Beiträge von HAL01

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen - Da wiederspreche ich definitiv.


    Reichweitenberechnung, Vorklimatisierung, Standheizung, Motorsteuerung, One Pedal Driving und all dies kenne ich auch bei Verbrennern. Im Gegenteil, da gibts sogar Funktionen wir vollautomatischer Abstandstempomat von 0 bis 220 km/h. Der bremst auch im Stau auf 0 und fährt automatisch wieder los, wenn der Vordermann weiterfährt. Und nein, ich spreche nicht von 7er BMW oder S-Klasse, das gibts auch in den kleineren Modellen. App-Steuerung für Schliessen/Öffnen, Licht einschalten, Navi-Ziele ans Auto schicken usw. gibt es bei anderen auch schon seit 10 jahren.


    Mir kann also keiner hier die CARIAD Software im Enyaq und die App schönreden.

    Ich habe ja nicht die Software oder Cariad schön geredet. Hier ging es darum, ob sich die Software von einem E-Auto stark von der Software eines Verbrenners unterscheidet.


    Ein Beispiel, natürlich gibt es beim Verbrenner eine Tankanzeige und daraus resultierend eine Anzeige der Restkilometer. Die Software, die dabei die Reichweite berechnet basiert aber auf ganz anderen Parametern und ganz anderen Messpunkten. Beim Verbrenner ist es ein halb mechanischer Schwimmer im Tank. Beim E-Auto sind es Messungen wie Spannung, Strom, Kapazität der Batterie und die sehr relevante Außentemperatur und wenn man es gut macht kommt noch die Topografie aus der Karte dazu. Das bedeutet, man muss eine komplett neue Software schreiben und kann nichts vom Verbrenner übernehmen, außer dem Titel „Reichweite“.


    Das kann man jetzt weiterführen über die Vorkonditionierung, die es beim Verbrenner nicht gibt und die sehr komplex in der Steuerung ist. Und wo bitte gibt es denn beim Verbrenner One Pedal Driving, wenn man das richtig gut macht, bis zum Stillstand.


    Und die Motorsteuerung, alleine das Beschleunigen per Pedal, ist komplett anders bei einer E- Maschine als beim Verbrenner. Da kommen ganz andere elektronische Signalgeber, Komponenten und Algorithmen zum Einsatz.


    Und das kann man ewig so weiterführen. Glaube mir, ich komme aus der Software Entwicklung, 80 Prozent der Software in einem E-Auto ist anders als im Verbrenner. Und der Entwickler, der die Software eines E-Autos entwickeln soll, und dazu die Software eines Verbrenners als Basis nimmt, und meint die eben umschreiben zu können, hat nicht alle Sinne beisammen.

    Ich finde die Zusammenfassung gut. Für mich ist es eher wie ein Teaser, der neugierig macht Details zu erfahren und man erfährt gleich zu Anfang, was einen in dem Video erwartet. Wer danach abbricht, hat sich nicht wirklich für das Thema interessiert, oder hatte auf Grund der Überschrift eine ganz andere Erwartungshaltung.


    Die Zusammenfassung verhindert im Zweifelsfall, dass jemand eine halbe Stunde vor dem Bildschirm verbringt, und nach der halben Stunde unzufrieden feststellt, die Zeit hätte ich mir sparen können, thematisch wurde nicht das behandelt/geliefert, was ich mir erhofft habe.


    Also zumindest bei längeren Videos macht das m.E. Sinn. Wer das nicht möchte, kann das Kapitel ja überspringen.

    Ich finde schon, dass sich die Software eines E-Autos in mehr als nur der Ladeplanung von einem Verbrenner unterscheidet.


    - Rekuperation, z.B. One Pedal Driving (Alleine hier gibt es von Hersteller zu Hersteller schon gravierende Unterschiede in der Umsetzung)

    - Reichweitenberechnung/-anzeige

    - Vorkonditionierung

    - Ladestart und Vorklimatisierung per App und auch eine zeitliche Planung dafür

    - Batterie Management System

    - Battery Care

    - Motorsteuerung

    - etc. etc.


    Das sind nur einige Beispiele. Software ist ja nicht nur das, was man an der Oberfläche, sprich im Imfotainment Display, sieht.


    So gesehen ist die Software eines E-Auto sogar ziemlich unterschiedlich zu der eines Verbrenners.

    Ich habe schon Wochen vor der Zulassung das Kennzeichen reserviert. Bei der Online Reservierung des Kennzeichens habe ich einen Reservierungs-Code bekommen. Diesen Code habe ich ausgedruckt und dem Händler zur Zulassung übergeben. Hätte ich ihm auch mailen können, aber man muss ja doch vor der Zulassung zum Händler, weil noch eine Vollmacht für die Zulassung unterschrieben werden muss. Und der Händler macht eine Kopie vom Personalausweis und von der Bankkarte, will das Strassenverkehrsamt so haben. Dann noch eine Unterschrift für ein Sepamandat, für die KFZ Steuer, obwohl man für ein E-Auto keine zahlt, das war’s.

    Der Händler hat dann einen Zulassungsdienst beauftragt.

    ichwarteaufnenblauen Was sind denn die von Dir geäußerten Kritikpunkte, Betonung auf den Plural ?


