Beiträge von HAL01

    Jetzt im Nachgang kann man das natürlich nicht mehr ändern, ohne anderen Akku und die ganze MEB umzukrempeln.


    Hyundai hat mit dem Ioniq 5 von Anfang an auf die 800 Volt Technik gesetzt. Den Ioniq 5 gibt es aktuell ab 43.900 Euro mit 63 KWh Akku und 800 Volt Ladetechnik. Oder mit 84 KWh ab 48.400 Euro inkl. Wärmepumpe. Erstaunlich, dass Hyundai sogar den kleinen Akku mit 800 Volt Technik anbietet.


    Der Ioniq 5 ist ungefähr zur gleichen Zeit herausgekommen wie der Enyaq. Der Enyaq hat danach noch lange gebraucht, bis er mit der Ladegeschwindigkeit da ist, wo er heute ist. Und von 200 KW ist er, auch nach dem Facelift, immer noch um einiges entfernt.


    Selbst wenn man jetzt die Faktorkosten Korea rausrechnet, die Transportkosten um die halbe Welt draufrechnet. Das wäre schon für die VAG möglich gewesen. Aber sie werden ihre Gründe gehabt haben, warum sie das nicht von Anfang an vorgesehen haben.


    18 Minuten von 10-80 % beim Ioniq 5 ist schon klasse. Ja, der Enyaq braucht 28 Minuten. Viele werden sagen, auf die 10 Minuten kommt es auch nicht an. War mir ja auch nicht sooo wichtig, sonst wäre ich nicht vom Ioniq 5 auf den Enyaq umgestiegen. Aber Spaß gemacht hat das Laden mit dem Ioniq 5 schon, man kommt als letzter an die Säule und fährt als erster wieder weiter, das ist schon beeindruckend.

    Das Bild ist beim Enyaq nicht gerade das Beste. Aber so wie auf den Bildern ist das auf gar keinen Fall normal.


    Nachdem, was Du schon alles gecheckt hast, tippe ich auf Feuchtigkeit, die eingedrungen ist.

    Kameralinse von innen beschlagen, oder Wasser eingedrungen?


    Oder hat das aggressive Salz die Linse angegriffen? Auto lange nicht gewaschen?

    Ich hatte mal einen Mercedes, bei dem es so ein Feature gab. Da wurde die Sitzlehne ganz nach vorne gestellt, bis sie waagerecht war. Das war schon praktisch, habe ich auch öfter genutzt.


    Das gibt es beim Enyaq nicht.

    Kleine Anekdote zum Thema Ladeklappe.


    Ich war im Dezember bei einer exklusiven Veranstaltung im Rahmen der Essener Motorshow, bei der Skoda den Elroq vorgestellt hat. Die Veranstaltung war abends nach der Schließung der Messe. Es gab Sekt und Häppchen ;) :)


    Anwesend waren ca. 30 oder 40 geladene Interessierte und drei vier Mitarbeiter von Skoda, die sich als Produktmanager vorgestellt haben.


    Die Skoda Mitarbeiter haben uns Gäste regelrecht animiert Fragen zu stellen. Ich habe mich nicht lange bitten lassen und habe gefragt, ob der Elroq den gleichen Mechanismus der Ladeklappe hat wie der Enyaq. Und ich habe berichtet, welche Probleme es damit gibt. Die haben natürlich geantwortet, dass sie von solchen Problemen noch nie gehört hätten. Und außerdem wäre das nicht das große Problem, weil, es ja eine Notentriegelung für die Klappe geben würde. Ich habe geantwortet, dass es die nicht geben würde, sondern nur für den Stecker, was mir der Skoda Produktmanager aber nicht geglaubt hat.

    Er wollte mir dann im Kofferraum des Elroq zeigen wie die Notentriegelung der Klappe zu bedienen ist. Nachdem er minutenlang mit dem Kopf im Kofferraum des Elroq abgetaucht war, tauchte er wieder auf und musste zugeben, dass es die Notentriegelung der Klappe nicht geben würde. Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen, die umstehenden anderen Gäste, die das Spiel mit verfolgten, waren auch amüsiert.


