Beiträge von HAL01

    Wenn es so viele neue Fahrzeuge mit der Software 6.0 betrifft und es in vielen Forum umfangreich diskutiert wird, dann verstehe ich Skoda nicht. Warum wird keine offizielle Anleitung, ein Workarround kommuniziert, wie der Fahrer das Problem lösen kann? Wie man in den Foren liest, scheint es ja Wege zu geben. Stattdessen stellt man sich tot.


    Wenn ein Workarround nicht möglich ist, wo bleibt denn dann das BugFix per OTA? Wenn ein Workarround und ein Bugfix OTA nicht möglich ist, wie helfen dann die Werkstätten?


    Klar, ein Fehler kann immer passieren, fehlerfrei Software gibt es nicht. Aber was Skoda einfach nicht lernt, ist der Umgang damit. Kommunikation Fehlanzeige, BugFix Fehlanzeige. Stattdessen experimentieren zahlreiche Käufer selbst rum, wie sie den Fehler loswerden.


    Werden neue Fahrzeuge jetzt wenigstens mit Software 6.0.1 ausgeliefert, also mit einem Bugfix ?

    Danke dir für Antwort.

    In den Proben der Routenplanung steht, dass die Vorkonditionierung nur für DC aktiviert wird. Dann geht das Navi also davon aus, dass diese Favoriten DC-Säulen sind?

    "kalloo" hat sich etwas unglücklich ausgedrückt. Es sind Ladesäulen, die man als Favoriten speichern kann, sowohl AC als auch DC. Das Vorkonditionieren hat nichts mit den gespeicherten Favoriten als solches zu tun.

    Ich habe auch kein “Problem” mit den Bremsen. Es ist halt etwas anders, und das nicht unbedingt zum Besseren. Man merkt es halt, wenn man von einem anderen Auto, z.B. Ioniq 5, KIA IV6 oder einem Mercedes auf den Enyaq umsteigt.


    Ich fahre meine Autos nie länger als 2 Jahre und habe bei jedem neuen Auto meistens auch die Marke gewechselt. Ich will sagen, ich kann ganz gut vergleichen.


    Das Bremssystem, auch noch vom Modelljahr 27, gehört nicht gerade zu den Highlights des Enyaq. Ich denke, das Thema erübrigt sich perspektivisch erst mit dem Nachfolger vom Enyaq, mit einem One-Box-Bremssystem und rundherum Scheibenbremsen.

    @John86 Doch, die Diskussion ist hier im Forum schon mindestens 2 Jahre alt. Es geht um die Nutzung der Stahlbremse, um Situationen, bei denen die Reku-Bremse nicht mehr ausreicht. Dann muss man beim Enyaq sehr ungewohnt tief durchtreten und es gibt keinen klaren Druckpunkt der Bremse und es fühlt sich schwammig an. Und so selten ist das auch bei einem E-Auto nicht, dass man auf die Stahlbremse zurückgreifen muss.

    Ich fand bei der Probefahrt die Bremse auch nicht so schwammig oder schlimm. Es war weniger Druck da, aber schon an der zweiten Kreuzung war das geklärt. Vielleicht ist es beim jetzigen MJ 27 ja etwas anders. Ich werde es sicher zeitnah rausfinden.


    Die andere Frage ist wie oft man das überhaupt benötigt wenn es OPD gibt. Das soll ja auch direkt von alleine Bremsen wenn man vom Gas geht. Da ich das aber nicht kenne bin ich da noch nicht so informiert.

    Es geht um richtiges Bremsen, stärkeres Bremsen, mit der Stahlbremse, nicht um leichtes Bremsen durch Rekuperation oder Bremsen durch OPD. Es geht nicht um das normale auf eine Kreuzung zurollen.


    Hast Du auf Deiner Probefahrt mal so richtig in die Bremse reingetreten ?

    Die Diskussion um die Bremse des Enyaq gibt es schon länger. Man findet hier im Forum auch diverse Beiträge dazu.


    Der Knackpunkt ist nicht die Bremsleistung, also der Bremsweg. Das ist alles OK, trotz Trommelbremsen hinten.


    Es geht um den Pedalweg und um das Pedalgefühl. Bei einem Umstieg von anderen Autos auf den Enyaq, fällt der sehr lange Pedalweg auf. Im Falle einer notwendigen starken Bremsung, muss man sehr weit durchtreten, bis die Bremsen richtig greifen. Und das Pedalgefühl ist dabei sehr schwammig.


    Mir fällt das z.B. bei Rechts-vor-Links Situationen stark auf. Man fährt auf eine schlecht einsehbare Einmündung zu und im letzten Moment sieht man ein Auto oder Fahrrad kommen und muss sehr schnell kräftig bremsen. Dann meine ich, zuerst in ein Loch zu treten.


    Man gewöhnt sich an alles. Mir ist es aufgefallen, beim Umstieg vom Ioniq 5 auf den Enyaq. Der Ioniq 5 hat da einen definierteren Druckpunkt, der Pedalweg ist kürzer und das Pedal fühlt sich fester an. Vor dem Ioniq 5 hatte ich einen Plug In Hybrid von Mercedes. Beim Umstieg auf den Ioniq 5 habe ich keine wirkliche Veränderung festgestellt. Fühlte sich alles so an, wie bei den ganzen Verbrennern davor auch.


    Am stärksten fällt es Fahrern auf, die oft die Fahrzeuge wechseln. Wenn man nur, oder sehr oft den Enyaq fährt gewöhnt man sich schnell daran.


    Ich hätte mir für den bestellen Enyaq Modelljahr 27 sehr das One-Box-Bremssystem gewünscht. Damit wäre einer meiner persönlichen Hauptkritikpunkte am Enyaq vielleicht gelöst worden. Gibt es nicht, ist halt so.


    Ich beziehe mich auf meinen jetzigen Enyaq 85 aus 2024. Vielleicht hat sich mit dem Facelift 2025 oder mit dem Modelljahr 27 dennoch was an der Bremse getan, auch ohne One-Box-System.


    PS: Gutachter unterscheiden zwischen Bremsweg und Anhalteweg. Ich könnte mir vorstellen, dass der Anhalteweg beim Enyaq auf Grund der oben beschriebenen Thematik etwas länger ist. Zumindest ist das mein Gefühl, z.B. bei der oben beschriebenen Kreuzungssituation.

    Die Bundesregierung hat eine Änderung der 35. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) beschlossen. Mit dieser Änderung werden Fahrzeuge mit E-Kennzeichen von der Pflicht zum Anbringen einer Umweltplakette ausgenommen. Das zuständige Bundesumweltministerium will, nach eigener Aussage, das Rechtsetzungsverfahren so zügig wie möglich vorantreiben.


    Ich denke, das wird nicht ewig dauern.


    Übrigens würde das Ganze im Umkehrschluss bedeuten, dass E-Autos ohne E-Kennzeichen weiterhin die grüne Plakette benötigen, um in Umweltzonen einfahren zu dürfen. Es soll ja Halter von E-Fahrzeugen geben, die finden E-Kennzeichen “doof”, oder die Nachbarn sollen nicht sehen, dass sie elektrisch fahren. Es gibt aber auch Fälle, bei denen ist was bei der Zulassung schief gelaufen.