    Außer, dass andere Hersteller umfangreichere Apps haben und dass es etwas enttäuschend ist, wenn Öffnen/Schließen erst jetzt kommt, habe ich nichts geschrieben. Ist das ist schon ein kontroverses Thema? Ehrlich gesagt, das muss ein Forum aber aushalten.


    Und sorry, dass ich dabei die Ladeplanung in der App übersehen habe. Kann ja mal passieren.


    Und das reicht schon, um über alle meine Beiträge und ihre Qualität zu urteilen und mich zu bitten nichts mehr zu schreiben?

    Tut mir Leid, ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt und nicht treffende Beispiele gewählt.


    Was ich sagen wollte ist, dass es, für mich, etwas befremdlich ist, wenn erst jetzt die „Brot und Butter Funktion“ Remote Schließen/Öffnen eingeführt wird.


    Und ich wollte sagen, dass andere Hersteller, z.B. Hyundai, mit ihrer App funktional schon viel weiter sind. Meine Beispiele waren etwas unglücklich gewählt. Man kann beim Ioniq 5 z.B. das Ladelimit für AC und DC getrennt einstellen. Man kann z.B. sämtliche Fahrdaten, wie Verbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Strecke etc. aller gemachten Fahrten abrufen usw. usw..


    Die Koreaner sind halt eine Technik-Nation und diese technische Verspieltheit sieht man auch in der App, eigentlich im ganzen Fahrzeug. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Mir hat es gefallen.


    Mein Beitrag war auch nicht als generelle Kritik an Škoda gedacht, der Enyaq kann dafür andere Dinge viel besser. Und ja, ich habe den Enyaq ganz neu und bin noch dabei alles kennenzulernen und dabei hilft mir das Forum und hilft mir auch diese Diskussion. Und ich dachte, hier und da wäre eine Sicht über den Tellerrand hinaus interessant.

    Ich habe sogar mehrere Probefahrten gemacht. Die erste vor über 3 Jahren schon, da war der Enyaq noch ganz neu auf dem Markt. Danach fiel die Entscheidung ganz klar für den Hyundai Ioniq 5.


    Als der Ioniq 5 langsam aus dem Leasing lief, habe ich mir den Enyaq noch einmal angesehen, mit dem Gedanken, dass sich mit zwei Modelljahren doch einiges getan haben müsste. Die Verbesserungen des Modelljahres 24 waren da schon bekannt. Ohne diese Verbesserungen wäre ich beim Ioniq 5 geblieben, hätte davon das neueste Modelljahr bestellt. Aber bei dieser zweiten Probefahrt, gefiel mir der Enyaq sofort viel besser. In den 3 Jahren hat sich viel getan. Klar sind mir bei der Probefahrt auch negative Dinge wie die schlechte Auflösung der 360 Grad Kamera aufgefallen. In der Summe der Eigenschaften gefiel mir der Enyaq aber dennoch.


    In die App kommt man nur mit einer FIN, von daher habe ich sie mir nicht wirklich vorher anschauen können. Eine App ist für mich auch nicht kaufentscheidend. Ich habe sogar die viel langsameren Ladezeiten des Enyaq in Kauf genommen, die für andere so wichtig sind.


    Ich bin gespannt, wann mein Enyaq das erste OTA Update bekommt, schauen wir mal.


    Dennoch darf man ja Kritik üben, und klar vergleicht man den neuen mit vorherigen Fahrzeug.

    Und ist ein Forum nicht u.a. dafür da, dass man über kritische Punkte diskutiert? Und gerne lasse ich mich auch eines Besseren belehren, wenn ich mit meiner Kritik daneben liege. Ich fange ja gerade erst an mich in den Enyaq einzuarbeiten.

    Alles gut...

    Wenn der Verkäufer da so drauf pocht, hätte ich wahrscheinlich pauschal gleich mal nen Termin für nächste Woche gemacht. 😜


    Klar, die wollen auch lernen und ihre Produkte und Prozesse verbessern. Aber wie oft wird dann einfach nur der Fehlerspeicher gelöscht und mit den Achseln gezuckt...

    Normalerweise wollen die Verkäufer immer nur das Beste……….unser Geld ;) :/ :)


    Diesmal meinte er es wirklich im Guten. Er wollte mir die Enttäuschung ersparen, keinen Mietwagen zu bekommen, wenn ich mit dem Enyaq auf der letzten Rille selbst noch auf den Werkstatthof rolle.

    Wobei: Eine defekte USB-Buchse kann ja auch dauern, bis sie repariert ist. Auch da benötigt man dann unter Umständen einen Leihwagen. Und natürlich möglichst nichts dafür bezahlen. Da man ja für den Defekt nichts kann.

    Dafür hat man ja mehrere USB Buchsen zur Auswahl, zur Not sogar die hinten. Wenn eine nicht funktioniert kann man die Behebung locker angehen lassen. Das war doch auch nur ein Beispiel. Bitte nicht immer alles sofort auf die Goldwaage legen.😉😃

    Und? Wirst du diesem Folge leisten? Dann kannst du vermutlich das ganze Werkstattteam bald duzen, wenn du bei jeder Fehlermeldung, die ansonsten durch eine einfache Busruhe verschwindet, das Auto einschleppen lässt... 😏

    Warum so spitzfindig? Ich schrieb ganz bewusst, bei relevanten Fehlern. Tut mir Leid, dass ich nicht alle unrelevanten Fehlermöglichkeiten die möglich sind aufgezählt habe. ;) :S