    Das war richtig peinlich für den Skoda Mitarbeiter.

    Hallo, hat jemand von euch schon ein erstes Angebot? Wie hoch ist der tatsächliche Verkaufspreis? Momentan warte ich darauf, dass mein Skoade Händler ein Auto zur Probefahrt hat.

    Angebot wofür? Verkaufspreis für was?


    Hier in diesem Thread geht es um den Enyaq Modelljahr 25, erschienen im Sommer 24, und der jetzt so nicht mehr bestellbar ist.


    Du meinst bestimmt den Enyaq Facelift. Dazu gibt es einen eigenen Thread hier im Forum.

    Speicher Ja, das Video mit dem Taxiunternehmer ist sehr gut angekommen, weil es sich auch an die Masse interessierter Käufer/Umsteiger richtete, die Angst haben dass die neue Technik nicht haltbar ist, problembehaftet ist und einen hohen Wertverlust bedeutet.


    Um das mal aufzugreifen, dass sich die meisten „normalen“ Autofahrer gar nicht so für die tiefe Technik eines E-Autos interessieren. Wie wäre es mit einem Video über einen ganz normalen Käufer eines Enyaq, man nennt ihn auch „Otto Normalverbraucher“, der seit 4 Wochen seinen neuen Enyaq hat, von einem Verbrenner kommt, und über seine ersten Erfahrungen mit der Elektromobilität berichtet.


    Derjenige dürfte nur kein „E-Auto-Nerd“ sein, wie wir hier im Forum. Unbelastet, unvoreingenommen. Wir haben hier doch alle eine andere Brille auf. Wie erlebt der unbedarfte Käufer den Umstieg auf ein Elektroauto, was hat er auf der ersten Langstrecke erlebt, was betrachtet er als größtes Hindernis.


    Ich frage mich, ob sich E-Autos zum Teil auch so schlecht verkaufen, weil viele Otto Normal Verbraucher einfach Angst vor dem Andersartigen haben. In meinen großen Softwareprojekten gab es zur Softwareeinführung immer Schulungen und ein Change Management, wenn sich Abläufe oder Techniken geändert haben. Müssten solche Kunden nicht mehr an die Hand genommen werden, von den Autohäusern, von den Herstellern.


    Eigentlich bekommen solche Käufer erst eine kurze, mehr oder weniger gute Einweisung in ein Elektroauto, weit nach der Unterschrift, nämlich bei der Übergabe.


    Wie kann man potentiellen E-Auto Käufern, Umsteigern vom Verbrenner, vorm Kauf oder spätestens beim Kauf die Umstellung erleichtern und die Hemmnisse nehmen?

    Ich möchte kein Politikthema aufmachen und auch nicht zur politischen Diskussion animieren.


    Aber ich persönlich schaue bei relevanten, größeren Anschaffungen sehr genau hin, wo, bzw. bei wem ich kaufe.


    Ich würde in folgender Reihenfolge eine Alternative für den Enyaq aussuchen.


    1. Deutsches Fahrzeug

    2. Europäisches

    3. Japan oder Korea

    4. Amerikanisches, aber auf keinen Fall einen Tesla


    Und auf keinen Fall ein chinesisches.


    Den verflossenen Ioniq 5 habe ich 2021 bestellt, weil es kein adäquates, richtig gutes E-Auto aus Deutschland oder aus Europa gab. Den Enyaq hatte ich 2021 auch im Vergleich zum Ioniq 5 und zum KIA EV6 Probe gefahren. Dabei sind mir sofort die eklatanten Softwareschwächen des Enyaq aufgefallen. Zu dem Zeitpunkt war der ID3/ID4 mit seinen Softwareproblemen und nicht eingehaltenen Versprechungen schon in der Presse und bei den Kunden unten durch. Als ich dann 2023 den Enyaq wieder zur Probe gefahren bin, sah das schon besser aus. Und als dann die technischen Verbesserungen für das Modelljahr 25 absehbar waren, war klar, es wird ein Enyaq.