeiter sind für die Qualitätssicherung wohl notwendig, und was kostet das? Wer ist bereit für eine Karte wesentlich mehr zu bezahlen?

    Es läuft auf jeden Fall das Thermomanagement des Akkus. Der Akku muss bei diesen Temperaturen und bei der Ladeleistung am DC Lader gekühlt werden. Und wenn da nur eine Kühlmittelpumpe läuft. Ob man drin sitzt oder nicht. Und das zwackt sich auf jeden Fall Energie ab.


    Dazu läuft die ganze Elektronik rund um die Ladeelektronik und um das Batteriemanagementsystem. Alleine die Elektronik, die zum Laden notwendig ist, wird ca. 300-400 Watt benötigen.

    JB_Sullivan Habe ich was anderes geschrieben?


    „Der Strompreis setzt sich dann aus einem Preis pro Kilowattstunde und einem Preis für die höchste 1/4 Stunden Spitze in KW im Abrechnungszeitraum zusammen„. Ich wollte nur nicht so weit ausholen und zu sehr Off topic schreiben.


    Der Abrechnungszeitraum kann ein Jahr sein, kann aber auch, bei Kunden mit richtig hohem Leistungsbedarf ein Monat sein.


    Das Prinzip der leistungsspitzenbezogenen Abrechnung hat auch nichts mit einer „Netzausbaugebühr“ zu tun, sondern spiegelt den Mechanismus wieder, dass Energie nicht im großen Stil gespeichert werden kann und immer just in Time erzeugt werden muss. Dazu gibt es Kraftwerke für die Grundlast und bei Spitzen müssen andere, schnell reagierende Kraftwerke einspringen. Und dieses Einspringen ist sehr teuer und das lässt man sich über den leistungsbezogenen Teil des Stromabrechnung vergüten. So weit vereinfacht beschrieben.


    Der Teil für den Netzausbau, findet sich im Baukostenzuschuss wieder, der bei der Erstellung des Anschlusses pro KW Leistung einmalig in Rechnung gestellt wird, vom Netzbetreiber. Sollte sich später die Leistung erhöhen, wird eine Nachberechnung zum Baukostenzuschuss fällig. Das kennt der ein oder andere vielleicht, der für den Anschluss seiner 21 KW Wallbox zur Kasse gebeten wurde. Der Baukostenzuschuss hat nichts mit einem Zuschuss zu tun, den man bekommt, sondern man muss hier was zahlen.


    Den Baukostenzuschuss bezahlt man an den Netzbetreiber, den Strombezug an den Energielieferanten. Seit der Strommarktliberalisierung 1996 durch die EU sind das unterschiedliche Unternehmen.

    Ich glaub die paar 11kw-Lader fallen selbst bei Vollast nicht ins Gewicht, wenn ich an die ganzen Kühltruhen in so'nem Supermarkt denke. Die werden nen guten Stromtarif haben und das im Grunde durchreichen. Vielleicht noch nen paar Cent Aufschlag um die Säule zu bezahlen, aber draufzahlen die Märkte bestimmt nicht mehr.

    Ist letztendlich ne Werbemaßnahme, da weiß man auch nie, wie lange die bleiben. Hier bei uns wurden auch schon einige socleh Säulen wieder abgebaut.

    Das fällt u.U. schon ins Gewicht. Gewerbebetriebe in der Größenordnung haben keinen „normalen“ Stromtarif wie ein Haushalt, sondern einen leistungsbezogenen Stromtarif. Dazu gehört auch, dass dort kein „normaler“ Stromzähler verbaut ist, sondern ein Zähler, der neben den Kilowattstunden auch die 1/4 Stunden Leistung in KW in der Spitze misst. Der Strompreis setzt sich dann aus einem Preis pro Kilowattstunde und einem Preis für die höchste 1/4 Stunden Spitze in KW im Abrechnungszeitraum zusammen. Daher ist es für solche Betriebe wichtig Lastspitzen zu vermeiden. Zumindest können sie massiv Energiekosten einsparen, wenn sie Lastspitzen vermeiden.

    Zusammengefasst: die Kartenanbieter nehmen sich alle nicht viel.

    Um das noch zu ergänzen. Es gibt kein fehlerfreies Navigationssystem. Wobei mit System meine ich das eigentliche Navi auf dem der Algorithmus zur Navigation läuft und die entsprechenden Karten im Zusammenspiel.


    Genau so wie es auch keine fehlerfreie Software gibt. Nicht bei Apple, nicht bei Microsoft, nicht bei Here, nicht bei TomTom. Das hat noch niemand geschafft.


    Und das Ganze gepaart mit einer zu hohen Erwartungshaltung, dass das System doch perfekt laufen muss, egal wo auf der Welt man ist, führt zu extremer Unzufriedenheit beim Nutzer und äußert sich in einer Überschrift wie „Navigation teilweise total unbrauchbar“.


    Ich komme aus der Software Entwicklung und kenne diese Diskrepanz zwischen Erwartungshaltung und dem was eine Software leisten kann aus zahlreichen Diskussionen mit Kunden und Endanwendern.